Insurtech – der neue Trend der Versicherungsbranche

Lesezeit: 3 Min.

Du hast vielleicht schon von Fintech gehört – Technologie-Startups, die die Finanzbranche aufgemischt haben. Die Versicherungsbranche hat jetzt ihren eigenen Begriff für ein ganz ähnliches Phänomen: Insurtech. Auch wenn das Ganze noch in den Kinderschuhen steckt, kommen viele aufregende Veränderungen auf Kunden und Versicherer zu. 

Was ist Insurtech?

Insurtech steht für innovative Technologien, die von Unternehmen in der Versicherungsbranche verwendet werden. Der Begriff setzt sich aus den englischsprachigen Wörtern „Insurance“ (Versicherung) und „Technology“ (Technologie) zusammen. Insurtech wurde von Unternehmen und Produkten vorangetrieben, die aus den Schwächen älterer, etablierter Anbieter Kapital schlagen. Mittlerweile gibt es ganze Gründerforen, die sich Insurtech widmen. Manche Großunternehmen kooperieren auch mit Startups, um ihr Angebot zu modernisieren.

Von mobilen Apps bis hin zu Big Data und KI: Führende Insurtech-Unternehmen verwenden innovative Tools, um die Versicherungsbranche zu verändern. 

Wie funktioniert Insurtech?

Die Technologien, die Insurtech-Startups nutzen, sind nicht immer dieselben. Aber alle haben dasselbe Ziel – mit älteren, etablierten Prozessen zu konkurrieren und Kundenprobleme auf eine neue, innovative Art zu lösen. Verglichen mit anderen Branchen und Produkten stören die langsamen und mühseligen Prozesse traditioneller Versicherungsmodelle viele Kunden. Heutzutage möchte man Reiseversicherungen mit einem Klick abschließen, anstatt sich durch Stapel von Formularen arbeiten zu müssen. Insurtech-Startups wissen das und setzen genau dort an.

Traditionelle Versicherungsmodelle basieren auf der Einteilung von Kunden in Gruppen nach Risikokategorien. Diese Gruppen sind sehr breit gefasst – deshalb zahlen manche Personen am Ende mehr für ihre Versicherung, als sie müssten. Im Gegensatz dazu versuchen Insurtech-Startups, reale Daten anstelle statistischer Modelle zu nutzen, um kleinere, individuelle Risikokategorien zu erstellen. Das erleichtert es ihnen, wettbewerbsfähigere Preise anzubieten.

Günstigere Versicherungen sind attraktiv für Kunden, aber bei guter Planung überzeugt Insurtech noch durch weitere Vorteile. Dazu gehören Produkte und Plattformen, die schneller, intuitiver und auf den Einzelnen zugeschnitten sind.

Hier sind weitere Beispiele, wie Insurtech-Unternehmen den Status quo verändern:

  • Nutzung von Daten aus Wearables und sozialen Plattformen zum Erschaffen individueller Richtlinien

  • Weg vom Papierkram – stattdessen verwenden sie Online-Formulare und digitale Signaturen für einfachere und zugänglichere Prozesse

  • Zusammenführung von Richtlinien und Produkten auf einzelnen, einfach zu bedienenden Plattformen – z. B. mobile Apps

  • Nutzung von KI für Aufgaben, die bisher von einem Versicherungsmakler erledigt wurden

Warum ist Insurtech wichtig?

Auch wenn die Versicherungsbranche ein streng reguliertes, komplexes Gewerbe mit vielen gesetzlichen Verpflichtungen ist, steht dieser Branche eine aufregende Zeit bevor. 

Einerseits besteht das Potential, dass Preise wettbewerbsfähiger werden. Die Risikokategorien anderer Personen sollten sich nicht auf deinen Versicherungsbeitrag auswirken. Insurtech ermöglicht die individuelle Anpassung deiner Versicherung auf deine Gesundheit, Finanzen, persönlichen Prioritäten und deinen Lifestyle.

Außerdem können Schäden potenziell schneller bearbeitet und reguliert, die Brancheninfrastruktur verbessert und individuellere Richtlinien eingeführt werden. Stell dir vor, du könntest schnell mal das Auto eines Freundes ausleihen und dich mit nur einem Klick versichern!

Wenn sich andere Lebensbereiche – Bankwesen, Gesundheitswesen, Kommunikation – durch die technologische Revolution verbessern, warum sollten Versicherungen auf der Strecke bleiben? Klar, das Thema Versicherung ist nicht gerade das spannendste, aber sie sind beim Schutz deiner finanziellen Zukunft essenziell – je zugänglicher sie also sind, desto besser.

Kann man Insurtech einfach nutzen?

