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Wie ihr Phishing Attacken auf euer Bankkonto vorbeugen könnt

Was ist Phishing?

Phishing ist der Versuch von Betrügern eure Nutzerdaten wie Name, Passwort und Karteninformation zu erhalten. Dazu weisen sie sich als vertrauenswürdige Quelle – wie N26 – in digitalen Kanälen, zum Beispiel in E-Mails, Textnachrichten oder Fake-Websites, aus.

Wie funktioniert Phishing?

Phishing erfolgt normalerweise über E-Mail oder Textnachrichten. Hier wird dem Nutzer ein Link zu einer Website gesendet, auf der Betrüger die Daten des Nutzers abrufen oder sein Gerät mithilfe von Malware infizieren können. Malware ist eine Software, die speziell darauf ausgelegt ist, einen Computer zu beschädigen oder nicht autorisierten Zugriff darauf zu erhalten.

Leider gibt es keine Patentlösung, um sich gegen Phishing-Attacken zu schützen, da sie auf vielfältige Weisen angewendet werden. Kriminelle können gezielte Phishing-Kampagnen starten, die sich an Mitarbeiter, Organisationen, ihre Kunden oder die Öffentlichkeit richten. Es ist ein bisschen wie eine kriminelle Marketingkampagne.

So wie Marketingkampagnen immer innovativer und zielgerichteter werden, ist auch Phishing immer effektiver und aufdringlicher geworden.

Alle Banken auf der ganzen Welt werden immer stärker ins Visier von Betrügern genommen, deren Phishing-Praktiken sich so gezielt weiterentwickelt haben, dass sie immer besser an Banking- und Finanzinformationen gelangen.

Was macht N26, um Phishing vorzubeugen?

Es ist zwar nicht möglich, die Cyber-Kriminalität durch Betrüger vollständig zu beseitigen, aber es gibt gewisse Maßnahmen, die N26 unternimmt, um Angriffe abzuwehren und euer Geld sowie eure Identität besser zu schützen. Unsere Mitarbeiter im Customer Support werden euch niemals telefonisch oder schriftlich nach den folgenden Details fragen:

  • Kartennummer
  • CVV/CVC
  • Ablaufdatum der Kreditkarte
  • Passwort
  • Bestätigungs-PIN
  • Karten-PIN

N26 erfüllt sowohl nationale als auch internationale aufsichtsrechtliche Anforderungen nach dem Geldwäschegesetz, um sicherzustellen, dass wir nicht nur auf unserer Plattform, sondern in der heutigen digitalen Wirtschaft Maßnahmen zur Verringerung der Finanzkriminalität ergreifen.

Wie schützt ihr euch selbst vor Phishing?

Ein Phishing-Angriff verursacht normalerweise ein falsches Sicherheitsgefühl. Die meisten Phishing E-Mails oder Websites sehen genauso aus wie echte. Der springende Punkt dabei ist, euch unter diesem Vorwand dazu zu bringen, eure Zugangsdaten preiszugeben.

Was könnt ihr tun, um Cyberbetrug zu vermeiden?

  • Verratet niemals die Zugangsdaten zu eurem Bankkonto — auch nicht, wenn sich die Person als Bankmitarbeiter ausgibt.
  • Wählt einen E-Mail-Anbieter, der eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie Spam-, Malware- und Phishing-Filter verwendet und euch über verdächtige Vorfälle sofort benachrichtigt.
  • Nutzt eure Login-Daten nur in der offiziellen App eurer Bank (z. B. über den N26 App-Link). Ladet niemals eine Banking-App von einer anderen Webseite herunter. Wenn ihr Kunde bei N26 seid, dürft ihr eure Login-Daten nur auf den folgenden Domains eingeben: https://app.n26.com oder https://my.n26.com
  • Prüft jeden Link, bevor ihr darauf klickt. Fahrt mit dem Cursor über die URL und sucht gründlich nach Schreibfehlern oder anderen Auffälligkeiten.
  • Besonders wichtig: Klickt niemals auf einen Link in einer E-Mail, die euch zu einer nicht von euch selbst initiierten Handlung auffordert (z. B. Passwort zurücksetzen, Konto verifizieren…)

Für die Webseiten von Banken wird stets das Kommunikationsprotokoll HTTPS genutzt. Wenn das grün hinterlegte Vorhängeschloss-Symbol nicht in der Browserzeile auftaucht oder das „https“-Protokoll nicht vor der eigentlichen URL steht, ist die Seite möglicherweise nicht sicher. So sollte der Link https://app.n26.com in verschiedenen Browsern dargestellt werden.

Hier sind einige Hinweise, die auf einen Phishing-Angriff auf eure Bankdaten hinweisen könnten:

  • Nachrichten mit Rechtschreib- und Tippfehlern, mehreren Schriftarten oder ungewöhnlicher Markentonalität
  • Nachrichten, die behaupten euer Passwort angehängt zu haben. Eine Bank sollte euch niemals euer Passwort als Anhang senden.
  • Bewegt den Mauszeiger über einen Link und vergewissert euch, dass der Link tatsächlich zu der in der E-Mail angezeigten Stelle führt.
  • Nachrichten die euch nach persönlichen Informationen fragen. Wenn ihr ein N26 Kunde seid, fragen wir euch niemals nach:
  1. Dem Passwort für euer N26 Konto
  2. Eurer Versicherungs- oder Steueridentifikationsnummer
  3. Euer Kartennummer oder PIN
  • Nachrichten, die behaupten, dass euer Konto gelöscht oder blockiert wird, wenn ihr nicht unverzüglich die aufgeforderten Maßnahmen ergreift.

Denkt schließlich daran, dass N26 auf externen Websites keine Kooperationen mit Stellen- und Wohnungsunternehmen, Marktforschungsinstituten, Produkttestern oder Kreditvermittlern unterhält, bei denen die Identifizierung der Identität durch einen Videoanruf verlangt wird. Wenn ihr auf einen Drittanbieter stößt, der euch bittet ein N26 Konto zu eröffnen und eure Identität zu überprüfen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Betrug.

Was ihr tun und nicht tun solltet, wenn ihr einen Phishing Verdacht habt:

Seid vorsichtig bei ungewöhnlichen Anfragen und vertraut eurem Urteilsvermögen, wenn eine Anfrage verdächtig erscheint. Wenn euch eine Anfrage verdächtig erscheint, klickt auf keinen Link, ladet keine Daten herunter, öffnet nicht der E-Mail angefügte Anhänge und antwortet auch nicht auf die Nachricht.

Wenn ihr eine E-Mail erhaltet, die sich als N26 ausgibt, dann leitet sie an phishing@n26.com weiter, löscht sie daraufhin umgehend und tretet mit unserem Kundenservice in Kontakt.

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