Besser organisiert – unsere Tipps für Online-Einkaufslisten

Gut geplant ist halb gekauft: Mit einer Online-Einkaufsliste sparst du dir beim Shopping eine Menge Stress. Erfahre in unserem Ratgeber, wie du eine Einkaufsliste online erstellst.

Lesezeit: 6 Min.

Mit einer guten Einkaufsliste bleibst du im Supermarkt, vor dem Umzug oder bei den Vorbereitungen auf dein erstes Kind entspannt. Anhand von Listen findest du schnell heraus, was du wirklich brauchst und welche Vorräte du aufstocken musst. Vor allem aber schonst du deine Nerven – denn es ist ganz schön stressig, beim Auspacken der Einkaufstüten festzustellen, dass du eine wichtige Zutat vergessen hast.

Besonders effiziente Shopper erstellen ihre Einkaufsliste online oder mit einer App. Unsere Tipps und Vorschläge helfen dir aber auch, wenn du deine Einkaufsliste ganz klassisch auf einem Zettel notierst.

Essensplanung leicht gemacht – Einkaufsliste für Lebensmittel

Wir hetzen nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt, haben keine Ahnung, was wir kochen sollen, werfen wahllos Snacks und Lebensmittel in den Einkaufswagen und geben am Ende viel zu viel Geld aus. Kommt dir das bekannt vor? Dabei ist die Lösung so einfach: Wer seine Mahlzeiten im Voraus plant und möglichst genaue Einkaufslisten schreibt, kauft nicht nur effizienter ein – auch das Kochen macht gleich viel mehr Spaß.

Wir empfehlen Online-Einkaufslisten: Mit praktischen Apps wie Bring! oder Überliste wird deine Essensplanung zum Kinderspiel. In einigen Apps kannst du auch deine Mahlzeiten planen und sogar Rezepte von Websites hochladen. Du tippst dann einfach nur noch auf die fehlenden Zutaten und schon landen sie auf dem Einkaufszettel.

In etwas ausgefeilteren Apps lassen sich die Artikel in Kategorien einteilen, zum Beispiel Tiefkühlware, Milchprodukte oder Haushaltswaren. So musst du nicht kreuz und quer durch die Gänge rennen und sparst kostbare Zeit. Möglicherweise bietet dein Lieblingssupermarkt sogar eine eigene Online-Einkaufsliste mit Listenfunktion an. Oder du kannst sogar alles online vorbestellen und einen Abholtermin vereinbaren.

Hier noch ein paar weitere Tipps für deine Einkaufsliste für Lebensmittel:

  • Plane mindestens drei Mahlzeiten pro Woche. Lass dich von Kochbüchern oder Koch-Websites inspirieren, um deine Einkaufsliste für Lebensmittel zu erstellen.

  • Du kochst lieber spontan? Dann erstelle eine Einkaufsliste mit Basiszutaten. Kaufe dein Lieblingsgemüse und Eiweißprodukte wie Eier, Fleisch oder Alternativen und improvisiere zu Hause einfach nach Lust und Laune. Und wenn dir doch ein besonderes Gewürz oder ähnliches fehlt, flitzt du eben schnell zum Supermarkt oder fragst deine Nachbarn.

  • Plane deine Mahlzeiten mit dem, was schon da ist. Sieh im Eisfach, im Kühlschrank und in deinen Schränken nach. Gibt es angebrochene Packungen? Macht der Brokkoli bald schlapp? Dann gibt’s heute leckere Brokkoli-Pasta!

  • Mach eine Bestandsaufnahme. Bevor du losgehst, wirf noch einen Blick auf die Basics (Öl, Pfeffer, Salz, Nudeln, Tomatenmark und Ähnliches) und notiere alles auf deiner Einkaufsliste für Lebensmittel. Idealerweise stockst du den Vorrat auf, bevor der letzte Rest verbraucht ist.

  • Du willst beim Einkauf sparen? Dann informiere dich online oder in Prospekten über aktuelle Angebote und richte deinen Speiseplan danach aus.

