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Sparkonto einfach erklärt – Unser Leitfaden zu Zinsen, Steuern und mehr

Spielst du mit dem Gedanken, ein Sparkonto zu eröffnen? Erfahre hier alles, was du vor der Kontoeröffnung wissen musst.

Lesezeit: 14 Min.

Zugegeben, das Angebot an Finanzprodukten da draußen ist so groß, dass einem wirklich schwindelig werden kann. Und auch beim Thema Sparen kann es sich als schwierig erweisen, bei all den verfügbaren Produkten den Durchblick zu behalten. In diesem Leitfaden möchten wir dir deshalb eines der grundlegendsten und beliebtesten Sparprodukte näher bringen: das Sparkonto. Lies weiter und erfahre, was ein Sparkonto ist, wie es funktioniert und ob es für dich sinnvoll wäre, eins zu eröffnen. 

Was ist ein Sparkonto?

First things first. Erst einmal ist es wichtig zu verstehen, wofür der Begriff Sparkonto eigentlich genau steht. Allgemein wird damit entweder ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeldkonto gemeint, welches unabhängig von deinem Girokonto geführt wird. Wie der Name schon sagt, soll es allein zum Sparen dienen.

Im Unterschied zu einem Girokonto bringt dir ein Sparkonto Zinsen ein. Dein Guthaben auf diesem Konto wird also mit einem entsprechenden Zinssatz, der fest oder variabel sein kann, verzinst. Dein Geld ist hier in der Regel nicht direkt zugänglich, was bedeutet, dass du für eine Auszahlung häufig mehrere Tage warten musst – bei einem Festgeldkonto ist dein Geld sogar für mehrere Monate oder sogar Jahre nicht frei zugänglich. 

In diesem Leitfaden möchten wir auf flexibel zugängliche Sparkonten näher eingehen, die eine effektive Möglichkeit darstellen, um Geld zu sparen und finanzielle Sicherheit aufzubauen. Egal, ob du einen Notfallfonds einrichten, langfristig ein Vermögen aufbauen oder die erhöhte Inflation bekämpfen willst – ein verzinstes Sparkonto bietet eine stabile, flexible und zugängliche Möglichkeit, all das und mehr zu erreichen.

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Wo kann ich ein Sparkonto eröffnen?

Wenn du dich entschieden hast, ein Sparkonto zu eröffnen, ist das ein wichtiger Schritt auf deinem Weg zu finanzieller Sicherheit. Doch du bist dir nicht sicher, wo du ein Sparkonto eröffnen kannst? Zum Glück gibt es heutzutage viele Möglichkeiten, das zu tun. 

Eine der bequemsten Optionen ist, das bei einer Onlinebank zu tun. Onlinebanken haben sich in den letzten Jahren immer stärker in Deutschland etabliert und bieten eine breite Palette an Finanz- und Sparprodukten sowie Online-Services an. Das ermöglicht es dir, ganz bequem von zu Hause aus ein Sparkonto online zu eröffnen, ohne dass du eine Filiale besuchen oder lange Wartezeiten in Kauf nehmen musst. Die Beratung erfolgt hier über den Kundenservice, den du häufig über Chat oder per Telefon erreichen kannst. 

Neben Onlinebanken bieten auch viele traditionelle Banken die Möglichkeit, ein Sparkonto in einer örtlichen Bankfiliale zu eröffnen. Hier erhältst du zwar eine Vor-Ort-Beratung, jedoch musst du dafür auch mit weniger Bequemlichkeit und häufig auch Wartezeiten rechnen. Deine Wahl hängt letztendlich ganz von deinen persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab.

Ist ein Sparkonto kostenlos?

Wenn es um finanzielle Entscheidungen geht, ist die Kostenfrage ein wichtiger Punkt. Ob ein Sparkonto kostenlos ist, hängt vom Anbieter und dem konkreten Finanzprodukt ab, das du wählst. 

Einige Banken und Online-Broker bieten Sparkonten ohne monatliche Gebühren an, während andere geringe Gebühren erheben, insbesondere wenn bestimmte Bedingungen nicht erfüllt werden. Bei manchen Anbietern erhältst du zwar ein kostenloses Sparkonto, für dieses ist dann jedoch beispielsweise ein bestimmtes Mindestguthaben oder die Nutzung eines Depots erforderlich. Stelle vor der Kontoeröffnung sicher, dass du die Gebührenstruktur des jeweiligen Anbieters prüfst und dich mit den Bedingungen vertraut machst. Vergleiche die verschiedenen Optionen sorgfältig, um ein Sparkonto zu finden, das zu deinen finanziellen Zielen und Bedürfnissen am besten passt – und bei dem du genau weißt, was du bekommst.

