Eine Frau arbeitet am Laptop vom Auto aus.

7 Tipps für sicheres Arbeiten per Fernzugriff

Bist du ein digitaler Nomade oder ein Telearbeiter? Erfahre hier, wie du deine Daten auch unterwegs schützen kannst.

Lesezeit: 5 Min.

Ganz gleich, ob du von einem Internetcafé, einem Wohnmobil, einem Park oder einem Strandcafé aus arbeitest, die Wahl, wo und wie du arbeitest, kann ausgesprochen befreiend sein. Aber wie man so schön sagt: Mit großer Freiheit geht auch eine große Verantwortung einher. Denn die Sicherheit deiner Daten ist möglicherweise stärker gefährdet, wenn du von unterwegs aus arbeitest. Zum Glück gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie du dich vor möglichen Risiken schützen kannst. Im Folgenden findest du siebenHinweise, wie du auch per Fernzugriff sicher arbeiten kannst.

Die Vorzüge des mobilen Arbeitens

Außerhalb einer Büroumgebung zu arbeiten, bringt eine Menge Vorteile mit sich. Die Wahl, wo – und sogar wann – du arbeitest, bedeutet oft mehr Entscheidungsfreiheit über die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Und nur weil du von unterwegs arbeitest, heißt das nicht, dass du auf das Gemeinschaftsgefühl verzichten musst, das oft in einem Büro vorhanden ist. Da überall auf der Welt sogenannte Co-Working-Spaces entstehen, ist es ein Leichtes, andere digitale Nomaden und gleichgesinnte Telearbeiter zu finden, wo auch immer du unterwegs bist. 

Wie du unterwegs sicher arbeiten kannst

Wenn du aus der Ferne arbeitest, ist es wichtig, dass du auf deine Sicherheit, deinen Schutz und dein Wohlbefinden achtest. Hier findest du einige wichtige Tipps, wie du sicherstellen kannst, dass dein Betriebssystem auf dem neuesten Stand ist, und wie du auf deine körperliche Gesundheit achtest, damit du sicher aus der Ferne arbeiten kannst.

1. Aktualisiere dein Betriebssystem

Eine der wichtigsten und oft übersehenen Maßnahmen zum Schutz deiner Daten bei der Fernarbeit besteht darin, sicherzustellen, dass dein Betriebssystem auf dem neuesten Stand ist. Mit jeder Aktualisierung des Betriebssystems werden neue Sicherheitspatches bereitgestellt. Diese Patches schützen vor jüngst entdeckten Sicherheitslücken, die von potentiellen Hackern ausgenutzt werden könnten. Um keine Aktualisierung zu verpassen, kannst du dein System so einstellen, dass es automatisch aktualisiert wird, damit du dies nicht manuell durchführen musst.

2. Vermeide öffentliches WLAN

Generell solltest du es nach Möglichkeit vermeiden, dich in ein öffentliches WLAN einzuwählen. Die Sicherheit deines Heimnetzwerks kannst du selbst kontrollieren, aber in einem örtlichen Internetcafé kannst du wenig im Hinblick auf die Netzwerksicherheit tun. Wenn das von dir verwendete öffentliche Netzwerk nicht sicher ist und du auf eine verschlüsselte Website zugreifst, ist es möglich, dass andere Nutzer des Netzwerks deine Aktivitäten beobachten und deine Anmeldedaten stehlen können. Im schlimmsten Fall könnten Hacker über das öffentliche Netz Zugriff auf große Mengen deiner persönlichen Daten erhalten, darunter private Dokumente, Anmeldedaten und Kontakte. Viel sicherer ist der Internetzugang, wenn du dein Mobiltelefon stattdessen in einen privaten Hotspot verwandelst.

