Person, die am Laptop an einem Schreibtisch arbeitet.

Was kann man von der Steuer absetzen? Dein Leitfaden für das Jahr 2021

Erfahre, welche Steuerermäßigung auch für dich gilt und was du alles absetzen kannst. Außerdem stellen wir dir ein praktisches Tool vor, mit dem die Steuererklärung noch einfacher geht!

Lesezeit: 6 Min.

Nickerchen in der Mittagspause, Meetings im Pyjama und statt Pendeln ein Arbeitsweg vom Bett bis zum Schreibtisch: Für viele von uns hat das Homeoffice eine Menge Vorteile gebracht. Und dank einiger Änderungen kannst du nun auch von einer Steuerermäßigung profitieren. Welche Regelungen für 2021 gelten, was du alles von der Steuer absetzen kannst und welche Tools dir bei der Steuererklärung helfen, erfährst du hier.

Warum sollte ich eine Steuerklärung machen und bis wann?

Mal ganz ehrlich jetzt: Wer macht schon gern die Einkommensteuererklärung? Wenn du nicht gerade in der Buchhaltung oder Lohnsteuerberatung arbeitest, schiebst du das Thema wie die meisten von uns wahrscheinlich gerne mal auf die lange Bank – oder beschäftigst dich erst gar nicht damit. 

Dabei kannst du als ArbeitnehmerIn viele Ausgaben absetzen und auf eine ordentliche Rückerstattung hoffen: Laut Statistischem Bundesamt haben 2017 über 87 % der unbeschränkt Steuerpflichtigen, die eine Steuererklärung eingereicht haben, Geld zurück bekommen – und zwar durchschnittlich 1.051 €. Du siehst: Eine freiwillige Steuererklärung lohnt sich meistens!

Dank der neuen Steuerermäßigung könnte es dieses Jahr sogar noch mehr werden. Ein guter Grund, die Ärmel hochzukrempeln und deine Ausgaben zu addieren. Du willst nun deine Steuererklärung freiwillig einreichen, aber sorgst dich um die Abgabefrist? Kein Stress! Denn das Datum liegt in ferner Zukunft: Du hast Zeit bis zum 31. Dezember 2025. 

Ein Wort der Warnung ist für die Abgabefrist jedoch angebracht. Wenn du als ArbeitnehmerIn im Jahr 2021 Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld von mehr als 410 € erhalten hast, musst du zwingend eine Einkommensteuererklärung abgeben. Diese Regel umfasst auch pandemiebedingte Leistungen wie Kurzarbeitergeld. Dann gilt auch eine knappere Frist und du hast nur bis zum 31. Juli 2022 Zeit, wenn du die Einkommensteuererklärung ohne professionelle Hilfe erstellst. 

Haushaltsrechner

Erhalte einen besseren Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben mit unserem N26 Haushaltsrechner.
Teste unseren Haushaltsrechner

Was kann man alles von der Steuer absetzen? Checkliste

Vom Arbeitsweg über Büroklammern bis Kontoführungsgebühren – wenn du dich fragst, was man alles von der Steuer absetzen kann, brauchst du nicht länger zu suchen! Hier unsere Checkliste zu den Basics: 

