
So kannst du deine Familie auch mit wenig Geld versorgen
Wenn dir nur wenig Geld zur Verfügung steht, ist die Erstellung eines Familienbudgets nicht immer leicht. Mit diesen einfachen Schritten lernst du, wie du mehr aus deinem Geld machen kannst.
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Du bist alleinerziehend? Dann hast du sicher alle Hände voll zu tun und kannst stolz auf dich sein – schließlich meisterst du jeden Tag lauter kleine und große Herausforderungen. Eine davon ist möglicherweise ein begrenztes Budget. Doch nur weil dir wenig Geld zur Verfügung steht, heißt das nicht, dass du dich extrem einschränken musst. Es mag sich zunächst erdrückend anfühlen, die Kontrolle über die eigenen Finanzen in die Hand zu nehmen. Mit unseren praktischen Tipps wird deine finanzielle Planung jedoch so einfach wie nie zuvor. In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Familie auch mit geringem Einkommen versorgen kannst.
Warum brauche ich ein Budget, wenn ich mit wenig Geld auskommen muss?
Ein Budget hilft dir dabei, dir selbst Grenzen zu setzen und die Kontrolle über deine Finanzen zurückzugewinnen – besonders dann, wenn das Geld knapp ist. Als Familie, die mit nur einem Gehalt wirtschaften muss, kannst du mithilfe der Budgetplanung deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben verwalten, Sparziele erreichen oder Schulden zurückzahlen. Wenn du dein Budget regelmäßig überprüfst, erhältst du einen besseren Überblick über deine Ausgaben. So kannst du dir überlegen, wie du noch mehr aus deinem Geld machst und wo es weitere Möglichkeiten zum Sparen gibt.Tipps, um mehr aus deinem Einkommen zu machen
Bevor du mit der Budgetplanung auf Basis deines aktuellen Einkommens beginnst, solltest du herausfinden, ob du deine Einnahmen erhöhen kannst. Mithilfe dieser Tipps kannst du dein Nettoeinkommen möglicherweise aufstocken:- Informiere dich über finanzielle Unterstützung vom Staat – Heutzutage gibt es eine Reihe von Finanzhilfen für Alleinerziehende. Vergewissere dich, dass du alle dir zustehenden Hilfen in Anspruch nimmst. Dazu zählen unter anderem das Elterngeld, der Kinderzuschlag, finanzielle Unterstützung bei der Erstausstattung fürs Baby, den Kinderbetreuungskosten und Leistungen für Bildung sowie steuerliche Entlastungen. Informiere dich auf der offiziellen Website deiner Gemeinde oder dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, welche Förderungsmöglichkeiten dir zustehen.
- Ziehe eine vorzeitige Rückzahlung deiner Schulden in Betracht – Überprüfe genau, wie viel dich deine Kreditkarten- und Studiendarlehen jeden Monat kosten. Wenn du deine Schulden vorzeitig zurückzahlen kannst, hast du nicht nur deine Kreditwürdigkeit verbessert, sondern auch noch bares Geld für die Zinszahlungen gespart.
- Lasse deine Ersparnisse wachsen – Ganz gleich, mit welchem Betrag du beginnst: Geld auf die hohe Kante zu legen ist immer ein guter Anfang. Wenn du deine Ersparnisse wachsen lässt, bist du in Zukunft besser abgesichert. Auf Preisvergleichsportalen findest du Informationen zu Sparkonten mit den besten Zinssätzen. Außerdem könntest du dich über Anlagemöglichkeiten wie Fonds oder ETFs informieren.
3 Tipps, wie du mit wenig Geld haushalten kannst
1. Erstelle eine Liste mit allen monatlichen Kosten Es ist gar nicht so schwierig, eine Liste aller monatlichen Kosten anzufertigen. Nimm dir etwas Zeit und überprüfe deine monatlichen Ausgaben. Du kannst die Zahlungen, die du mit deiner Debit- und Kreditkarte getätigt hast, entweder online nachverfolgen oder deine Belege durchgehen. Unterteile deine Ausgaben in verschiedene Kategorien:- Lebenshaltungskosten in Deutschland umfassen die Ausgaben für Miete, Kinderbetreuung, Krankenversicherung, Lebensmittel und Fahrtkosten, z. B. mit dem Auto. Außerdem fallen Betriebskosten, Internetrechnungen, Versicherungsbeiträge und Steuern darunter.
- Freizeitausgaben umfassen die Kosten für regelmäßige Aktivitäten mit den Kindern, beispielsweise Kino- oder Restaurantbesuche.
- Einmalige Ausgaben treten oft unerwartet auf. Du solltest also versuchen, regelmäßig etwas Geld aus deinem Budget für den Notfall zur Seite legen. Sie dir für die Berechnung besondere Ausgaben der letzten 12 Monaten an.
