Ein Snowboarder auf einem Berg schaut in die Ferne.

Auf die Piste, ohne deine Finanzen einzufrieren? So geht’s

Wintersport ist teuer, keine Frage. Trotzdem musst du mit diesen Tipps nicht darauf verzichten.

Lesezeit: 7 Min.

Von den hoch aufragenden Hängen der Alpen bis zu den pulvrigen Gipfeln der Rocky Mountains – die Kosten für einen Wintersporturlaub jagen Menschen mit Preisbewusstsein schnell einen kalten Schauer über den Rücken. Aber du kannst den Nervenkitzel auf den Pisten trotzdem genießen, ohne dein Budget zu sprengen. Erfahre hier, warum Skifahren und Snowboarden so teuer sind – und wie du deinen Wintersporttraum trotzdem realisieren kannst, ohne pleite zu gehen. 

Wieso ist Wintersport so teuer?

Es ist kein Geheimnis, dass Wintersport ziemlich kostspielig ist. Denn zu den Kosten für Ausrüstung, Versicherung und Kursen kommen noch die versteckten Ausgaben dazu, wenn man sich in einem abgelegenen, verschneiten Wintersportort aufhält. Aber für viele Menschen rechtfertigen das Erlebnis, das Ambiente, die atemberaubende Aussicht und das gewisse Etwas in der Luft (nicht nur wegen der Höhe) den Preis trotzdem. Aus all diesen Gründen sind Wintersporturlaube oft mit hohen Preisen verbunden.

Wo Technik auf Komfort trifft: die Kosten der Ausrüstung

Mittlerweile hat sich Wintersportbekleidung zu einer Mischung aus Hightech-Leistung und Komfort entwickelt. Wir sprechen hier von Spitzentechnologie. Skier und Snowboards wurden so entwickelt, dass sie optimale Leistung, Komfort und Sicherheit bieten können. Die Ausrüstung ist oft ein Wunderwerk der Technik, und das hat auch seinen Preis. Hightech-Brillen mit Kontrastglas, Schutzhelme und Alpintouren-Ausrüstungen, die für sichere Abfahrten sorgen sollen, können schnell ein großes Loch in den Geldbeutel reißen.

Aber vielen reicht es nicht mehr, einfach nur den Berg hinunterzufahren. Jeder Augenblick der Abfahrt muss in hoher Auflösung festgehalten werden. Action-Kameras wie GoPros, Fitnesstracker und sogar Drohnen gehören beim Wintersport immer mehr zur Standardausrüstung. Jeder fünfte Brite nimmt zum Skifahren eine GoPro oder einen Fitbit-Aktivitätstracker mit. Aber all diese Geräte verursachen zusätzliche Kosten. So kann der Skiurlaub von einer normalen Sportreise zu einer teuren High-Tech-Expedition werden.

Vorausschauend zu sein zahlt sich aus

Wintersport kann sehr viel Spaß machen, ist aber auch mit Risiken verbunden. Und überall, wo es Risiken gibt, gibt es auch Versicherungen. Wenn man auf der Piste versichert ist, kann man den Nervenkitzel im Schnee mehr genießen und ist gleichzeitig finanziell abgesichert. Darum sollte man sich mit Versicherungen absichern, bevor man die Piste herunter rauscht, so kann man einen Sturz abfedern. Diese sollte man in Betracht ziehen:

  • Krankenversicherung: Das ist eine Selbstverständlichkeit. Die Krankenversicherung deckt ein breites Spektrum von Verletzungen ab, von einfachen Stürzen bis zu ernsthafteren Problemen. 
  • Versicherung der Ausrüstung: Egal ob Skier, Snowboards oder Brillen, die Ausrüstung ist nicht billig. Eine Versicherung für die Ausrüstung deckt Verlust, Diebstahl oder Beschädigungen ab. 
  • Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung: Manchmal ändern sich Pläne im letzten Moment oder Flüge werden gestrichen. Dann kann diese Versicherung dabei helfen, einen Teil der Verluste zu kompensieren.
  • Haftpflichtversicherung: Bei einem Unfall auf der Piste deckt die Haftpflichtversicherung eventuelle rechtliche Kosten oder Ansprüche nach dem Zusammenstoß ab.