Die Geschenkeliste – wichtige Daten und Geschenkideen notieren

Mit einer guten Geschenkeliste fällt es dir viel leichter, das passende Geschenk für deine Liebsten zu finden. Überlege dir, wen du normalerweise wann beschenkst. Trage besondere Anlässe in deinen digitalen Kalender ein und lasse dich ein paar Wochen vorher automatisch erinnern. So bleibt genügend Zeit, Geschenkideen zu formulieren und deine Einkaufsliste online zu erstellen. Das hilft dir nicht nur, mit deinen Geschenken ins Schwarze zu treffen. Du vermeidest auch Panikkäufe in letzter Minute, bei denen du viel zu viel Geld ausgibst. 

Besondere Anlässe sind zum Beispiel:

  • Geburtstag, Geburt und Taufe

  • Hochzeit und Hochzeitstag

  • Muttertag

  • Vatertag

  • Einschulung, Abschluss und Beförderung

  • Kommunion, Konfirmation, Bar Mitzwa und Bat Mitzwa

  • Religiöse Feiertage wie Weihnachten, Ostern, das islamische Opferfest und Zuckerfest, Rosch ha-Schana, Purim oder Diwali

  • Valentinstag

Die folgenden Fragen können dir weiterhelfen, wenn du deine Online-Einkaufsliste für Geschenke erstellst: Wie entspannt sich diese Person am liebsten? Was isst oder trinkt sie am liebsten? Was könnten wir gemeinsam unternehmen? Interessiert sie sich für ein bestimmtes Thema ganz besonders? Gibt es einen wohltätigen Zweck, für den ich in ihrem Namen spenden könnte? Oder kann die Person vielleicht ein eher praktisches Geschenk gebrauchen, zum Beispiel für die Arbeit im Homeoffice? 

Budget- und Einkaufslisten für Studenten

Jeder Studierende und jedes Studium ist unterschiedlich. Statt einer konkreten Aufstellung von Dingen, die du kaufen solltest, geben wir dir lieber ein paar Tipps zur optimalen Budgetplanung an die Hand. Mit einer guten Budgetliste und etwas Voraussicht kannst du deine Fixkosten decken und das Studentenleben genießen – ohne die Sorge, dass am Monatsende nur noch Licht im Kühlschrank ist.

Dein Budget ist die Basis für deine monatliche Einkaufsliste. Berechne deine Gesamteinnahmen (Nebenjobs, Stipendium, BAföG usw.) und stelle eine Liste deiner Ausgaben auf. Sortiere die Ausgaben in Kategorien und berechne jeweils die monatlichen Durchschnittskosten.

Beispiele für Ausgaben, unterteilt in Fixkosten und variable Kosten:

Fixkosten:

  • Miete und Nebenkosten

  • Studiengebühren oder BAföG-Rückzahlungen

  • ÖPNV bzw. Benzin und Kfz-Versicherung

  • Lebensmittel

  • Fachbücher, Schreibwaren, Software, Hardware

  • Handyrechnung

  • Krankenversicherung, Medikamente

  • Kleidung

  • Haushaltswaren (inkl. Reparaturen und Ersatz)

Variable Kosten:

  • Konzerte, Kino, Theater und andere Freizeitaktivitäten

  • Sportverein oder Fitnessstudio

  • Restaurants, Cafés oder Bars

  • Abos für Streaming-Dienste

  • Geschenke

  • Urlaub

  • Sparen

Führe Buch über deine Ausgaben und überprüfe, ob deine monatlichen Schätzungen realistisch waren. Wenn du mehr ausgibst, als du verdienst, geh deine Liste Punkt für Punkt durch und überlege, wo du Kosten sparen kannst. Vielleicht bestellst du seltener beim Lieferdienst oder beendest das Abo für die eine ungenutzte App. Budgets können schwanken – aber nach ein paar Monaten hast du den Dreh raus.

