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Einfach Geld sparen: die besten Spartipps

Zugegeben, einen Sparplan zu erstellen, klingt nicht gerade nach Spaß – dabei kann es ganz einfach sein. Wir zeigen dir, wie du mit diesen Spartipps deine kurz- und langfristigen Sparziele angehen kannst. Du fragst dich vielleicht, wie man mit einem niedrigen Einkommen Geld zurücklegen kann? Auch dafür haben wir Lösungen zur Hand: zum Beispiel die 50/30/20-Sparregel.

Lies weiter, um zu erfahren, wie einfach sparen sein kann:


1. Überlege dir, warum du sparen möchtest

Bevor du dich fragst, wie du sparen kannst, solltest du dir bewusst werden, warum du überhaupt sparen möchtest. Laut Untersuchungen des International Journal of Management, Business and Administration liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, konkrete und anspruchsvolle Ziele zu formulieren. Das kannst du am besten tun, indem du dich fragst, was dich zum Sparen motiviert. So bleibst du langfristig motiviert – auch wenn sich das Sparen mal etwas schwieriger gestaltet. Diese Fragen solltest du vor der Erstellung deines Sparplans beantworten:

  • Was ist dir wichtig? Möchtest du mal eine Weltreise machen, träumst du von einem eigenen Haus oder möchtest du für dein Studium sparen?
  • Wie könnte ein realistisches (aber dennoch herausforderndes) Sparziel aussehen?
  • Ist dir dieses Ziel wichtig genug? Bleibst du auch motiviert in Zeiten, in denen das Sparen etwas schwieriger sein könnte?

Unterscheide zwischen kurz- und langfristigen Sparzielen

Der nächste Schritt ist, deine Ziele in kurz- und langfristige Sparziele zu unterteilen. Kurzfristig könntest du dir etwa folgende Ziele setzen:

  • Ein teures Möbelstück
  • Eine Anzahlung für ein Auto
  • Rücklagen für Notfälle

Langfristige Sparziele könnten so aussehen:

  • Eine Anzahlung für eine Wohnung oder ein Haus
  • Langjährige Schulden abzahlen
  • Ein eigenes Unternehmen gründen

Die Kombination aus kurz- und langfristigen Zielen hat einen Grund: Während du nach und nach deine kurzfristigen Ziele erreichst, wirst du merken, dass sparen gar nicht so schwierig ist. Das wird dich dazu motivieren, auch konsequent an deinen langfristigen Zielen zu arbeiten.

Erstelle einen realistischen Sparplan

Zuerst solltest du unbedingt überprüfen, ob deine kurz- und langfristigen Sparziele auch wirklich realistisch sind. Denn mit einem unerreichbaren und unrealistischen Ziel nimmst du dir nur selbst die Motivation weg.

Ein kleiner Geheimtipp für deinen persönlichen Sparplan ist die Anwendung der SMART-Methode, die vom Psychologen Edwin Locke formuliert wurde. SMART steht für Spezifisch, Messbar, Ausführbar, Realistisch und Terminiert – prüfe, ob deine Sparziele diese fünf Bedingungen erfüllen.


2. Behalte deine Ausgaben im Auge

Ja, es braucht Überwindung. Aber für einen effektiven Sparplan müssen wir den Durchblick haben, wie viel Geld jeden Monat auf unserem Konto ein- und ausgeht. Am besten verfolgst du deine Einnahmen und Ausgaben über einen Zeitraum von 30 Tagen. Das bedeutet, dass du jede einzelne Transaktion festhältst, zum Beispiel mit einer Tabelle oder Spar-App.

Trenne fixe und variable Ausgaben

Sobald du einen guten Überblick darüber hast, wo dein Geld jeden Monat hinfließt, solltest du in einem nächsten Schritt deine Ausgaben in fixe und variable Kosten unterteilen. Unter Fixkosten fallen:

  • Miete
  • Strom- und Gasrechnung
  • Versicherungskosten (z. B. Auto-, Haftpflicht- oder Gebäudeversicherung)
  • Tilgung von Studienkrediten

Zu variablen Kosten gehören:

  • Lebensmittel
  • Unterhaltung (z. B. Ausgehen, Kinobesuche, Konzerte)
  • Kleidung
  • Auswärts essen gehen

Reduziere deine variablen Kosten

Während dir deine Fixkosten in Bezug auf dein Sparvorhaben nur wenig (oder gar keine) Flexibilität bieten, sieht das bei den variablen Kosten ganz anders aus. Das heißt nicht, dass du nicht mehr ausgehen und dich amüsieren darfst, sondern nur, dass du dir ein paar gute Gewohnheiten aneignen solltest. Hier sind ein paar Spartipps, mit denen du deine variablen Kosten senken kannst:

  • Bereite deine Mahlzeiten schon zu Hause zu und nimm sie zur Arbeit mit, anstatt in der Mittagspause auswärts zu essen.
  • Überlege dir, ob du dir wirklich das neueste Smartphone zulegen musst, wenn dein aktuelles Modell noch einwandfrei funktioniert.
  • Entscheide dich für einen Tag in der Woche, an dem du keine variablen Ausgaben tätigst.
  • Versuch’s mit dem Prinzip “jetzt sparen, später ausgeben”. Das bedeutet, dass du dein Geld schon am Anfang des Monats für deine Sparziele und Fixkosten beiseitelegst und nur den Restbetrag für deine monatlichen variablen Kosten verwendest.

