Spare Geld bei deiner Gasrechnung, ohne zu frieren

Die Gaskosten zu mindern bedeutet nicht, dass du in der Kälte sitzen musst. Lies weiter, um zu erfahren, wie du die Kosten senken kannst.

Lesezeit: 6 Min.

Du fragst dich, wie du deine Gasrechnung senken kannst? Grundsätzlich ist das Heizen mit Erdgas drei- bis viermal billiger, als mit Strom zu heizen. Allerdings wirst du in den Wintermonaten bis zu sieben Mal mehr Gas verbrauchen als im Sommer, was deine Gaskosten übers Jahr gerechnet wiederum in die Höhe treibt. Hier findest du nun 11 einfache Tipps, wie du bei deiner Gasrechnung Geld sparen und so kosteneffizient wie möglich heizen kannst.

11 Tipps, um bei deiner Gasrechnung zu sparen

Unabhängig von der Jahreszeit gibt es ein paar Möglichkeiten, dein Zuhause so zu optimieren, dass du im Winter weniger heizen musst. Mit der Umsetzung der folgenden Tipps kannst du auch schon in den wärmeren Monaten beginnen, damit du perfekt für die kalten Wintermonate gewappnet bist.

1. Erstelle eine Energiebilanz

Du kannst natürlich einen Fachmann dafür bezahlen, eine Energiebilanz von deinem Zuhause zu erstellen. Du kannst das aber auch selber machen und damit deinen Geldbeutel schonen. Für eine korrekte Energiebilanz musst du dir jeden Raum vornehmen und alle Bereiche inspizieren, in denen es potenzielle undichte Stellen nach außen geben könnte. Dazu gehören:

  • Fenster

  • Außentüren

  • Belüftungsöffnungen

  • Steckdosen

  • Rohrleitungen

2. Dichte undichte Stellen ab

Wenn du feststellst, dass in einem dieser Bereiche kalte Luft eindringt, solltest du etwas dagegen unternehmen. So kannst du mit speziellem Sprühschaum oder Dichtungsmasse aus der Dose das Eindringen von Luft im Bereich von Rohrleitungen verhindern, deine Steckdosen isolieren oder druckempfindliche Dichtleisten aus Kunststoff oder Gummi an deinen Fenster- und Türrahmen anbringen. Undichte Fenster und Türen sind oft die Hauptschuldigen für Lufteintritt – gründliches Überprüfen lohnt sich also.

3. Investiere in einen intelligenten Thermostat

Eine der besten Möglichkeiten zur Reduzierung deiner Gasrechnung ist es, deinen Thermostat optimal einzusetzen. Du solltest deine eigenen vier Wände nur dann beheizen, wenn du auch zu Hause bist. Um noch mehr zu sparen: Beheize nur bestimmte Räume, in denen du dich auch aufhältst, und schalte die Heizung in den restlichen Räumen aus.

Ein intelligenter Thermostat leistet hierfür die besten Dienste. Intelligente Thermostate verbinden sich mit deinem WLAN und lassen sich über Handy, Laptop oder Tablet steuern. So kannst du die Temperatur deines Zuhauses auch aus der Ferne regulieren, was eine große Flexibilität ermöglicht, die manuelle Thermostate einfach nicht bieten können.

Die fortschrittlicheren Thermostate verfolgen außerdem deine Heizgewohnheiten im Verlaufe der Zeit und erstellen einen persönlichen Heiz- und Kühlplan, der auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

4. Wechsle den Gasversorger

Eine der einfachsten Möglichkeiten, die Gasrechnung niedrig zu halten, ist, den kosteneffizientesten verfügbaren Tarif zu nutzen. Wenn du schon lange den gleichen Tarif hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du mehr bezahlst als nötig. Das liegt daran, dass zwischen den variablen Standardtarifen, die die meisten Gasunternehmen anbieten, und den billigsten Angeboten zum Festtarif meist eine ziemliche Lücke klafft.

Nutze als Grundlage eine Preisvergleichsseite, um die verschiedenen Tarife zu bewerten. Du wirst sicher überrascht sein, wie viel Geld du so sparen kannst.

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So reduzierst du deine Gasrechnung im Winter

Dein Zuhause ist nun für den kommenden Winter gerüstet. Nun gibt es auch ein paar Dinge, die du in den kälteren Monaten tun kannst, um deine Gasrechnung zu senken. Von der Wiederverwendung bereits erzeugter Wärme bis hin zur Kleidung – unsere Tipps zur Senkung der Gasrechnung im Winter haben es in sich!