Die Kosten für die verschiedenen Versicherungsarten variieren, Faktoren wie Alter, Dauer des Aufenthalts und Reiseziel spielen eine wichtige Rolle. So zahlt ein 65-jähriger Skifahrer eventuell doppelt so viel für die Versicherung wie ein 25-Jähriger. Außerdem wirkt sich das Reiseziel stark auf den Preis aus. Eine Reiseversicherung für das Skifahren in Nordamerika kann beispielsweise dreimal so viel wie in Europa kosten.

Die horrenden Kosten in Wintersportorten

Die renommierten Pisten in den Alpen oder den Rocky Mountains gibt es nicht umsonst. Der Zugang zu diesen Winterwunder-Ländern ist oft mit hohen Kosten verbunden. Dazu gehören Skipässe, Gebühren für das Skigebiet und natürlich Après-Ski-Aktivitäten. Viele Wintersportorte liegen in wunderschönen Gegenden, doch diese sind oft auch sehr abgelegen. Deshalb sind sie meist schwierig zu erreichen, was den Aufenthalt dementsprechend teuer macht. Das bedeutet hohe Reise- und Übernachtungskosten, die das Budget für den Winterurlaub sehr strapazieren können.

Außerdem ist der Betrieb eines Wintersportortes ein ehrgeiziges Unterfangen. Lifte müssen instand gehalten und Pisten planiert werden. Außerdem müssen hochwertige Sicherheitsvorkehrungen getroffen und das Personal bezahlt werden. Das hat alles seinen Preis, der sich dann in der Endabrechnung des Besuchers niederschlägt. Darüber hinaus ist für viele die Unterkunft in Skigebieten nicht nur ein Dach über dem Kopf und ein Bett. Es geht darum, die gemütliche, alpine Atmosphäre zu genießen. An einem Kamin und vielleicht in einem Whirlpool, um die müden Après-Ski-Muskeln zu verwöhnen. Aber all diese Annehmlichkeiten, zu denen auch Gourmet Restaurants und exklusive Bars gehören, bedeuten hohe Kosten.

Skigebiete sind vor allem deshalb so teuer, weil sie eine einzigartige Mischung aus Abenteuer, Luxus und Erlebnissen an einigen der schönsten und abgelegensten Orten überhaupt bieten. Aufgrund der Kosten für die Instandhaltung des Skigebiets, die Bereitstellung erstklassiger Einrichtungen und Ausrüstungen und die Schaffung eines gemütlichen, luxuriösen Ambientes steigen die Preise. So sind Skigebiete eine fantastische, aber teure Option für alle, die eine Mischung aus Nervenkitzel und Komfort im Schnee suchen.

Eine Gebühr für Anfänger

Und dann kommen noch Kosten hinzu, die weniger offensichtlich sind. Du willst deine Fähigkeiten verbessern? Dann können Ski- und Snowboardkurse ein zusätzlicher großer Kostenpunkt sein. Die Preise für einen Kurs variieren meistens, aber sie können einen erheblichen Einfluss auf dein Budget für den Winterurlaub haben. Bei einem Gruppenkurs kann es sich um kleinere Beträge handeln, aber eine Privatstunde kann teuer werden. Wie erklärt sich diese Preisspanne? Das alles liegt an ein paar eiskalten Faktoren:

  • Die Kosten für das Know-how. Skilehrer lieben nicht nur den Schnee, sie sind auch ausgebildetes Fachpersonal. Ihr Unterricht ist so professionell, weil sie Know-how, eine Zertifizierung und jahrelange Erfahrung haben.
  • Die Bedeutung des Standortes. Natürlich kostet ein Kurs in erstklassigen Skigebieten oder beliebten Gegenden mehr. Das ist der Preis für die atemberaubende Aussicht und die makellosen Pisten.
  • Der Vorteil kleiner Gruppen: Bei kleineren Gruppen oder einem Privatkurs hat man eine persönlichere Betreuung, aber diese Exklusivität hat auch ihren Preis.

Wie man einen Wintersporturlaub genießen kann, ohne sein Konto zu sprengen

Stell dir vor, du gleitest durch frischen Schnee oder amüsierst dich bei Après-Ski-Aktivitäten, aber du sparst dir den Stress, viel Geld dafür ausgeben zu müssen. Es ist ganz egal, ob du ein erfahrener Wintersportler oder ein Anfänger bist. Jeder Wintersportfan kann viele kluge Finanzentscheidungen treffen, um aus seinem Winterurlaub das Beste zu machen und die Finanzen trotzdem im Griff zu haben.