3. Sparplan mit niedrigem Einkommen – wie viel sollte man monatlich sparen

In einem nächsten Schritt gilt es herauszufinden, wie viel du jeden Monat sparen möchtest. Natürlich kommt das sehr stark auf dein Einkommen an, ob du freiberuflich oder in Vollzeit arbeitest und wie deine Lebensumstände und Verpflichtungen aussehen. Hier sind unsere Tipps, wie du dir dein Geld entsprechend deinem Lebensstil einteilen kannst:

Realisiere dein Sparvorhaben – die 50/20/30-Regel

Nach der 50/20/30-Regel sollte dein Sparplan wie folgt aussehen:

  • 50 % deines Einkommens werden zur Deckung deiner Bedürfnisse, d. h. deiner Fixkosten wie Miete und Rechnungen, verwendet.
  • 30 % sind für deine Wünsche vorgesehen – also variable Kosten, wie auswärts essen, Friseurbesuche und Shopping.
  • Die restlichen 20 % fließen in deine Ersparnisse ein oder werden zur Schuldentilgung verwendet.

Die US-Senatorin Elizabeth Warren (eine Insolvenzspezialistin an der Harvard-Universität) hat die 50/30/20-Regel populär gemacht und entwickelt, um aufzuzeigen, wie man Geld besser verwalten und trotz geringem Einkommen Geld zurücklegen kann.

Wenn du dich für die 50/30/20-Methode entscheidest, empfehlen wir dir, deine monatlichen Ausgaben zu automatisieren. Das bedeutet, dass dein Einkommen am Monatsanfang automatisch nach der 50/30/20-Regel aufgeteilt wird. Auf diese Weise hast du nur noch die 30 % auf deinem Hauptkonto, die du für variable Kosten ausgeben kannst. Ohne schlechtes Gewissen. Das kannst du ganz einfach mit N26 Spaces machen – in nur wenigen Sekunden kannst du Unterkonten für Sparziele und Fixkosten erstellen und sie mit Regeln hinterlegen, die das Sparen für dich automatisieren.

Das nullbasierte Budget

Der nullbasierte Ansatz weist jedem Cent eine bestimmte Aufgabe zu. Am Monatsende sollten alle Einkünfte abzüglich aller Ausgaben null ergeben. Dafür musst du genau wissen, wie viel du monatlich für deine fixen und variablen Kosten sowie für deine Ersparnisse verwendest – auf den Cent genau. Das ist ein sehr detaillierter Ansatz für die Sparplanung und setzt voraus, dass du über all deine monatlichen Transaktionen genauestens Bescheid weißt.

Entwerfe einen Notfall-Sparplan

Das Leben sorgt immer mal wieder für Überraschungen. Deshalb empfiehlt es sich, ein kleines Auffangnetz für schwierige Zeiten zu haben. Mit einem Notfallplan bist du besser auf Monate vorbereitet, in denen du dich eventuell nicht so streng an deinen Haushaltsplan halten kannst (aus welchen Gründen auch immer). So verhinderst du, dass du deine Sparziele (und deine Motivation) komplett aus den Augen verlierst. Hier sind ein paar Spartipps für die Erstellung eines Notfallplans:

  • Als Teil deines Sparplans solltest du auch immer etwas Geld für Notfälle beiseitelegen. Das könnten zum Beispiel 5 % deines monatlichen Einkommens sein.
  • Erstelle ein Notfall-Budget, in dem du festhältst, wie viel du wirklich zum Überleben brauchst. Schneide also alle nicht überlebenswichtigen variablen Kosten heraus. In schwierigen Zeiten kannst du auf diese Budgetplanung umsteigen und das Restgeld für Notfälle verwenden.

Dein Geld bei N26

All das kannst du einfach und schnell umsetzen. Mit dem kostenlosen N26 Bankkonto hast du jede Transaktion und Kontobewegung immer im Blick. Mit N26 Spaces kannst du außerdem mehrere Unterkonten einrichten und mit individuellen Sparzielen versehen. So siehst du immer sofort, wie nahe du deinen Sparzielen schon bist.

Die richtige Verwaltung deiner Finanzen kann einen großen Unterschied in deinem Leben machen. Egal, ob du noch im Studium bist, dich mit den Grundlagen von besserem Geldmanagement vertraut machen möchtest oder ob du Geld für eine große Investition auf die Seite legen möchtest: Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, dein Geld für dich arbeiten zu lassen.


Literatur:

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