So kannst du deine Familie auch mit wenig Geld versorgen
Wenn dir nur wenig Geld zur Verfügung steht, ist die Erstellung eines Familienbudgets nicht immer leicht. Mit diesen einfachen Schritten lernst du, wie du mehr aus deinem Geld machen kannst.
Lesezeit: 8 Min.
Du bist alleinerziehend? Dann hast du sicher alle Hände voll zu tun und kannst stolz auf dich sein – schließlich meisterst du jeden Tag lauter kleine und große Herausforderungen. Eine davon ist möglicherweise ein begrenztes Budget. Doch nur weil dir wenig Geld zur Verfügung steht, heißt das nicht, dass du dich extrem einschränken musst. Es mag sich zunächst erdrückend anfühlen, die Kontrolle über die eigenen Finanzen in die Hand zu nehmen. Mit unseren praktischen Tipps wird deine finanzielle Planung jedoch so einfach wie nie zuvor. In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Familie auch mit geringem Einkommen versorgen kannst.
Warum brauche ich ein Budget, wenn ich mit wenig Geld auskommen muss?
Ein Budget hilft dir dabei, dir selbst Grenzen zu setzen und die Kontrolle über deine Finanzen zurückzugewinnen – besonders dann, wenn das Geld knapp ist. Als Familie, die mit nur einem Gehalt wirtschaften muss, kannst du mithilfe der Budgetplanung deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben verwalten, Sparziele erreichen oder Schulden zurückzahlen. Wenn du dein Budget regelmäßig überprüfst, erhältst du einen besseren Überblick über deine Ausgaben. So kannst du dir überlegen, wie du noch mehr aus deinem Geld machst und wo es weitere Möglichkeiten zum Sparen gibt.
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Bevor du mit der Budgetplanung auf Basis deines aktuellen Einkommens beginnst, solltest du herausfinden, ob du deine Einnahmen erhöhen kannst. Mithilfe dieser Tipps kannst du dein Nettoeinkommen möglicherweise aufstocken:
Informiere dich über finanzielle Unterstützung vom Staat – Heutzutage gibt es eine Reihe von Finanzhilfen für Alleinerziehende. Vergewissere dich, dass du alle dir zustehenden Hilfen in Anspruch nimmst. Dazu zählen unter anderem das Elterngeld, der Kinderzuschlag, finanzielle Unterstützung bei der Erstausstattung fürs Baby, den Kinderbetreuungskosten und Leistungen für Bildung sowie steuerliche Entlastungen. Informiere dich auf der offiziellen Website deiner Gemeinde oder dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, welche Förderungsmöglichkeiten dir zustehen.
Ziehe eine vorzeitige Rückzahlung deiner Schulden in Betracht – Überprüfe genau, wie viel dich deine Kreditkarten- und Studiendarlehen jeden Monat kosten. Wenn du deine Schulden vorzeitig zurückzahlen kannst, hast du nicht nur deine Kreditwürdigkeit verbessert, sondern auch noch bares Geld für die Zinszahlungen gespart.
Lasse deine Ersparnisse wachsen – Ganz gleich, mit welchem Betrag du beginnst: Geld auf die hohe Kante zu legen ist immer ein guter Anfang. Wenn du deine Ersparnisse wachsen lässt, bist du in Zukunft besser abgesichert. Auf Preisvergleichsportalen findest du Informationen zu Sparkonten mit den besten Zinssätzen. Außerdem könntest du dich über Anlagemöglichkeiten wie Fonds oder ETFs informieren.
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3 Tipps, wie du mit wenig Geld haushalten kannst
1. Erstelle eine Liste mit allen monatlichen Kosten Es ist gar nicht so schwierig, eine Liste aller monatlichen Kosten anzufertigen. Nimm dir etwas Zeit und überprüfe deine monatlichen Ausgaben. Du kannst die Zahlungen, die du mit deiner Debit- und Kreditkarte getätigt hast, entweder online nachverfolgen oder deine Belege durchgehen. Unterteile deine Ausgaben in verschiedene Kategorien:
Lebenshaltungskosten in Deutschland umfassen die Ausgaben für Miete, Kinderbetreuung, Krankenversicherung, Lebensmittel und Fahrtkosten, z. B. mit dem Auto. Außerdem fallen Betriebskosten, Internetrechnungen, Versicherungsbeiträge und Steuern darunter.