3. Installiere ein VPN

Wenn du ein öffentliches WLAN nutzen musst, kannst du deine Sicherheit durch die Verwendung eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) erhöhen. Ein VPN leitet im Wesentlichen die Verbindung zwischen deinem Computer und dem von dir genutzten WLAN-Kanal über den privaten Server eines VPNs um. Dadurch wird der Standort deiner Verbindung verborgen, und da das Signal zwischen deinem Computer und dem VPN verschlüsselt ist, wird es für Hacker schwieriger, Zugriff auf deine Daten zu erhalten. Es gibt zwar viele kostenlose VPN-Angebote, diese sind jedoch möglicherweise nicht so sicher oder so schnell wie einige etwas teurere Varianten. Informiere dich genau, um ein VPN zu finden, das für deine Zwecke geeignet ist.

4. Erwirb eine Schiebeabdeckung für die Webcam

Einer der vielleicht beunruhigendsten Angriffe, die Cyberhacker nutzen können, ist die Möglichkeit, deine Webcam zu hacken. Das bedeutet, dass sie deine Sitzungen aus der Ferne beobachten, deine Umgebung identifizieren und dich in einigen Fällen aufnehmen und erpressen können – selbst wenn du denkst, dass deine Webcam ausgeschaltet ist. Um sich vor solchen Hacks zu schützen, solltest du deine Webcam vom Computer trennen, wenn es sich um ein separates Gerät handelt, oder eine verschiebbare Webcam-Abdeckung kaufen, wenn deine Webcam in deinen Computer eingebaut ist. Diese Abdeckungen geben dir eine zusätzliche Sicherheit, denn selbst wenn es einem Hacker gelingen sollte, deine Webcam zu kapern, könnte er nur auf einen schwarzen Bildschirm zugreifen.

5. Überprüfe dein Umfeld

Deine Sicherheit ist nicht nur im Internet gefährdet – einige clevere Hacker könnten auch versuchen, über deine Schulter auf deinen Bildschirm zu schauen. Ja, das mag etwas paranoid klingen, aber es ist immer eine gute Idee, das Umfeld im Auge zu behalten, wenn man online arbeitet, vor allem, wenn du auf persönliche Daten zugreifst, die ein Gelegenheitskrimineller stehlen könnte. Wenn du kannst, positioniere dich so, dass sich eine Wand hinter dir befindet. So bist du am besten in der Lage, dich vor neugierigen Blicken zu schützen!

6. Verwende eine Antivirensoftware

Um ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Fernarbeit zu gewährleisten, solltest du eine Antivirensoftware erwerben. Diese Art von Software schützt dich vor bösartiger Schadsoftware, Hackerangriffen, Spionagesoftware, Phishing-Betrügereien und Ransomware-Angriffen. Außerdem kannst du dich darauf verlassen, dass dein Computer gegen viele Online-Bedrohungen gut geschützt ist. Viren und Hacks können nicht nur deine Daten stehlen, sondern auch deinen Computer verlangsamen, deine Festplatte neu formatieren und deinen Computer praktisch lahmlegen, sodass du nicht mehr in der Lage bist, irgendwelche Aufgaben auszuführen.

7. Vernachlässige nicht deine körperliche Gesundheit

Nachdem du alles getan hast, um deine Daten zu schützen, wenn du von unterwegs arbeitest, bleibt die Frage, wie es um dich steht? Der Mensch ist nicht dazu geschaffen, acht Stunden am Tag in gebeugter Haltung vor einem Bildschirm zu sitzen! Der so genannte „Technik-Nacken“ ist ein relativ neues Phänomen, das dadurch entsteht, dass die Muskeln des Nackens, der Schultern und des oberen Rückens über längere Zeit hinweg gebeugt sind, was zu Kopfschmerzen, Steifheit, Schmerzen und manchmal sogar zu einem Bandscheibenvorfall führt. Deshalb ist es wichtig, dass du bei der Wahl deines Arbeitsplatzes auf ergonomische Gesichtspunkte achtest. Versuche, möglichst einen Stuhl zu finden, der den unteren Rücken gut stützt, dehne die Nacken- und Schultermuskulatur regelmäßig und lege häufig Pausen ein.


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