Wie bei jedem technologischen Fortschritt ist das Verbessern der Nutzererfahrung und Benutzeroberfläche digitaler Produkte auch ein wichtiger Bestandteil von Insurtech. Viele Startups wollen ihren Kunden so schnell wie möglich das richtige Produkt anbieten. So kann man komplizierte Formulare und lange Wartezeiten am Telefon umgehen. Insurtech ist für alle die einfachste Option, solange du keine Probleme mit Technik hast oder dich lieber mit einem Makler oder Finanzberater in Verbindung setzen möchtest.


Deine Versicherung bei N26

„Im Umgang mit Versicherungen müssen sich Kunden heute immer noch mit komplexen und veralteten Prozessen und Papierkram auseinandersetzen“, sagt N26 Co-CEO und Mitgründer Valentin Stalf. „Der Sektor ist schon lange reif für Veränderungen – wir bieten unseren Kunden jetzt für ihre Versicherungsbedürfnisse eine digitale Lösung aus einer Hand.“

Bei N26 vereinen wir das Beste aus Fintech und Insurtech in einer wunderbar einfachen App. Prüfe, welche Versicherungen dein N26 Konto bereits abdeckt oder welche Policen dir zur Verfügung stehen, indem du in der App auf den „Entdecken“-Tab und dann den Abschnitt N26 Versicherungen klickst.

Was ist Insurtech?

Insurtech bezeichnet Unternehmen und Produkte, die Technologien nutzen, um Innovationen in der Versicherungsbranche zu schaffen. Ähnlich dem Begriff „Fintech“, ist Insurtech ein zusammengesetztes Wort aus „Insurance“ und „Technology“. Manche betrachten Insurtech sogar als eine Unterkategorie von Fintech. Die verwendeten Technologien variieren, aber das gemeinsame Ziel ist das Schaffen von Produkten, die wettbewerbsfähiger, individueller und einfacher zu nutzen sind. Viele Insurtech-Startups strömen auf den Markt – und sie wachsen schnell.

Wie funktioniert Insurtech?

Insurtech nutzt Technologien, um Versicherungsprodukte zu verbessern, den Sektor zu modernisieren und Unternehmen effizienter zu gestalten. Die genutzten Technologien variieren, aber umfassen oft Big Data, künstliche Intelligenz (KI), Lifestyle-Daten aus Wearables, Apps, das Internet der Dinge und mehr. Ein Insurtech-Produkt oder Unternehmen nutzt diese Daten, um Versicherungen an Kund*innen anzupassen und komfortabler zu gestalten. So muss man sich nicht mit Versicherungsformularen herumschlagen, stundenlang in der Warteschleife hängen, um Ansprüche geltend zu machen, oder zu hohe Beiträge zahlen.

Was sind die Nachteile von Insurtech?

Die Versicherungsbranche ist nicht leicht zu beeinflussen. Sie wird mit strengen gesetzlichen Verpflichtungen und Vorschriften reguliert. Das heißt, dass große, etablierte Unternehmen Insurtech gegenüber oft misstrauisch sind. Für sie sind Veränderungen mit viel Zeit und Risiken verbunden. Ob es nun um den Umgang mit sensiblen Kundendaten geht, um die Vermeidung von Systemabstürzen oder um die Preissenkung von Policen, um wettbewerbsfähig zu wirken – es gibt genug Gründe, aus denen nicht alle Versicherer Insurtech annehmen.

Warum ist Insurtech wichtig?

Insurtech bringt eine alte, schwerfällige Branche auf den neuesten Stand – zum Vorteil von Kunden und Unternehmen. Wenn Top Insurance-Unternehmen in der Lage sind, Kunden mit maßgeschneiderten Versicherungen zu versorgen, werden weniger Menschen überhöhte Versicherungsbeiträge zahlen. Das erleichtert die Risikobewältigung des täglichen Lebens und schützt gleichzeitig deine finanzielle Zukunft. Außerdem kannst du deinen Versicherungsschutz bequem vom Smartphone aus verwalten, so dass du dich auch unterwegs versichern kannst.

Wie kann ich mich bei N26 versichern lassen?

Einige N26-Konten, wie unsere N26 Metal und N26 You-Konten, beinhalten bereits Versicherungen für Reisen, Mobilität und Wintersport. Wenn du auch eine Telefon- und Mietwagenversicherung benötigst, könnte das N26 Metal-Konto etwas für dich sein. Falls du schon N26-Kunde/-in bist und kein Premiumkonto bei uns hast – keine Sorge. Du kannst trotzdem eine Versicherung auf Abruf erhalten. Klicke einfach auf den „Entdecken“-Tab in deiner N26-App und wähle „N26-Versicherungen“, um alle Optionen zu sehen.

Von N26

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