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Wie hoch sind die Zinsen auf einem Sparkonto?

Da du mit einem Sparkonto Zinsen auf dein Guthaben erhältst, spielt die Höhe der angebotenen Zinsen bei der Wahl des Kontos eine wichtige Rolle. Das Angebot kann von Anbieter zu Anbieter und von Sparkonto zu Sparkonto stark variieren und oft erhalten Neukunden und -kundinnen einen attraktiveren Zinssatz als bestehende Kunden und Kundinnen. 

In den letzten Monaten sind die Zinssätze auf Sparkonten deutlich gestiegen, was auf die Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank zurückzuführen ist. Dennoch haben noch nicht alle Banken ihre Zinssätze entsprechend aktualisiert.

Beachte außerdem, dass Sparkonten in der Regel variable Zinssätze haben, die sich im Laufe der Zeit ändern können, je nach Marktsituation und Zinsumfeld. Außerdem gelten die angepriesenen Zinssätze häufig nur für die ersten sechs Monate und nur für Neukunden und -kundinnen. Deshalb ist es ratsam, die aktuellen Zinssätze bei verschiedenen Banken zu vergleichen, um ein Sparkonto zu finden, das dir attraktive Zinserträge bietet. Es lohnt sich auch, wenn du selbst mal mithilfe eines Zinsrechners durchrechnest, mit welchen Angeboten du besser fährst. Im Gegensatz zu flexiblen Sparkonten bieten Festgeldkonten feste Zinssätze, die über einen bestimmten Zeitraum konstant bleiben – so kannst du besser vorausplanen. 

Zahle ich für Zinserträge mit meinem Sparkonto Steuern?

Welche Steuern du für Zinserträge aus einem Sparkonto zahlen musst, hängt von deinem Wohnsitzland und den geltenden Steuergesetzen ab. In Deutschland werden Zinserträge aus Sparkonten grundsätzlich besteuert. Seit der Einführung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 gilt für Zinserträge aus Sparkonten und andere Kapitalerträge eine pauschale Besteuerung. Die Abgeltungssteuer beträgt in der Regel 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent der Abgeltungssteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer, falls du Mitglied einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft bist. Die Kirchensteuer auf Kapitalerträge variiert je nach Bundesland zwischen 8,00 und 9,00 % und wird ebenfalls nur auf die entstandene Abgeltungssteuer berechnet.

Es gibt in Deutschland jedoch Freibeträge, bis zu denen du keine Steuern auf Kapitalerträge bezahlen musst. Wenn du ledig bist, beträgt dein jährlicher Freibetrag 1.000 Euro (Stand 2023). Falls du verheiratet bist, gilt das Doppelte, also 2.000 Euro. Das heißt, dass du jedes Jahr bis zu diesen Beträgen keine Abgeltungssteuer bezahlen musst, egal ob du Kapitalerträge aus Aktienverkäufen, Dividenden, Zinseinnahmen oder anderem hast. Wichtig ist hier noch, dass du bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag einrichten solltest, damit diese den Freibetrag automatisch anrechnen kann. Stelle in jedem Fall sicher, dass du immer auf dem Laufenden bist, was steuerliche Regelungen angeht, denn diese können sich im Laufe der Zeit ändern.

Wie funktioniert ein Sparkonto?

Du weißt jetzt, was ein Sparkonto ausmacht. Doch die Frage, wie es funktioniert, ist genauso wichtig. Im Grunde genommen funktioniert ein Sparkonto ganz einfach. Ein Sparkonto dient dazu, Geld bei einer Bank oder einem Finanzinstitut zu hinterlegen. Die Bank entlohnt dich im Gegenzug mit Zinsen auf das eingezahlte Guthaben. Du erhältst von der Bank sozusagen eine Entschädigung für die Nutzung deiner Einlagen. 

Du zahlst Geld auf dein Sparkonto ein, mit dem Ziel, es wachsen zu lassen. Hierfür erhältst du im Regelfall eine IBAN, die mit deinem Sparkonto verknüpft ist. Anders als ein Girokonto eignet es sich jedoch nicht für den täglichen Zahlungsverkehr, da es in der Regel ohne EC- oder Debitkarte kommt. Wie schnell und flexibel du dein Geld abheben kannst, hängt von der Art des Sparkontos ab. Mit einem Tagesgeldkonto kannst du ganz flexibel und meist innerhalb von wenigen Werktagen Geld auf dein Girokonto auszahlen. Bei Festgeld sieht das anders aus: Hier legst du Geld fest für einen längeren Zeitraum an – die Laufzeiten können von Angebot zu Angebot stark variieren und betragen in der Regel mindestens 1 Monat. 

