Eine Frau liest ein Buch an einem Fenster.

Energie sparen: 10 Tipps für dein Zuhause

Wie du in deinem Alltag am besten Energie einsparst und so jährlich bis zu 400 Euro mehr auf dem Konto hast, verraten wir dir in unsere 10 Energiespartipps.

Lesezeit: 7 Min.

Wenn die Preise für Strom, Gas und Energie im Allgemeinen steigen, ist das einfachste Mittel, den eigenen Verbrauch zu senken und so Energiekosten zu sparen, um deine Sparziele zu erreichen. Bis zu 400 Euro hast du so pro Jahr zusätzlich auf deinem Konto. Je nachdem ob du in einer Wohnung oder einem Haus lebst, fällt die Ersparnis natürlich höher oder niedriger aus. Doch auch kleine Einsparungen lohnen sich in der Summe. Darum haben wir hier Tipps und Tricks zusammengefasst, die dir helfen können, Energie zu sparen. Wir legen am besten gleich los. 

Energie sparen: Wie funktioniert es am besten?

Möglichkeiten, Energie zu sparen, gibt es viele. Doch wie so oft macht die Mischung aus verschiedenen Sparmaßnahmen den Unterschied zwischen einer eher geringen Ersparnis und mehreren hundert Euro Einsparung im Jahr. Die gute Nachricht? Wenn du einmal weißt, wie es funktioniert, ist es ganz einfach Energiekosten einzusparen und kann sogar Spaß machen. Denn du tust nicht nur deinem Geldbeutel etwas Gutes, sondern auch der Umwelt. 

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Wo kann ich die meiste Energie sparen?

Ob beim Heizen, der Beleuchtung oder bei Geräten - Energie sparen kannst du in fast jedem Bereich deines Alltags. Gerade Unterhaltungs- und Office-Elektronik verbrauchen besonders viel Strom - auch im Standby-Modus. Dazu gehören neben Fernsehern auch Computer, Spielekonsolen und ähnliche Geräte. Aus diesem Grund solltest du sie immer vom Strom nehmen, wenn du sie nicht benutzt. Neben den offensichtlichen Stromfressern gibt es allerdings auch eher versteckte Verbräuche - z. B. beim Heizen, bei der Warmwassernutzung oder Haushaltsgeräten. 

Energie sparen: 10 Tipps für Haus und Wohnung 

Das Problem: Oft ist uns in unserem Alltag gar nicht bewusst, wo überall Energie verbraucht wird und wie viel. Dass beispielsweise für die warme Dusche am Morgen Strom, Gas oder eine andere Energiequelle nötig ist, darüber machen wir uns oft keine Gedanken. Dabei gibt es so viele Sparmöglichkeiten in Haus und Wohnung, auch ohne eine komplette Renovierung oder Sanierung vornehmen zu müssen. 

Bei deinen Bemühungen Energie zu sparen, kommt es vor allem darauf an, dass du gezielt vorgehst. Die größten Energieschlucker solltest du dir zuerst vornehmen. Wie das am besten funktioniert, erfährst du in unseren Top-10-Tipps für dein Zuhause. Los geht’s! 

Analysiere deinen Energieverbrauch - Tipp 1

Zuerst solltest du dir einen Überblick über deinen Verbrauch verschaffen. Wo gibt es in deinem Haus oder in deiner Wohnung Möglichkeiten, Energie zu sparen? Um das herauszufinden, kannst du verschiedene Apps verwenden oder einen Fachmann mit der Analyse deines Energieverbrauchs beauftragen. Sobald du dir einen Überblick über deinen Energieverbrauch verschafft hast, fällt es dir viel leichter, Energiefresser auszuschalten und so Energie zu sparen. 

Wechsle deinen Energieversorger - Tipp 2

Energie sparen hängt nicht nur von dir und deinem Verbrauch ab. Wenn du einen teuren Versorger gewählt hast, werden deine Sparmaßnahmen wenig Erfolg zeigen. Wichtig ist deshalb, dass du die Energieversorger miteinander vergleichst. Dafür gibt es Vergleichsportale, auf denen du die Kosten und Bedingungen der Verträge genau einsehen kannst. Hier solltest du allerdings auch im Auge behalten, welche Leistung du für dein Geld bekommst und ob der neue Versorger überhaupt Neukunden aufnehmen kann und möchte. Gerade in Krisenzeiten im Energiesektor ist das nicht selbstverständlich. 