5. Reguliere deinen Thermostat richtig

Egal, ob du einen manuellen oder einen intelligenten Thermostat hast: Deine Gasrechnung lässt sich über die Thermostateinstellung ganz einfach reduzieren. Um wirklich etwas zu sparen, solltest du in Betracht ziehen, die Temperatur deines Thermostats jede Woche um ein Grad zu senken, damit du und alle, die mit dir zusammenwohnen, sich schließlich bei einer Temperatur von 20 °C (68 °F) wohlfühlen. Wenn niemand zu Hause ist, solltest du die Temperatur auf etwa 13 °C (55 °F) herunterregeln, da Heizen bei Abwesenheit reine Energieverschwendung ist. Wenn alle schlafen, solltest du deinen Thermostat auf etwa 15–16 °C (60 °F) einstellen und wenn möglich eine Stunde vor dem Aufstehen auf 20 °C (68 °F) programmieren.

6. Verzichte auf die Nutzung deines Kamins

Wenn du glücklicher Besitzer eines Kamins bist, solltest du diesen am besten nur spärlich einsetzen, auch wenn es dir davor so richtig kuschelig warm vorkommt. Bis zu 80 % der gesamten Wärme entweicht nämlich durch den Schornstein. Mehr noch: Wenn die heiße Luft den Kamin verlässt, saugt sie kalte Luft von außen durch alle Spalten im Bereich der Fenster, Türen und Lüftungsöffnungen an. Dadurch verbrauchst du mit der Nutzung eines Kamins im Ergebnis weit mehr Energie und fügst der Umwelt einen viel größeren Schaden zu.

7. Zieh dich warm an

Unnötiges Hochdrehen des Thermostats verhinderst du am ehesten, indem du dich im Winter schön warm einpackst. Auch wenn es selbstverständlich klingt: Fakt ist, dass du durch die Investition in ein gutes Paar Wollsocken, einen dicken Pullover oder einen Bademantel eine Menge Geld bei deiner Gasrechnung einsparen kannst.

Wenn du dich in den kalten Monaten wirklich warm anziehen möchtest, solltest du dir diese Artikel holen:

  • Thermo-Leggings

  • Lange Unterwäsche

  • Wollponcho

  • Kaschmirmütze

  • Hausschuhe aus Merinowolle

8. Benutze eine tragbare elektrische Heizung

Wenn du allein wohnst oder wenn du lange Zeit die einzige Person im Haus bist, könnte es sich lohnen, über den Kauf eines tragbaren elektrischen Heizgeräts nachzudenken. Das ist ein toller Spartipp, denn anstatt dein ganzes Haus mit einer Zentralheizung zu beheizen, heizt du einfach nur den Raum, in dem du dich die meiste Zeit aufhältst. Und schon schrumpft deine Gasrechnung.

Du darfst deine tragbare Elektroheizung allerdings nicht unbeaufsichtigt lassen. Wenn du den Raum verlässt, musst du sie zur Vermeidung einer Brandgefahr ausschalten.

9. Nutze bereits erzeugte Wärme

Ein Tipp, der oft übersehen wird: Wenn du die Wärme, die du z. B. mit deinem Herd oder einer heißen Dusche erzeugt hast, verteilst, kann das die Gesamttemperatur deines Zuhauses erhöhen. Lass nach dem Kochen die Backofentür offen, damit die heiße Luft in der Küche und darüber hinaus zirkulieren kann. Nach einer heißen Dusche solltest du die Badezimmertür offen lassen, damit sich die Wärme in den anderen Räumen deines Hauses ausbreiten kann.

10. Mach nachts die Vorhänge zu

Wenn die Sonne untergeht, fällt die Außentemperatur stark ab. Deshalb ist es eine gute Idee, die Vorhänge oder Jalousien geschlossen zu halten, wenn es dunkel wird. Vorhänge und Jalousien verhindern, dass kühlere Luft in die Zimmer eindringt: Dein Zuhause bleibt wärmer.

11. Investiere in Thermo-Vorhänge oder isolierende Fensterpaneele

Ein letzter Tipp gefällig? Investiere in ein paar thermoisolierte Vorhänge. Diese Vorhänge haben normalerweise einen hochdichten Schaumstoffkern, der verhindert, dass die Wärme aus dem Raum entweicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie dank ihrer zusätzlichen Schicht auch Lärm von draußen dämpfen.

Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, solltest du überlegen, dir isolierte Fensterpaneele zu besorgen. Da diese Schaumstoffpaneele maßgefertigt sind und mit Magnetbandstreifen eng an deine Fenster gepresst werden, verhindern sie, dass kalte Luft in dein Haus bzw. deine Wohnung gelangt, und halten die damit ausgestatteten Räume noch wärmer. Aber obwohl sie sicherlich durch eine hohe Wirkung bestechen, sind sie im Allgemeinen ästhetisch nicht so ansprechend wie ganz normale Vorhänge!


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Von N26

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