Du ziehst aus? Hier ist deine „Erste Wohnung-Einkaufsliste“ 

Nehmen wir mal an, die Basics wie Bett, Sofa, Schreibtisch, Kleiderschrank, Staubsauger, Waschmaschine, Esstisch und Stühle sind bereits vorhanden. Damit du auch den Kleinkram nicht vergisst, hier einige Anhaltspunkte:

Lebensmittel

Grundnahrungsmittel für Vorratsschrank (trockene Lebensmittel) und Kühlschrank, Obst und Gemüse, Gewürze, Soßen, Backzutaten, Backwaren, Tiefkühlprodukte sowie Milchprodukte, Fleisch oder vegane Alternativen 

Putzmittel

Allzweckreiniger, WC-Reiniger, Glasreiniger, Spülmaschinen-Tabs, Spülmittel, Schwämme, Küchenpapier, Müllbeutel, Waschmittel, Wischlappen und Eimer, Kehrblech

Flur 

Fußmatte, Garderobe, Schuhregal oder -schrank

Küche

Toaster, Mikrowelle, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Vorratsdosen, Schneidebrett, Flaschenöffner, Dosenöffner, Kochutensilien (Pfannenwender, Suppenkelle, Grillzange usw.), Küchenmesser, Besteck, Geschirr, Töpfe und Pfannen, Gläser, Becher, Mülleimer

Bad

Handtücher, Seife, Duschgel, Shampoo und Spülung, Gesichtscreme, Deo, Rasierer, Hygieneprodukte, Zahnpasta, Zahnbürste, Klobürste, Toilettenpapier, Duschvorhang, Mülleimer, Hausapotheke, Wäscheständer

Schlafzimmer

Bettwäsche, Vorhänge, Nachttisch, Nachttischlampe, Wäschekorb, Kleiderbügel

Wohnzimmer

Nägel oder Haken, Poster und Bilder, Teppich, Lampen, Bücherregal, Wohnzimmerschrank

Die Baby-Einkaufsliste für werdende Eltern

Wenn das Baby erst einmal da ist, wirst du gar nicht wissen, wo dir der Kopf steht. In dieser Phase gilt es, unnötige Stressfaktoren zu vermeiden. Gerade beim Erstgeborenen hast du wohl mehr Fragen als Antworten: Wie schnell wächst das Baby aus den Klamotten heraus? Und wie viel isst ein Kind überhaupt?

Mit einer Online-Einkaufsliste kannst du vieles effizienter organisieren. Unterteile deine Einkaufsliste dazu in Kategorien, damit du den Überblick behältst:

  • Stillen: z. B. Stilleinlagen, Still-BHs

  • Säuglingsnahrung: z. B. Flaschen, Sterilisator

  • Kleidung: z. B. Strampler, T-Shirts, Hosen, Mützen, Socken

  • Schlafen: z. B. Wiege, Schlafsäcke, Babyphone

  • Wickeln: z. B. Windeln, Wundsalbe, Feuchttücher, Wickeltisch

  • Baden: z. B. Baby-Waschlotion, Baby-Shampoo, Massageöl

  • Rausgehen: z. B. Kindersitz fürs Auto, Kinderwagen, Tragetuch

Eine ausführliche Baby-Einkaufsliste für die ersten Lebensmonate findest du hier. Eine Übersicht über die Kosten, die ein Baby mit sich bringt, haben wir hier für dich zusammengestellt.


Behalte mit N26 die Ausgaben deine im Blick

Mit den Girokonten von N26 hast du Zugriff auf viele praktische Features, um deine Ausgaben jederzeit im Blick zu behalten. Markiere Einkäufe mit individuellen Tags wie #takeaway, #lebensmittel oder #geburtstagsgeschenke, um deine Ausgaben in Kategorien zu unterteilen. Mit der automatischen Kategorisierung siehst du am Monatsende ganz genau, wofür du dein Geld ausgegeben hast und wo du potenziell sparen kannst. Die Statistik kannst du natürlich auch kinderleicht mit deiner Online-Einkaufsliste abgleichen.

Du willst für Geschenke oder größere Anschaffungen sparen? Nutze Spaces (Unterkonten), um Geld für individuelle Sparziele zurückzulegen. Mit Regeln kannst du für jeden Space Daueraufträge einrichten und dein Budget so noch einfacher einhalten. Du kannst zum Beispiel das Geld für die Miete (oder andere Fixkosten) gleich nach Gehaltseingang am Monatsende auf ein Unterkonto überweisen lassen. Mit einer weiteren Regel wird der Betrag dann kurz vor der Mietzahlung automatisch zurücküberwiesen. So hast du das Geld für die Miete sicher und kannst den Rest unbeschwert ausgeben.

Von N26

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