Energie sparen beim Heizen - Tipp 3

Gerade das Heizen von Wohnräumen kann im Winter teuer werden. Warum also nicht nur die Räume heizen, in denen du dich tagsüber wirklich aufhältst. Zusätzlich kann ein intelligenter Thermostat helfen, Energie zu sparen. Mit ihm kannst du deine Raumtemperatur punktgenau wählen und so ein Überhitzen deiner Wohnräume verhindern. Ein Zeitregler sorgt zudem dafür, dass sich deine Heizung automatisch abschaltet, wenn du sie nicht brauchst - beispielsweise nachts oder unter der Woche, wenn du bei der Arbeit bist. Falls du bereits einen solchen Thermostat in deiner Wohnung oder in deinem Haus hast, kannst du durch das Einstellen von zwei Grad weniger bis zu fünf Prozent deiner Heizkosten einsparen. Bei fünf Grad sind es schon zehn Prozent. Durch diese kleine Anpassung frierst du noch nicht und sparst trotzdem Energie beim Heizen. Weitere Tipps:

  • Stoßlüften bei ausgeschalteter Heizung 
  • Keine Vorhänge oder Möbel vor den Heizkörpern
  • Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper
  • Zusätzliches Isolieren der Heizung

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Spare mit einer Fußbodenheizung Energie - Tipp 4

Auch der Standort einer Heizung kann helfen, Energie zu sparen. So spart eine Fußbodenheizung etwa zehn Prozent Energie im Vergleich zu einer normalen Heizung an den Wänden, da über den Boden weniger Wärme verloren geht und die Räume gleichmäßiger geheizt werden können. 

Achte auf die richtige Kleidung - Tipp 5

Oft sind es schon die kleinen Dinge, die Energie einsparen und dich in deinem Alltag trotzdem nicht zu sehr einschränken. Hast du dich schon einmal gefragt: Muss es im eigenen Wohnzimmer wirklich das T-Shirt sein? Wer Energie sparen möchte, sollte sich dem Wetter entsprechend anziehen - drinnen und draußen. So lassen sich Heiz- und Stromkosten sparen

Spare Energie mit der richtigen Beleuchtung - Tipp 6

Natürlich wissen wir alle, dass wir das Licht ausschalten sollten, wenn wir einen Raum verlassen. Tun wir es auch? Das ist eine andere Frage. Entscheidend ist dabei aber auch welche Glühbirnen du in deine Lampen geschraubt hast. Auch bei älteren Modellen ist es sinnvoll, einmal nachzusehen und alte Glühbirnen durch LEDs auszutauschen. Sie sind 75-85 Prozent energieeffizienter als herkömmliche Glühbirnen und halten zudem auch 15-25 mal länger. 

Energie sparen durch bewussten Wasserverbrauch - Tipp 7

Wenn wir an das Einsparen von Energie im Haushalt denken, dann fällt uns wahrscheinlich ziemlich spät unser Wasserverbrauch ein. Dabei ist gerade warmes Wasser immer mit einem hohen Energieaufwand verbunden - beispielsweise für Strom oder Gas. Eine Möglichkeit, Energie zu sparen, heißt also: Wasser sparen. Denn schon eine zwei Minuten kürzere Dusche kann über das Jahr gerechnet 8400 Liter einsparen und so deine Energiekosten senken. 

Doch nicht nur der Wasserverbrauch, sondern auch die Wassertemperatur spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um Energiekosten geht. Wenn du heißer duschst, wird dafür auch mehr Energie genutzt. Die meisten Warmwasserbereiter sind auf 60 Grad voreingestellt - mehr als eigentlich nötig wäre. Drehst du den Regler nur etwas herunter, kannst du einfach und schnell Geld sparen.

