Ein Mann, der an einer Tastatur arbeitet.

So schützt du deine digitale Identität

Immer mehr Menschen fallen Internetbetrügern zum Opfer. Damit du online trotzdem sicher unterwegs bist, haben wir hier die besten Tipps zum Schutz deiner digitalen Identität für dich.

Lesezeit: 4 Min.

Das Internet spielt eine immer größere Rolle in unserem Leben, von virtuellen Meetings bis hin zur Vorstellung des . Leider machen sich auch Cyberkriminelle diesen Trend zunutze und schlagen immer häufiger mit zu. Im Netz ist also ohne Frage höchste Wachsamkeit geboten. Doch wie kannst du deine digitale Identität optimal schützen? Wir haben die besten Tipps in diesem Blogartikel für dich zusammengestellt.

Was genau ist eigentlich eine “digitale Identität”?

Deine digitale Identität besteht aus allen Informationen, die andere online über dich finden können. Dazu zählen:

  • dein Online-Fußabdruck, zum Beispiel Bilder, Videos, Webseiten, Blogposts, Profile und Beiträge in sozialen Netzwerken
  • deine persönlichen Informationen, zum Beispiel E-Mail-Adressen, Geburtsdatum, IP-Adressen usw.

Doch hast du dich schon einmal gefragt, wer eigentlich auf deine digitalen Informationen zugreifen kann? Die Antwort könnte dich erschrecken. Unternehmen tracken deine personenbezogenen Daten, wie zum Beispiel dein Konsumverhalten, um diese Informationen für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Doch auch Cyberkriminelle können auf deine Daten zugreifen – nur nutzen die sie dann für Online-Scams.

In Europa ist deine digitale Identität durch die sogenannte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geschützt, die 2016 vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde. Durch die DSGVO sind alle Unternehmen, die online personenbezogene Daten erfassen, auch dazu verpflichtet, deine Daten zu schützen. Doch darauf allein solltest du dich natürlich nicht verlassen, wenn es um den Schutz deiner digitalen Identität geht.

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Bild mit verschiedenen elektronischen Geräten auf hellbraunem Hintergrund.

Warum du deine digitale Identität schützen solltest

Wenn du darüber nachdenkst, welche Unmengen an Informationen über dich im Internet herumschwirren, wird dir bestimmt schnell bewusst, warum du deine digitale Identität verteidigen solltest. Doch Cyberkriminalität steigt vor allem im Bereich an. Davon spricht man, wenn deine persönlichen Informationen online auf legale oder illegale Weise gesammelt werden, um damit Betrug zu begehen. Zum Beispiel könnte jemand über einen an gelangen und dein Konto leer räumen. Oder deinen E-Mail-Account hacken und dann mit deiner Identität andere betrügen. Die Folgen von Identitätsdiebstahl können verheerend sein – finanziell, beruflich und auch privat.

Deine digitale Identität kann sich auf alle Bereiche deines Lebens auswirken. So ist sie zum Beispiel auch wichtig, um deinen Ruf im Internet zu schützen. Denn wusstest du, dass ? Du willst verhindern, dass potenzielle Arbeitgeber peinliche Posts, Bilder und andere sensible Daten finden, wenn sie dich googeln? Dann solltest du jetzt weiterlesen.

Wie kann ich meine digitale Identität schützen?

Leider ist es fast unmöglich, deine komplette digitale Identität zu überwachen. Denn manche Daten werden von Drittparteien veröffentlicht. Aber keine Sorge – es gibt trotzdem vieles, das du tun kannst, um dich zu schützen.

Tipps zum Schutz deiner digitalen Identität und Online-Reputation

  • Installiere ein leistungsstarkes Antivirenprogramm
  • Aktualisiere deine Apps und Software regelmäßig
  • Nutze . Hierbei kann dir ein helfen
  • Verwende soweit möglich die Zwei-Faktor-Authentifizierung, vor allem für deine E-Mail-Adresse, dein Bankkonto, usw.
  • Benutze ein VPN (virtuelles privates Netzwerk), besonders wenn du eine öffentliche WLAN-Verbindung nutzt
  • Lösche die Browserverläufe und Cookies in deinen Suchmaschinen regelmäßig, um zu verhindern, dass besuchte Seiten deine Daten speichern
  • Verwende nur sichere Browser 
  • Gib deinen Namen regelmäßig in Suchmaschinen ein, um die Ergebnisse zu prüfen
  • Führe niemals Transaktionen über öffentliche WLAN-Netzwerke oder unsichere Websites aus – also Webseiten, die neben dem Domainnamen kein Schloss-Symbol anzeigen
  • Nutze eine E-Mail-Adresse, die nicht deinen Namen enthält, wenn du Zahlungen vornimmst oder dich auf Webseiten anmeldest

So schützt du deine digitale Identität in den sozialen Medien

Social Media ist für viele eine Erweiterung der eigenen Identität geworden. Von deinen Profilinformationen bis hin zum Teilen von Beiträgen und Fotos ist alles darauf ausgerichtet, persönliche Informationen preiszugeben. Kein Wunder also, dass und in den letzten Jahren geradezu explodiert sind.

Die gute Nachricht? Es ist gar nicht so schwer, dich vor Online-Betrug zu schützen und deinen guten Namen im Netz zu wahren. Stelle dazu einfach deine persönlichen Daten auf Facebook und Instagram privat. Und so funktioniert’s:

  • Stelle dein Instagram-Profil privat, indem du auf Einstellungen > Privatsphäre gehst und dann “Privates Konto” aktivierst
  • Ändere deine Facebook-Datenschutzeinstellungen für Posts und Fotos. Gehe auf Einstellungen und Privatsphäre > Einstellungen, scrolle nach unten zu Zielgruppe und Sichtbarkeit und tippe auf Beiträge > Einschränken, wer frühere Beiträge sehen kann > Frühere Beiträge einschränken
  • Deaktiviere Zugriff für Apps von Drittanbietern, die du nicht verwendest
  • Verhindere, dass dein Facebook-Profil in Suchmaschinen auftaucht. Gehe dazu einfach auf Einstellungen und Privatsphäre > Einstellungen, scrolle nach unten zu Zielgruppe und Sichtbarkeit und tippe auf So kann man dich finden und kontaktieren. Deaktiviere die öffentliche Suche, indem du auf den Schalter rechts neben Suchmaschinen außerhalb von Facebook erlauben, mein Profil anzuzeigen klickst.
  • Deaktiviere deine Standorthistorie und nicht notwendige Cookies
  • Gib in deinem Profil keine identifizierenden Informationen preis – Cyberkriminelle können diese Angaben nutzen, um deine Identität zu stehlen
  • Nutze auf Instagram ein Pseudonym statt deinem echten Namen

Mehr dazu, wie du dich im Netz vor Betrug schützen kannst, erfährst du in unserem Blogartikel zu .

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