  • Werbungskosten: Beruflich veranlasste Ausgaben kannst du bei der Steuererklärung angeben, sofern sie dein Arbeitgeber nicht ersetzt hat. Zu den Werbungskosten gehören Arbeitsmittel wie Büromaterial und Fachliteratur, Aufwendungen für Bewerbungen wie Porto und Kopien, aber auch Fortbildungen, Sprachkurse, Reisekosten oder ein berufsbedingter Umzug. Auch Kontoführungsgebühren kannst du von der Steuer absetzen, pauschal werden 16 € pro Jahr anerkannt – egal, in welchem Monat des Jahres du dein Konto eröffnet hast.
  • Fahrtkosten (Pendlerpauschale): Zu den Werbungskosten zählen auch Kosten für den Weg zur Arbeit. Für jeden Arbeitstag kannst du pro Kilometer 35 Cent absetzen – hier gilt jedoch die einfache Wegstrecke. Übrigens: Das Verkehrsmittel ist hierbei relativ unerheblich und du kannst auch dann von der Pendlerpauschale profitieren, wenn du zur Arbeit radelst oder läufst!
  • Internet und Telefon: Wenn dein Job die berufliche Nutzung deines Internets, Telefons oder Smartphones mit sich bringt, kannst du diese Kosten monatlich pauschal mit 20 % als Werbungskosten ansetzen – maximal kannst du pro Monat 20 € angeben. 
  • Häusliches Arbeitszimmer: Zu den Werbungskosten zählen auch Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer, zum Beispiel anteilige Miet- und Betriebskosten. Hier gibt es für 2021 einige Änderungen, die wir im nächsten Abschnitt näher erläutern.
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen: Du hattest Handwerker im Haus oder beschäftigst eine Putzkraft? Die Kosten dafür kannst du von der Steuer absetzen – vorausgesetzt, du zahlst auf Rechnung. 
  • Versicherungen: Bei der Steuererklärung gibst du den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil für die Vorsorgeaufwendungen – also Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung – an. Darüber hinaus kannst du auch Kosten für deine private Haftpflichtversicherung steuerlich geltend machen.
  • Sonderausgaben: Du hast Kinder? Dann kannst du Betreuungskosten bis zu 4.000 € pro Kind geltend machen. Und falls du 2021 Geld an gemeinnützige Organisationen gespendet hast, kannst du diese auch als Sonderausgaben geltend machen!

Häusliches Arbeitszimmer oder Homeoffice-Pauschale – Was gilt wann?

Für Werbungskosten gilt allgemein ein Pauschbetrag von 1.000 € – auch bekannt als Werbungskosten-Pauschale. Das heißt, du kannst beruflich veranlasste Ausgaben bis 1.000 € ohne Nachweis steuerlich geltend machen. Wenn du schon weißt, dass du unter diesem Betrag bleibst, brauchst du also gar nichts angeben! 

Du hast bei dir zuhause ein Arbeitszimmer? Dann kannst du als ArbeitnehmerIn sogar bis zu 1.250 € für alle anfallenden Kosten absetzen – vorausgesetzt es gibt im Betrieb keinen anderen Arbeitsplatz für dich. Wenn du selbstständig bist und überwiegend von zuhause arbeitest, kannst du sogar noch mehr Steuern sparen – denn du kannst dann die vollen Kosten steuerlich geltend machen!

Für dein Arbeitszimmer gilt jedoch: Ein Schreibtisch in Wohn-, Schlaf- oder Gästezimmer zählt nicht als häusliches Arbeitszimmer. Dein Arbeitsraum muss separat begehbar und die private Nutzung so gut wie möglich ausgeschlossen sein. 

Homeoffice-Pauschale 2021 – Was ist das eigentlich? 

Dein Arbeitsplatz zuhause ist dein Küchentisch oder der Schreibtisch im Schlafzimmer? Zwar gilt das für den Fiskus leider nicht als Arbeitszimmer, jedoch hast du trotzdem die Möglichkeit, Steuern zu sparen. Mit der neuen Homeoffice-Pauschale kannst du dir für jeden Tag im Homeoffice 5 € von der Steuer zurückholen – für maximal 120 Tage im Jahr 2021. Das gilt auch, wenn du freiwillig von zuhause – also ohne Anordnung deines Arbeitgebers – gearbeitet hast. 

Doch auch die Homeoffice-Pauschale hat ihre Tücken: Wenn du bei deinen Werbungskosten nicht über den Pauschbetrag von 1.000 € kommst, wird die Homeoffice-Pauschale mit deinen Werbungskosten verrechnet. Tage im Homeoffice kannst du auch nicht für die Pendlerpauschale nutzen (um doppelt zu kassieren). Umso wichtiger ist es, dass du unsere Checkliste genau durchgehst, um wirklich alle relevanten Ausgaben zu berücksichtigen – dabei helfen dir auch Apps wie Taxfix!