Energie sparen bei Waschmaschine, Spülmaschine und Kühlschrank - Tipp 8

Je nach Energieeffizienzklasse können Haushaltsgeräte richtige Verbrauchstreiber sein. Deshalb ist die Angabe zum Energieverbrauch von Geräten besonders wichtig, wenn du dir beispielsweise eine neue Waschmaschine anschaffen möchtest. Am meisten Energie sparen Waschmaschinen und auch andere Haushaltsgeräte mit der Effizienzklasse A - G ist dagegen die schlechteste. Weitere Spartipps für das Waschen sind: 

  • Waschmaschinen nur mit voller Ladung laufen lassen
  • Bei niedrigerer Temperatur waschen
  • Wäsche an der Luft und nicht im Trockner trocknen

Für Waschmaschinen und Spülmaschinen gilt außerdem: Energie sparen kannst du vor allem mit dem Eco-Programm, da das Wasser weniger stark erhitzt wird. Ein weiterer Trick: Die Spülmaschine einfach an die Warmwasserleitung anschließen. So muss das Wasser gar nicht erst vom Heizstab im Gerät erwärmt werden. Genial! 

Einen letzten Tipp haben wir noch für deinen Kühlschrank: Drehst du deinen Kühlschrank nur um wenige Grad zurück, kannst du jährlich viel Energie sparen. 

Spare Energie beim Kochen - Tipp 9

Das wohl bekannteste Beispiel, um beim Kochen Energie zu sparen, ist das Benutzen eines Topfdeckels. Ihn solltest du nicht vergessen, wenn du 65 Prozent weniger Strom für das Erhitzen von Wasser oder Suppe verbrauchen möchtest. Die Größe des Topfes sollte außerdem zur Platte passen, da andernfalls Energie verloren geht. Weitere Tipps sind: 

  • Nur die nötige Wassermenge erhitzen
  • Wasser- und Eierkocher benutzen
  • Backofen sparsam oder gar nicht vorheizen und Restwärme nutzen
  • Umluft statt Ober- und Unterhitze verwenden

Energie sparen im Homeoffice - Tipp 10

Vielleicht arbeitest du ja auch überwiegend im Homeoffice. Neben Heizkosten entstehen dir also wahrscheinlich auch zusätzliche Stromkosten. Im Allgemeinen gelten im Homeoffice dieselben Tipps, um Strom zu sparen. Zusätzlich solltest du aber auch darauf achten, dass du deine Arbeitsgeräte nicht unnötig im Standby-Modus laufen lässt und wenn möglich den Stecker ziehst oder eine Steckerleiste mit Kippschalter nutzt. Kleine Bildschirme verbrauchen außerdem weniger Strom und auch eine geringere Helligkeit des Displays kann Energie im Homeoffice einsparen. Auf einen Bildschirmschoner solltest du außerdem verzichten. Der verbraucht sehr viel Energie. 

Was ist der Unterschied zwischen Energiesparen und Ruhezustand?

Besser als ein Bildschirmschoner ist das Umschalten in den Energiesparmodus oder den Ruhezustand. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass dein Laptop im Energiesparmodus immer noch Strom verbraucht. Er ist also noch nicht abgeschaltet. Anders ist das im Ruhezustand. Hier wird kein Strom verbraucht. 

Zusätzliche Spartipps für dein Zuhause

Du möchtest noch sparsamer Leben und mit weniger Geld auskommen? Dann empfehlen wir dir, dass du dir zunächst einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben verschaffst - beispielsweise mithilfe eines Haushaltsrechners. Hier kannst du genau nachvollziehen, wohin dein Geld jeden Monat fließt und wo du noch besser sparen kannst - beispielsweise beim Lebensmitteleinkauf

Eine Hilfestellung bietet die 50-30-20-Regel, mit der du deine monatlichen Einnahmen folgendermaßen unterteilen kannst: 

  • 50 Prozent für Bedürfnisse (Fixkosten, Lebenshaltungskosten)
  • 30 Prozent für Wünsche (Ausgehen, Kleidung, Urlaub)
  • 20 Prozent für Erspartes (Altersvorsorge, Notfälle)

Hier kannst du die 50-30-20-Regel ausprobieren. Wir unterstützen dich gerne dabei deine Sparziele zu erreichen. Viel Spaß beim Sparen!

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Von N26

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