Was braucht man, um ein Sparkonto zu eröffnen?

Wenn du ein Sparkonto eröffnen willst, brauchst du in Deutschland die folgenden Unterlagen:

1. Personalausweis oder Reisepass: Du wirst deinen gültigen Personalausweis oder Reisepass benötigen, um deine Identität nachzuweisen. Die Bank benötigt diese Dokumente, um sicherzustellen, dass du die rechtlichen Anforderungen für die Kontoeröffnung erfüllst.

2. Steuernummer: In Deutschland ist die Angabe deiner Steuernummer (Steuer-ID) in der Regel erforderlich, da die Zinserträge aus dem Sparkonto steuerpflichtig sind. Falls du noch keine Steuernummer hast, kannst du diese bei deinem örtlichen Finanzamt beantragen.

3. Mindesteinlage: Einige Sparkonten erfordern eine Mindesteinlage, um eröffnet werden zu können. Überprüfe die Anforderungen der ausgewählten Bank und stelle sicher, dass du die Mindesteinlage leisten kannst.

4. Kontoantragsformular: Die Bank wird dir ein Kontoantragsformular zusenden, das du ausfüllen und unterschreiben musst. In diesem Formular gibst du deine persönlichen Informationen an und legst fest, welche Art von Sparkonto du eröffnen möchtest.

5. Gegebenenfalls weitere Dokumente: Abhängig von der Bank und den geltenden Vorschriften können zusätzliche Dokumente erforderlich sein.

Sobald du diese Schritte abgeschlossen hast und die Bank deine Informationen überprüft hat, wirst du in der Regel ein Sparkonto eröffnen können. Am besten erkundigst du dich bei der von dir ausgewählten Bank nach den spezifischen Anforderungen und Verfahren, da diese von Bank zu Bank leicht variieren können.

Wie kann ich Geld von meinem Sparkonto abheben?

Wenn du Geld von deinem Sparkonto abheben möchtest, ist das im Allgemeinen recht unkompliziert. Aber es gibt einige wichtige Schritte zu beachten:

1. Öffne dein Online-Banking: Im ersten Schritt musst du dein Online-Banking öffnen bzw. persönlich eine Bankfiliale aufsuchen. Bei mobilen Banken kannst du häufig sogar in einer Banking-App auf dein Sparkonto zugreifen.

2. Identifikation: Die Bank wird dich wahrscheinlich auffordern, dich zu identifizieren, um sicherzustellen, dass das Konto dir gehört. Beim Online-Banking geht das häufig per Benutzername und Passwort und beim persönlichen Besuch in einer Bankfiliale wirst du wahrscheinlich deinen Personalausweis oder Reisepass vorlegen müssen.

3. Wähle die Auszahlungsmethode: Du kannst wählen, wie du das Geld von deinem Sparkonto auszahlen möchtest. Die häufigsten Methoden sind:

  • Überweisung auf dein Girokonto: Du kannst das Geld auf dein verknüpftes Girokonto überweisen und es von dort aus verwenden.
  • Barauszahlung: Falls du eine Bankfiliale besuchst, kannst du in der Regel Bargeld von deinem Sparkonto abheben.
  • Scheck: Einige Banken bieten die Option an, einen Scheck auszustellen, den du bei Bedarf einlösen kannst.

Beachte, dass die Bank möglicherweise Gebühren für Abhebungen verlangt, insbesondere wenn du die Anzahl der erlaubten Transaktionen pro Monat überschreitest. Mach dich also möglichst früh mit den Kontokonditionen und möglichen Gebühren und Abhebungslimits vertraut.

Außerdem kann die Zeit, die benötigt wird, um Geld von einem Sparkonto abzuheben, stark variieren. Bei manchen Anbietern ist das Geld sofort verfügbar, während es bei anderen einige Tage dauern kann, bis die Transaktion abgeschlossen ist. Informiere dich bei deiner Bank über die spezifischen Abwicklungszeiten.

Wie viel Geld darf man auf dem Sparkonto haben?

Die Höchstgrenze für das Guthaben auf einem Sparkonto ist im Allgemeinen nicht gesetzlich festgelegt. Bei den meisten Anbietern gibt es keine Maximaleinlage, was bedeutet, dass dir in puncto Guthaben keine Grenzen gesetzt sind. Allerdings besteht bei manchen Anbietern für das verzinsliche Guthaben eine Höchstgrenze. Alles, was über dieser Grenze liegt, bringt dir dann keine Zinserträge ein.

