Lerne von Gründern – Max und Jack von Plantclub

Plantclub-Gründer Max Brenssell und Jack Lancaster beliefern Büros und Co-Working-Spaces mit Pflanzen. Erfahre mehr über ihre Erfahrungen als Gründer.

Lesezeit: 4 Min.

Wir haben mit Plantclub-Gründern Jack Lancaster und Max Brenssell gesprochen – beide haben früher bei N26 gearbeitet. Nun helfen sie Unternehmen in und um Berlin und Hamburg, ihre Büros grüner zu gestalten.

Wie ist es, sein eigener Chef zu sein? Jack und Max haben uns spannende Einblicke in die Vorteile und Herausforderungen der Gründungsgeschichte von Plantclub gewährt. Hier erfährst du mehr!

Ihr habt Plantclub im Februar 2020 gegründet. Was war eure Motivation dahinter?

Jack: Ich wollte einfach etwas neues mit einem echten Produkt machen, mit Pflanzen. Also habe ich viel recherchiert. Wir haben uns mit vielen Leuten getroffen und über ihre Probleme gesprochen. Wir haben zum Beispiel Office Manager und Personaler gefragt, wie sie ihre Büros mit Pflanzen ausstatten. Aus all diesen Erkenntnissen ist die Idee für Plantclub entstanden.

Max: Nach N26 habe ich im Bereich der Mikromobilität gearbeitet: eine Branche, die Nachhaltigkeit anstrebt, aber noch nicht ganz erreicht hat. Ich wollte also ein B2B-Projekt finden, das nachhaltig ist.

Wie kam die Entscheidung zustande, gemeinsam ein Unternehmen zu gründen?

Jack: Bei N26 haben wir recht eng an strategischen Projekten zusammengearbeitet und kannten einander gut. Bei einem Mittagessen habe ich Max von meinen Recherchen über das Thema Pflanzen erzählt. Danach haben wir das Thema weiter ausgearbeitet und uns mit Möglichkeiten im Markt befasst.

Max: Es war ein sehr organischer Prozess. Die Recherchen begannen, erste Kunden zu generieren. Wir sind recht schnell in die Betaphase gestartet und hatten nach wenigen Monaten schon 15 Büroräume ausgestattet.

Grüne Pflanze, die vor einem Sofa steht.

Welche Schwierigkeiten musstet ihr in der Anfangsphase überwinden?

Max: Mit der deutschen Bürokratie! Es war schwierig als B2B Fintech, ein Konto zu eröffnen. Schlussendlich mussten wir uns für eine traditionelle Bank entscheiden. Das war natürlich schwierig, weil wir von N26 ein anderes Nutzererlebnis gewohnt waren.

Jack: Ein Unternehmen direkt vor der Ausbreitung des Coronavirus zu gründen war alles andere als ideal. Wir mussten damit umgehen, dass vieles ungewiss war. Trotzdem hat uns diese Zeit geholfen uns auf das zu fokussieren, was wir erreichen wollten. Gleichzeitig sind wir flexibel geblieben und haben erkannt, dass heutzutage der Arbeitsplatz nicht unbedingt im Büro sein muss.

Was waren die Highlights, die ihr seit der Gründung von Plantclub erlebt habt?

Jack: Als wir merkten, dass Unternehmen mit uns arbeiten wollen und uns vertrauen. Wir arbeiten mit Unternehmen, die sich um das Wohl ihrer Mitarbeiter sorgen. Als sie uns erzählten, dass sich Mitarbeiter über die schönen neuen Pflanzen im Büro gefreut haben, hat sich das natürlich gut angefühlt! Ein anderes großes Highlight war der Umzug in unser eigenes Büro. Da haben wir richtig gespürt, ja, wir sind ein eigenständiges Unternehmen.

Max: Als Selbstständige können wir viele Dinge schnell und flexibel erledigen. Wir hatten zum Beispiel die Idee, Menschen im Home Office zu unterstützen. Ein Kunde wollte Mitarbeitern Pflanzen nach Hause schicken, also haben wir zwei Tage lang selbst Pflanzen in ganz Berlin ausgeliefert. Das war harte, aber lohnende Arbeit. Die Empfänger haben sich sehr über die Pflanzen gefreut.

Was plant ihr für die Zukunft?

Jack: Wir bieten unsere Dienstleistungen nun auch in Hamburg an und haben dort schon die ersten Kunden. Deshalb streben wir in den kommenden Monaten größeres Wachstum in Hamburg an. Außerdem bauen wir unseren Employee Plant Store aus, damit die Angestellten der Unternehmen, mit denen wir arbeiten, aus vielen Produkten wählen können: Kräuterboxen, nachhaltige Weihnachtsbäume und natürlich Pflanzen fürs Home Office.

Max: Auch unser Team wird in bestimmten Bereichen weiter wachsen, und wir werden Partnerschaften mit begabten Architekten und Innengestaltern aufbauen.

Pflanzenblätter neben einem dunkelblauen Stuhl.

Was würdet ihr jemandem raten, der sein eigenes Unternehmen gründen will?

Jack: Frag deine Freunde nicht nach ihrer Meinung! Sie sagen nur das, was du hören willst. Streck deine Fühler aus und recherchiere, sei kritisch und teste deine Hypothesen. Und lerne von Leuten, die das alles schon mal gemacht haben.

Max: Ich würde noch hinzufügen, dass es den perfekten Zeitpunkt einfach nicht gibt. Wenn du eine Idee hast und sie verfolgen willst, dann tu es einfach. Du wirst auf dem Weg viel lernen. Und du solltest deine Unabhängigkeit und Flexibilität in der Anfangsphase nutzen.

Hier erfährst du mehr über Plantclub!


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