Steuererklärung mit Taxfix

Papier war gestern: Seit 2013 kannst du deine Einkommensteuererklärung elektronisch mit Elster übermitteln. Das Steuerverwaltungsprogramm des Bundes macht die Steuererklärung zwar einfacher – es ist aber nicht dafür ausgelegt, dir beim Steuern sparen zu helfen. Ganz anders Taxfix: Die App führt dich Schritt für Schritt durch die Steuererklärung und stellt gezielte und verständliche Fragen, damit du so viel Geld wie möglich sparst. 

Doch das Beste kommt jetzt: Dank dem N26 Partnerangebot sparst du nämlich bares Geld. Anstatt die volle Gebühr von 39,99 € zu zahlen, erhältst du als N26 Kunde bzw. Kundin einen Rabatt von bis zu 50 %. So kannst du deine Steuererklärung mit Taxfix nicht nur schnell und stressfrei erledigen, sondern dabei auch noch von einem ordentlichen Rabatt profitieren.

Du willst noch mehr sparen? Bei N26 erwarten dich immer wieder neue Partnerangebote und exklusive Deals, die genau zu deinem Lifestyle passen. Lass dir Lebensmittel von Gorillas nach Hause liefern, miete Tech-Produkte bei Grover oder finde die besten Versicherungen bei Clark und profitiere von bis zu 50 % Rabatt. 

N26 Girokonto

Entdecke 100 % mobiles Banking mit N26 – das flexible Girokonto mit vielen Vorteilen.
Konto eröffnen (neuen Tab)
Eine erhöhte Hand mit einer transparenten N26-Standardkarte.

Dein Geld bei N26

Ob bei der Steuererklärung oder im Alltag: Mit N26 hast du die Kontrolle über deine Finanzen. Mit dem Statistik-Feature behältst du deine monatlichen Ausgaben immer im Blick. Nutze Hashtags wie #fahrtkosten, #büromittel oder #versicherung, um deine beruflichen Ausgaben spielend leicht zu kategorisieren. So findest du in Sekundenschnelle, was du bei der Steuer absetzen kannst – und siehst auch, an welcher Stelle du noch etwas sparen könntest.

Du planst eine größere Anschaffung oder die nächste Reise? Mit Spaces (Unterkonten) kannst du Sparziele festlegen und dein Geld ganz einfach verwalten. Erstelle Regeln und überweise deine Sparsumme jeden Monat automatisch auf deinen Space. Und wenn deine Steuerrückerstattung vom Finanzamt kommt, kannst du sie gleich per Drag-and-Drop auf deinen Space verschieben – so einfach war Sparen noch nie! Finde heraus, welches Konto am besten zu dir passt

Von N26

Die mobile Bank

Ähnliche Artikel

Entdecke ähnliche Artikel aus unserem Blog, die dich vielleicht interessieren könnten
Ausweis, Laptop und Smartphone auf einem Schreibtisch.

Wie mache ich eine Steuererklärung?

Erfahre mehr über Steuererklärungen in Deutschland. Von den dafür benötigten Unterlagen bis zur Einreichung erklären wir dir alles, was du wissen musst.

Frau mit Taschenrechner und Notizen.

Steuererklärung Frist – Welche Fristen gelten in 2022?

Du weisst nicht genau, bis wann du deine Steuererklärung einreichen kannst? Hier erfährst du alles zu den Abgabefristen in 2022.

Eine Frau schreibt am Laptop.

Mehrwertsteuer – verschiedene Steuerarten in Deutschland

Erfahre mehr über die verschiedenen Steuerarten in Deutschland. Wir erklären den Unterschied zwischen Mehrwert-, Umsatz- und Vorsteuer, die geltenden Steuersätze und vieles mehr.