Es ist wichtig zu beachten, dass einige Sparkonten Beschränkungen für Einzahlungen haben können. Dies bedeutet, dass du möglicherweise nur bis zu einem bestimmten Betrag pro Monat oder Jahr einzahlen kannst. In vielen Fällen sind diese Beschränkungen jedoch großzügig und sollten für die meisten SparerInnen ausreichen.

Wenn du dir ein Sparkonto ausgesucht hast, das durch das europäische Einlagensicherungssystem geschützt ist, solltest du beachten, dass dein Guthaben nur bis zu 100.000 € abgesichert ist. Alles darüber ist somit ungeschützt und könnte im Fall einer Bankenkrise oder ähnlichem verloren sein. 

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Sparbuch oder Sparkonto: Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen einem Sparbuch und einem Sparkonto liegt in der Art und Weise, wie sie geführt und verwaltet werden:

1. Sparbuch: Ein Sparbuch ist ein physisches Buch, das in der Regel von traditionellen Banken ausgegeben wird. Auf den Seiten des Sparbuchs werden Einzahlungen und Abhebungen manuell eingetragen. Früher war dies die gängige Methode, um Geld zu sparen.

Sparbücher bieten normalerweise niedrigere Zinssätze im Vergleich zu anderen zinstragenden Finanzprodukten und du kannst häufig nicht uneingeschränkt auf das gesamte Guthaben zugreifen, ohne dass beispielsweise Vorschusszinsen verlangt werden. In der heutigen digitalen Ära sind Sparbücher weniger verbreitet, da sie weniger flexibel sind und Zinserträge oft niedriger sind. Einige Banken bieten anstelle eines physischen Sparbuchs eine Sparcard oder ein Sparkonto an. 

2. Sparkonto: Ein Sparkonto ist ein modernes Konto, das von traditionellen Geldinstituten und Onlinebanken angeboten wird. Im Gegensatz zu Sparbüchern erfolgen Transaktionen auf Sparkonten in der Regel elektronisch über Online-Banking oder Geldautomaten. Sparkonten bieten oft höhere Zinssätze als Sparbücher und ermöglichen einen einfacheren Zugriff auf das Geld. Du kannst in der Regel Geld von einem Sparkonto überweisen oder abheben, wann immer du möchtest, ohne dass du ein physisches Buch führen musst. Die Flexibilität und die Möglichkeit, online auf dein Sparkonto zuzugreifen, machen dieses Spar-Vehikel in der heutigen Zeit beliebter.

Was ist besser: Sparbuch oder Sparkonto?

Die Frage, ob ein Sparbuch oder ein Sparkonto besser für dich geeignet ist, hängt von deinen individuellen finanziellen Zielen und Bedürfnissen ab. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile: 

Sparbuch:

Vorteile:

  • Traditionell und bewährt: Sparbücher waren lange Zeit die beliebteste Methode, um langfristig Geld zu sparen, und sind für einige Menschen immer noch vertraut und komfortabel.
  • Physische Präsenz: Ein Sparbuch ermöglicht es dir, deinen Sparfortschritt auf physische Weise zu verfolgen, denn Zinserträge, Einzahlungen und Auszahlungen werden in Einträgen festgehalten.
  • Geringes Risiko: Sparbücher unterliegen keinen kurzfristigen Schwankungen, anders als beispielsweise Aktien oder Kryptowährungen. Das Renditepotenzial ist dafür jedoch vergleichsweise gering.

Nachteile:

  • Niedrigere Zinsen: Sparbücher bieten in der Regel niedrigere Zinssätze im Vergleich zu Sparkonten, was bedeutet, dass dein Geld weniger wächst.
  • Weniger Flexibilität: Bei vielen Anbietern kannst du monatlich nur bis zu einem bestimmten Betrag von deinem Sparbuch Geld abheben, ohne zusätzliche Gebühren zahlen zu müssen.
  • Manuelle Buchführung: Wenn du von einem Sparbuch Geld abheben oder darauf einzahlen willst, musst du das manuell in dein Sparbuch eintragen lassen, was zeitaufwendig sein kann.

