Menschen, die während der Weihnachtszeit durch ein altes Stadtzentrum laufen.

5 beliebte Betrugsmaschen in der Weihnachtszeit

Lass dir von Betrügern nicht die Feiertage vermiesen. Erfahre mehr über diese 5 gängigen Betrugsmaschen und schütze deinen Geldbeutel!

Lesezeit: 5 Min.

In der Weihnachtszeit kaufen viele von uns Geschenke für die Lieben oder spenden an wohltätige Zwecke. Wenn wir mehr und öfter Geld ausgeben, zieht das aber leider auch vermehrt Scammer und andere Betrüger mit ihren Maschen an. Das führt dazu, dass jedes Jahr zur Weihnachtszeit Millionen Online-Shopper auf BetrügerInnen hereinfallen – wenn du aber weißt, worauf du achten musst, kannst du dich vor solchen Betrügereien bewahren. Hier sind die wichtigsten Warnzeichen einiger der beliebtesten Betrugsmaschen zur Weihnachtszeit, damit du dich und dein Geld schützen kannst!  

5 Betrugsmaschen zur Weihnachtszeit und wie du nicht darauf hereinfällst

In der Vorweihnachtszeit fahren Scammer Extraschichten, um sich an den gesteigerten Ausgaben zu bereichern. Dazu wenden diese Betrüger zahlreiche verschiedene Strategien an, häufig auch Social Engineering, um ihre Opfer hinters Licht zu führen. Bevor du mit dem Shoppen beginnst: Hier erfährst du mehr zu den wichtigsten Betrugsmaschen zur Weihnachtszeit, die du kennen solltest. 

Phishing zur Weihnachtszeit

Scammer geben sich oft als Absender von vertrauenswürdigen Quellen, wie Amazon, Apple oder gar einer Behörde aus und versenden so jedes Jahr Millionen Phishing-Mails und Textnachrichten. In diesen Nachrichten machen sie sich die Weihnachtszeit zu Nutze, indem sie zum Beispiel behaupten, dass du eine Lieferung verpasst, Anspruch auf einen Feiertagsrabatt hättest oder dein Konto gehackt worden sei. Phishing-Nachrichten enthalten quasi immer einen Link, der dich zu einer Fake-Website führt, auf der du persönliche Daten eingeben sollst oder dir Malware einfängst.

So schützt du dich vor Phishing: 

  • Ignoriere alle E-Mails oder Textnachrichten von dir unbekannten Absendern. 
  • Wenn die Nachricht von einem Unternehmen kommt, logge dich in dein Konto bei diesem Unternehmen ein oder wende dich an dessen Kundenservice, um zu prüfen, ob die Nachricht echt ist. 
  • Klicke niemals auf Links in verdächtigen Nachrichten. 
  • Gib niemals persönliche Daten preis, wenn du nicht sicher bist, ob die von dir besuchte Website seriös ist. 

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Wohltätigkeitsbetrug

In der Weihnachtszeit wird mehr für wohltätige Zwecke gespendet. Leider versuchen Betrüger, aus dieser Wohltätigkeit Profit zu schlagen, indem sie sich als gemeinnützige Organisation ausgeben und so wohlmeinenden Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. Scammer geben sich dabei oft als Hilfsorganisation aus, die Spenden für eine aktuelle Umweltkatastrophe oder humanitäre Krise sammelt. Dann bitten sie über E-Mail, Fake-Websites oder Social Media um Spenden. Das gespendete Geld kommt nie bei den Bedürftigen an, sondern wandert direkt in die Tasche der Betrüger.

So schützt du dich vor Wohltätigkeitsbetrug:

  • Betreibe Nachforschungen – bevor du an eine Organisation spendest, solltest du online recherchieren, ob sie seriös ist.
  • Spende nur über vertrauenswürdige Plattformen und überweise niemals Geld direkt auf ein Konto oder gib deine Bankdaten auf einer Website ein, die verdächtig aussieht.
  • Spende nicht, wenn du dir nicht sicher bist. Suche dir stattdessen eine andere, vertrauenswürdige Organisation und spende an diese.