Freizeitausgaben umfassen die Kosten für regelmäßige Aktivitäten mit den Kindern, beispielsweise Kino- oder Restaurantbesuche.
Einmalige Ausgaben treten oft unerwartet auf. Du solltest also versuchen, regelmäßig etwas Geld aus deinem Budget für den Notfall zur Seite legen. Sie dir für die Berechnung besondere Ausgaben der letzten 12 Monaten an.
2. Teile dein Budget auf Du willst den Überblick über deine Ausgaben behalten? Dann ist die 50-30-20-Regel genau richtig für dich. So funktioniert’s:
50 % deines Einkommens fließen in die Fixkosten
30 % in die Freizeit und Unterhaltung
20 % in die Ersparnisse
Mithilfe unserer Liste aus dem ersten Schritt kannst du feststellen, wie viel Geld in die einzelnen Kategorien fließt. Falls deine Ausgaben stark von der 50-30-20-Regel abweichen, ist es vielleicht an der Zeit, dein Ausgabeverhalten zu überdenken. Sieh dir deine Fixkosten noch einmal genau an. Vielleicht findest du Kosten, die du in die Kategorie “Freizeit” verschieben kannst, z. B. Einkäufe. Nutze dafür auch unseren 50-30-20-Regel Rechner.Du weißt nicht, womit du beginnen sollst? Suche dir eine Bank, bei der deine Ausgaben automatisch in Kategorien sortiert werden. Mit dem von N26 kannst du deine monatlichen Ausgaben einfach nachvollziehen, da alle Zahlungen automatisch kategorisiert werden. Deine wiederkehrenden Zahlungen werden außerdem in einer praktischen Übersicht dargestellt. Somit behältst du immer den Überblick über dein Geld.
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3. Überlege dir, an welchen Stellen du noch sparen kannstFamilien, die mit nur wenig Einkommen haushalten müssen, wissen oft gar nicht, wo sie noch sparen sollten. Es gibt jedoch viele kleine Möglichkeiten, die zusammen einen großen Unterschied machen. Mit diesen Tipps kannst du deine Kosten ganz schnell und einfach senken:
Dienstleistungen und Nebenkosten – Überprüfe deine Rechnungen und finde heraus, ob du vielleicht automatisch zu einem teureren Tarif gewechselt hast. Falls ja, informiere dich auf einem Preisvergleichsportal über günstigere Optionen. Finde heraus, wann genau deine Verträge auslaufen, damit du dir eine Erinnerung im Kalender einrichten und dich vor Vertragsende über bessere Tarife informieren kannst.
Fahrtkosten – Wenn du fast jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit oder Kita fährst, könntest du mit einer Monatskarte Geld sparen. Falls deine Arbeitsstelle nicht zu weit entfernt ist, kannst du auch zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. So sparst du Geld und bleibst in Form. Auch ein Auto kann ganz schön teuer sein. Genau aus diesem Grund solltest du die bestmögliche Versicherung wählen. Falls dein Budget es erlaubt, lohnt sich eventuell sogar ein neueres, verbrauchsarmes Auto.
Shopping – Natürlich kannst du dir hin und wieder etwas gönnen. Erstelle dir jedoch eine Einkaufsliste, bevor du losgehst: So vermeidest du impulsive Spontankäufe. Online-Shopping kann beim Sparen helfen, da du die Preise auf mehreren Websites vergleichen kannst. Aber Vorsicht, dass du dich nicht verleiten lässt und immer mehr in den Warenkorb legst!
Fitness – Wenn dein letzter Besuch im Fitnessstudio schon mehr als 6 Monate her ist, lohnt sich die Mitgliedschaft wahrscheinlich nicht mehr. Wieso kündigst du sie nicht einfach? Wenn du stattdessen joggen gehst, tust du nicht nur etwas für deine Gesundheit, sondern auch für deinen Geldbeutel.