Sparkonto:

Vorteile:

  • Höhere Zinsen: Sparkonten können höhere Zinssätze bieten – insbesondere im aktuellen Zinsumfeld –, was bedeutet, dass dein Geld schneller wächst.
  • Flexibler Zugriff: Du kannst bei vielen Anbietern online auf dein Sparkonto zugreifen und Geld überweisen oder abheben, wann immer du möchtest.
  • Elektronische Verfolgung: Sparkonten ermöglichen eine einfache und elektronische Verfolgung deiner Transaktionen per Online-Banking. Bei mobilen Banken kannst du das sogar per App machen.

Nachteile:

  • Weniger physisch: Wenn du die physische Präsenz eines Sparbuchs bevorzugst, fehlt diese bei einem Sparkonto.
  • Potenzielle Gebühren: Einige Sparkonten können Gebühren erheben oder niedrigere Zinsen bieten, wenn bestimmte Bedingungen nicht erfüllt werden. Bei manchen Anbietern wird eine monatliche Gebühr fällig.

Ist ein Sparkonto sinnvoll?

Ob für dich ein Sparkonto sinnvoll ist, hängt von deinen individuellen finanziellen Zielen, deiner aktuellen finanziellen Situation und deinen persönlichen Präferenzen ab.

Wenn du einen Notfallfonds für unerwartete Ausgaben anlegen willst, kann sich ein Sparkonto als ein geeigneter Ort für deine Rücklagen anbieten. Du kannst bei vielen Banken einen Dauerauftrag einrichten, um deinen Notgroschen regelmäßig zu vergrößern. Außerdem kannst du im Fall der Fälle schnell an dein Geld kommen.

Ein Sparkonto kann auch praktisch sein, um Geld für kurzfristige finanzielle Ziele, wie ein neues Auto oder einen Urlaub, beiseitezulegen. Die Guthabenzinsen sind zwar niedriger als bei einigen anderen Anlageformen wie z. B. Festgeldkonten, aber das Geld ist leicht zugänglich, wenn du es benötigst.

Wenn du eine Anlageoption für deine langfristigen finanziellen Ziele wie den Kauf eines Eigenheims, die Ausbildung deiner Kinder oder den Ruhestand suchst, sind andere Anlageformen wie Aktien, ETFs oder Anleihen möglicherweise besser geeignet. Diese bieten in der Regel höhere Renditechancen, obwohl sie auch mit höheren Risiken verbunden sein können. Ein Sparkonto kann sich jedoch als praktische Option für deine Cash-Reserve für Investments anbieten, da du mit einem Sparkonto Zinsen erhalten und flexibel an dein Geld kommen kannst.

Was ist, wenn ich mein Sparkonto kündigen möchte?

Wenn du dein Sparkonto kündigen möchtest, gibt es einige Schritte zu beachten:

1. Überprüfe die Kündigungsbedingungen: Jede Bank hat ihre eigenen Richtlinien für die Kündigung von Sparkonten. Es ist wichtig, die Kündigungsbedingungen und mögliche Gebühren zu überprüfen, die mit der vorzeitigen Schließung des Kontos verbunden sein könnten. Einige Sparkonten können eine Kündigungsfrist haben, während andere sofort gekündigt werden können.

2. Kontaktiere deine Bank: Als Nächstes solltest du dich mit deiner Bank in Verbindung setzen. Dies kann in der Regel telefonisch, online über das Online-Banking-Portal oder persönlich in einer örtlichen Bankfiliale erfolgen. Informiere die Bank darüber, dass du dein Sparkonto kündigen möchtest.

3. Überweise das Guthaben: Stelle sicher, dass dein Sparkonto vor der Kündigung ausgeglichen ist. Du kannst das verbleibende Guthaben selbst auf ein anderes Konto überweisen oder durch die Bank überweisen lassen – manche Banken bieten hierfür noch weitere Optionen an.

4. Bestätigung der Kündigung: Nachdem du die Kündigung beantragt hast, wird dir die Bank normalerweise eine schriftliche Bestätigung per E-Mail oder Post zusenden, die die Details der Kündigung und den Kontostand zum Zeitpunkt der Kündigung enthält.

5. Kontoschließung: Nach der Kündigung ist dein Sparkonto geschlossen und du hast keinen Zugriff mehr darauf. Stelle sicher, dass du alle notwendigen Informationen und Dokumente aufbewahrst, falls du sie später benötigen solltest (z. B. für die Steuererklärung).

Es ist wichtig zu beachten, dass einige Sparkonten möglicherweise Strafgebühren für vorzeitige Kündigungen erheben oder Zinsen, die bereits verdient wurden, zurückhalten. Daher solltest du die Bedingungen und möglichen finanziellen Auswirkungen sorgfältig prüfen, bevor du dein Sparkonto kündigst.

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