The Big Banking Chat: Antworten auf deine Fragen

N26 beantwortet einige der meistgestellten Fragen rund ums Banking und Finanzen.

Lesezeit: 3 Min.

Wir haben The Big Banking Chat ins Leben gerufen, weil wir dir dabei helfen wollen, in Gesprächen zum Thema Banking selbstbewusster aufzutreten. Deshalb haben wir Bankkunden aus ganz Europa und den USA befragt, wie sie sich fühlen, wenn sie mit ihrer Bank interagieren. Außerdem haben wir finanzielle Persönlichkeitsprofile erstellt und maßgeschneiderte Tipps zur Verwaltung deiner Finanzen erarbeitet. Wir freuen uns sehr darüber, dass viele sich bereits am Big Banking Chat beteiligen, Erfahrungen und Tipps weitergeben und uns Fragen rund ums Banking stellen!

Einige der Fragen kamen sehr häufig vor – deshalb möchten wir sie (natürlich zusammen mit der Antwort) all unseren Lesern zugänglich machen. Im Folgenden findest du die meistgestellten Fragen von Kunden, die neu zu N26 gewechselt haben. Für weitere Fragen steht dir unser Team wie immer gerne zur Verfügung. Kontaktiere uns einfach über Facebook.

Muss ich mein N26 Konto als Zweitkonto angeben, wenn ich ein Hauptkonto im Ausland habe? Diese Frage wird uns sehr häufig gestellt – und wir verstehen auch, warum: Steuerrecht kann ganz schön kompliziert sein. Dies gilt insbesondere für Kunden, die ihr Hauptkonto in einem anderen Land haben – denn sie müssen nicht nur das Steuerrecht des Wohnsitzlands beachten, sondern auch EU-Vorschriften.

In jedem Land gelten andere steuerrechtliche Vorschriften. Wenn du zum Beispiel in Frankreich lebst, musst du sämtliche ausländischen Konten angeben, die du besitzt. Da N26 seinen Sitz in Deutschland hat, müsstest du dein Konto den französischen Steuerbehörden im Rahmen deiner regulären Steuererklärung melden.

Generell ist es ratsam, sämtliche zu versteuernden Einkünfte, die du auf ausländischen Bankkonten angesammelt hast, in der Steuererklärung anzugeben. In vielen Ländern musst du auch ausländische Konten angeben – auch wenn du darauf nichts steuerbares hast.

In den einzelnen Ländern gibt es dann Unterschiede im Hinblick darauf, ob das Geld auf einem ausländischen Konto zu versteuern ist. Dies hängt oft davon ab, ob du auf deine Kontobestände Zinsen erhältst. Wichtig: N26 ist dazu verpflichtet, den Steuerbehörden zu melden, wenn ein Kunde ein Konto außerhalb seines Wohnsitzlandes führt.

Dies ist eine sehr wichtige Frage. Unserer Erfahrung nach ärgert das viele Menschen, die im Ausland oder gleich in mehreren Ländern arbeiten – entweder weil sie für verschiedene Kunden tätig sind oder weil das Unternehmen, bei dem sie angestellt sind, in einem anderen Land ansässig ist. Die gute Nachricht: Es ist illegal, eine IBAN abzulehnen, nur weil sie aus einem anderen Land stammt. Dieses Vorgehen wird als IBAN-Diskriminierung bezeichnet und ist nach EU-Recht verboten.

Das Schwierige dabei ist, deinen Arbeitgeber dazu zu bringen, sich an die Rechtsvorschriften zu halten. Wir empfehlen, das Problem in einem ersten Schritt mit deinem Arbeitgeber zu besprechen. Weise ihn darauf hin, dass IBAN-Diskriminierung illegal ist. Die EU-Verordnung zu diesem Thema findest du hier.

Wenn das nichts bringt, solltest du das der zuständigen Behörde melden. Die für dein Land zuständige Stelle findest du hier.

Wenn du dich mit diesen Behörden in Verbindung setzt, musst du deine Kontaktdaten und den Namen des Unternehmens angeben, das deine IBAN abgelehnt hat. Außerdem musst du kurz beschreiben, was passiert ist. Dabei musst du unbedingt Unterlagen als Nachweis einreichen, damit die Behörde auf deine Beschwerde reagieren kann. Wir hoffen, diese Tipps helfen dir weiter!

Wir freuen uns, dass ihr so zahlreich am BigBankingChat teilnehmt! Wenn dir durch diesen Artikel wieder eine Frage eingefallen ist, auf die du schon länger eine Antwort suchst, dann kannst du dich mit dem Hashtag #bigbankingchat auf Facebook gerne an uns wenden. Wir helfen gerne weiter!

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