Ein Girokonto in Frankreich eröffnen – ganz einfach

Du bist deinen Träumen bis nach Frankreich gefolgt? Dann wird es dir den Alltag erleichtern, ein französisches Bankkonto zu eröffnen. Hier erfährst du, wie das geht!

Lesezeit: 4 Min.

Wenn du in Frankreich lebst und arbeitest, kommst du um ein französisches Bankkonto kaum herum. Zwar braucht man für den täglichen Einkauf nicht unbedingt ein Girokonto, aber wenn du Steuern und Ähnliches bezahlen musst, einen Gehaltsscheck erhalten oder in Frankreich eine Immobilie erwerben willst, brauchst du dazu unbedingt ein französisches Girokonto. In diesem Artikel erfährst du, wie das geht!

Welche Kontotypen gibt es?

Bei traditionellen französischen Banken werden drei Haupttypen von Bankkonten angeboten. Hier ein kurzer Überblick:

  • Girokonto (compte courant) – das ist wahrscheinlich das Konto, das du eröffnen möchtest. Bei einem compte courant handelt es sich um ein einfaches Girokonto für den alltäglichen Gebrauch. Damit kannst du Geld von einem Geldautomaten abheben, Rechnungen bezahlen und mit einkaufen. Viele Banken bieten spezielle Konten an mit unterschiedlichen Vorteilen an, wie z. B. für Expats und Studenten.

  • Standard-Sparkonto (Livret) – das ist ein gewöhnliches Sparkonto. Außerdem gibt es auch noch ein steuerfreies Sparkonto namens Livret A, das aber signifikanteren Beschränkungen unterworfen ist. 

  • Langfristiges Sparkonto (Compte à Terme oder Compte d’Epargne Logement) – dieses Sparkonto bietet einen höheren Zinssatz für alle, die langfristig Geld für den Hauskauf oder eine andere große Anschaffung ansparen möchten.  

Achte bei der Auswahl des Kontos unbedingt auf Kontogebühren. Bei französischen Banken werden normalerweise Gebühren erhoben, wie z. B. eine monatliche Kontoführungsgebühr und eine Gebühr für die Debitkarte. Außerdem gibt es auch Geldautomaten-Gebühren, die von einer Bank zur anderen unterschiedlich sind. Als Hilfe bietet die französische Regierung ein kostenloses Tool an, über das du die Gebühren verschiedener Banken vergleichen kannst. 

Was braucht man, um ein Girokonto in Frankreich zu eröffnen?

Gesetzlich haben alle in Frankreich Ansässigen und französischen Staatsangehörigen im In- und Ausland das Recht, ein Girokonto in Frankreich zu eröffnen. Dazu brauchst du zunächst Ausweispapiere, einen Adressnachweis und einen Nachweis des Aufenthaltsstatus. 

Wie alt muss ich sein, um ein Girokonto in Frankreich zu eröffnen?

Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, um dein eigenes compte courant oder Sparkonto zu eröffnen. Allerdings bieten einige Banken auch Optionen für Minderjährige an. In diesem Falle ist ein Begleitschreiben von einem Elternteil oder Vormund erforderlich.

Welche Unterlagen brauche ich, um ein Girokonto in Frankreich zu eröffnen?

Es werden drei Arten von Dokumenten benötigt – Identitätsnachweis (Reisepass), Adressnachweis (wie z. B. ein Mietvertrag und/oder eine Gas-, Wasser- oder Stromrechnung) und ein Nachweis des Aufenthaltsstatus (ein Visum oder anderer titre de sejour). 

Das kann manchmal ein wenig schwierig sein, da man oft ohne französisches Bankkonto keine Gas-, Wasser- oder Stromrechnung bezahlen und auch keinen Mietvertrag abschließen kann. Am besten erstellst du eine Akte mit so vielen Unterlagen wie möglich, und bringst diese zum Banktermin mit. Je mehr Nachweise du hast, desto besser.

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Kontoeröffnung in Frankreich – Schritt für Schritt

Bevor du in Frankreich ein neues Konto eröffnest, lohnt es sich zu überprüfen, ob deine aktuelle Bank in Frankreich auch tätig ist. Falls ja, ist es eventuell einfacher, dein derzeitiges Konto zu übertragen. Wenn du aber ein ganz neues Konto eröffnest, musst du als Erstes einen Termin vereinbaren, indem du bei deiner lokalen Filiale anrufst oder diese persönlich besuchst. Wenn du die Unterhaltung nicht auf Französisch führen kannst, bitte am besten einen französischsprachigen Freund oder Übersetzer um Unterstützung. Es kann vorkommen, dass dich deine lokale Filiale an eine andere Filiale verweist, die sich um Ausländer kümmert. Vergiss nicht deine Unterlagen mitzubringen!

Wenn alle Unterlagen in Ordnung sind, erhältst du an Ort und Stelle eine Girokontonummer, die auch „RIB“ (relevé d'identité bancaire) genannt wird. Deine Bank kontaktiert dich, sobald du das Konto nutzen kannst und du eine erste Einzahlung tätigen kannst. Wenn die Bank deinen Antrag ablehnt, muss sie erklären, warum. Wenn das passiert, kannst du Berufung bei der Banque de France einlegen, die dir dann eine Bank zuteilt.

Wie eröffne ich in Frankreich ein Girokonto online?

All das klingt natürlich ziemlich umständlich – du kannst dir auch überlegen, einfach ein Online-Girokonto zu eröffnen. Online-Banken bieten dir alle Dienstleistungen, die du auch von einer traditionellen Bank erwartest, und einiges mehr – außerdem ist die Kontoeröffnung einfacher. Aber nicht alle Online-Banken sind gleich – um alle Dienstleistungen einer traditionellen Bank in Frankreich in Anspruch zu nehmen, solltest du ein Konto bei einer Online-Bank mit Banklizenz eröffnen.

Wie eröffnet man ein N26 Konto?

Was ist der Unterschied zwischen einer Banklizenz und einer e-Geld-Lizenz?

Damit ein Unternehmen sich Bank nennen darf, benötigt es eine Banklizenz. Seit Juli 2016 ist die 100 % mobile Online-Bank N26 voll als Bank lizenziert und hält sich an die Vorschriften der Europäischen Zentralbank. Als solche kann N26 alle Dienstleistungen zur Verfügung stellen, die eine Bank normalerweise anbietet. E-Geld-Institutionen auf der anderen Seite können nur beschränkte Dienstleistungen anbieten, wie z. B. Geldtransfers und Währungsumtausch. 

Online-Girokonto bei N26 eröffnen

Online ein Girokonto bei N26 zu eröffnen dauert nur ein paar Minuten. Lade dir dazu einfach die N26 App herunter, oder besuche die N26-Website. Wähle zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Kontotypen mit verschiedenen Vorteilen. Die Kontoeröffnung ist komplett frei von Papierkram und dauert nur wenige Minuten – danach kannst du sofort kontaktlose Zahlungen durchführen, indem du dein Konto mit deinem Wallet verknüpfst. Bei Fragen kannst du dich gerne bei unserem Kundenservice melden. 


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Die Eröffnung eines Standard Bankkontos bei N26 ist komplett kostenlos (für Salden ab 50.000 € kann eine Verwahrgebühr anfallen) und du kannst das Konto mit wenigen Klicks mit Google Pay oder Apple Pay verknüpfen. Hol dir das Premiumkonto N26 Smart, um von zusätzlichen Features zu profitieren – wie z. B. Spaces (Unterkonten), mit denen du Sparziele und Budgets einfacher verwalten kannst.

Von N26

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