Fake-Shops

Fake-Shops sprießen in der Weihnachtszeit wie Pilze aus dem Boden. Dabei handelt es sich um Pseudo-Onlineshops, die Luxusprodukte zu extrem niedrigen Preisen anbieten. Die Betrugsmasche besteht darin, die Opfer dazu zu bringen, Waren über dubiose Zahlungsmethoden, wie Geldtransfer per Überweisung oder Geschenkkarte, zu bezahlen, bevor die BetrügerInnen sich dann mit dem Geld aus dem Staub machen. Häufig sehen Fake-Shops täuschend echt aus – trotzdem gibt es einige Warnsignale, auf die du achten kannst. 

So schützt du dich vor Betrug durch Fake-Shops:

  • Wenn ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch nicht wahr. Viele Fake-Shops geben eine große Bandbreite an Produkten vor, die alle stark rabattiert angeboten werden.
  • Schaue dir die Qualität der Fotos sowie das Seitendesign genau an. Suche auch nach Tipp- und Grammatikfehlern sowie nach verdächtig klingenden Bewertungen.
  • Häufig finden sich in Fake-Shops keine Kontaktinformationen, Angaben zu Rückerstattungen oder Rückgaben oder eine „Über uns“-Seite.
  • Die meisten Fake-Shops bieten nur unsichere Zahlungsmethoden wie Geldtransfer durch Überweisung, Zahlung per Geschenkkarte oder dubiose Dritt-Apps.

Social-Media-Betrug

Social-Media-Betrug nutzt gefälschte Werbeanzeigen, die auf sozialen Medien wie TikTok, Facebook und Instagram veröffentlicht werden, um die Opfer auf Fake-Shop-Websites zu locken. In der Vorweihnachtszeit werden in diesen Anzeigen Feiertagsrabatte auf gefragte Produkte beworben, die wiederum zu einem extrem günstigen Preis angeboten werden. 

So schützt du dich vor Social-Media-Betrug:

  • Überprüfe das Konto, das die Werbeanzeige veröffentlicht hat. Wenn es nur wenige Follower hat und so aussieht, als wäre es erst vor Kurzem erstellt worden, ist es wahrscheinlich Betrug.
  • Durchsuche die Seite nach Warnanzeichen, wenn eine Anzeige einen Link zu einem Online-Shop enthält. Hierzu zählen eine schlechte Grafikqualität, fehlende Kontaktangaben oder Schreibfehler.
  • Vorsicht bei seltsamen Zahlungsmethoden. Wenn die Standard-Zahlungsmethoden Direktüberweisung oder Zahlung per Gutscheinkarte sind, solltest du von dieser Website auf jeden Fall die Finger lassen. Wenn du Bedenken hast oder dir etwas komisch vorkommt, vertraue deiner Intuition und kaufe nicht in diesem Shop.

Betrug bei Reisebuchungen

Viele Menschen wollen über die Feiertage verreisen. Betrüger haben das erkannt und versuchen, aus den gesteigerten Buchungszahlen Profit zu schlagen. Dazu erstellen sie falsche Flugbuchungswebsites und gefälschte Stornierungs-E-Mails, die die Opfer auf eine Fake-Website führen. Ahnungslose Opfer zahlen über eine unsichere Zahlungsmethode für Fake-Flüge und schicken das Geld ungewollt direkt in die Taschen des Betrügers. 

So schützt du dich vor Betrug bei Reisebuchungen:

  • Vorsicht bei Websites oder Anzeigen, die extrem hohe Rabatte auf Flugpreise bieten.
  • Wenn du auf eine Flugbuchungs-Website weitergeleitet wirst, achte auf Warnsignale, die auf eine Fake-Website hindeuten könnten. Dazu zählen Schreibfehler, ein seltsamer Aufbau der Website, fehlende Kontaktinformationen oder eine schlechte Qualität der Grafiken. Wenn du Bedenken hast, kaufe Flugtickets nur über eine vertrauenswürdige Fluggesellschaft.
  • Wenn du eine E-Mail bekommst, die besagt, dass dein Flug gestrichen wurde, wende dich direkt an die Airline, um sicherzugehen, dass die Nachricht seriös ist.

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Von N26

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