Der Frühbuchervorteil

Es ist eine schlaue Entscheidung, einen Winterurlaub im Voraus zu planen. Wenn du früh buchst, kannst du bei Flügen und Unterkünften viel sparen. Viele Skigebiete bieten Frühbucher-Specials an, oft mit Ermäßigungen für Unterkünfte und Liftkarten. So kann man sich auch ganz einfach Plätze in der Hochsaison sichern, ohne viel auszugeben.

Die Nebensaison nutzen

In der Nebensaison kann man entspannter, mit weniger Andrang und zu niedrigeren Preisen reisen. Es gibt immer noch reichlich Schnee, aber die Warteschlangen an den Liften und in den Restaurants sind kürzer, wodurch der Urlaub zu einem noch schöneren Erlebnis wird.

Leihe deine Ausrüstung am richtigen Ort

Wenn du die Ausrüstung außerhalb des Urlaubsortes ausleihst oder sie vorher online buchst, kannst du im Vergleich zum Ausrüstungsverleih vor Ort viel Geld sparen. Du kannst hochwertige Ausrüstung auch in Secondhand-Läden zu einem Bruchteil des Preises erwerben. Oder vielleicht hast du Freunde, die dir etwas leihen können. So kannst du verhindern, dass du im Materialverleih vor Ort eine hohe Rechnung bezahlen musst.

Geh da hin, wo nicht alle anderen sind

In weniger bekannten Winterskigebieten bekommst du denselben Winterspaß zu einem günstigeren Preis. In diesen Orten sind die Warteschlangen oft kürzer und das Urlaubserlebnis ist authentischer, sie bieten zu einem Bruchteil des Preises einen besonderen Charme. Borovets in Bulgarien, Vogel in Slowenien, Sauze d'Oulx in Italien und Jasná Nízke Tatry in der Slowakei sind nur ein paar der preisgünstigeren Skigebiete, die interessant sind.

Selbstversorgung

Die Übernachtung in Unterkünften mit Kochgelegenheit kann die Ausgaben für Lebensmittel enorm senken. Das spart nicht nur Geld, sondern schafft auch eine gemütliche, heimelige Atmosphäre. Außerdem kann man sich nach einem Tag auf der Piste beim Kochen austauschen.


Dein Geld bei N26

Mit N26 ist es ein Kinderspiel, seine Finanzen für den Winterurlaub zu planen. Mit intuitiven Features wie den Spaces-Unterkonten kannst auf ganz einfache Weise auf deine Sparziele hinarbeiten oder Beträge für bestimmte Ausgaben zuweisen – beispielsweise für einen Urlaub auf der Skipiste. Insights unterstützen dich bei der Organisation deiner Finanzen; beim Überwachen deiner Ausgaben und beim Festlegen von Budgets. Mit Push-Nachrichten kannst du deine Kontoaktivitäten außerdem in Echtzeit überwachen und dein finanzielles Wohlergehen selbst in die Hand nehmen. Es dauert nur ein paar Minuten, ein Konto bei N26 zu eröffnen, und es gibt keinen Papierkram. Erreiche deine Ziele und sorge noch heute für deine finanzielle Sicherheit in der Zukunft vor – mit einem N26 Konto.

Beiträge, die dem folgenden Thema entsprechen

Von N26

Love your bank

Ähnliche Artikel

Entdecke ähnliche Artikel aus unserem Blog, die dich vielleicht interessieren könnten

Sag Tschüss zu alten Rollenbildern und Hallo zu gemeinsamem Banking

In den meisten Beziehungen regeln nach wie vor Männer die Finanzen. Dabei gibt es heute zahlreiche Tools, die gemeinsames Banking zum Kinderspiel machen.

Zusammen oder getrennt? Wie moderne Paare ihre Finanzen verwalten

Ob polyamourös oder monogam, mit Kindern oder ohne: Geld spielt in jeder Beziehung eine Rolle. Doch wie es gehandhabt wird, kann ganz unterschiedlich sein.

Frauen und finanzielle Kompetenz: Wie der Gender-Gap geschlossen werden kann

Finanzielle Kompetenz ist wichtig, um finanziell unabhängig werden zu können – doch leider fehlt es vielen Frauen genau daran. Wir erklären, warum das so ist und wie man das verändern kann.