Junger Mann, der einen Hoodie trägt und mit einem denkenden Ausdruck zur Decke schaut.

Warum Vorsätze für das neue Jahr scheitern – und wie deine gelingen werden

Um deine Vorsätze für das neue Jahr endlich zu leben, musst du fokussiert, konkret und realistisch bleiben. Mit unseren Tipps kannst du Gewohnheiten ändern und wirklich deine Ziele erreichen!

Lesezeit: 7 Min.

Jeden Januar starten Millionen von Menschen mit guten Vorsätzen ins neue Jahr – und geben zufolge kurze Zeit später wieder auf. Sie wollen mehr Sport treiben, finanziell unabhängig werden oder ihre Persönlichkeitsentwicklung vorantreiben. Alles gute Vorsätze, doch warum geben wir so schnell wieder auf? Sind wir wirklich nicht in der Lage unsere Ziele zu erreichen oder gehen wir die Sache einfach nur falsch an? Statt an einer unrealistischen Erwartungshaltung festzuhalten, sollten wir vielleicht lieber die Psychologie dahinter verstehen!

In diesem Artikel erfährst du, warum die meisten Vorsätze für das neue Jahr scheitern. Außerdem geben wir praktische Tipps, wie du diese Hürden erfolgreich überwinden und deine Gewohnheiten ändern kannst – und zwar nicht nur in 2022, sondern weit darüber hinaus! 

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Warum die meisten Vorsätze für das neue Jahr scheitern

Es gibt viele Gründe für gute Vorsätze. Zum einen sind sie ein wichtiger Indikator für Erfolg, denn sie markieren einen Startpunkt und eine Ziellinie. Du kannst deinen Fortschritt jeden Monat messen und orientierst dich an einem bestimmten Zeitrahmen, z. B. “Nächstes Jahr werde ich !”.

Zum anderen sehen wir uns in Gedanken zum neuen Jahr als eine “bessere” Version unserer Selbst. Diese Art der Zielsetzung kann aufregend und motivierend für uns sein – zumindest für eine kurze Weile. 

Doch was, wenn wir uns damit schon von Anfang an ein Bein stellen? Erinnere dich an deine Vorsätze der letzten Jahre. Warum bist du nicht am Ball geblieben? Möglicherweise erkennst du ein paar typische Muster:

  • Alles-oder-Nichts-Denken
  • eine zu hohe Erwartungshaltung
  • schwammige Vorstellungen
  • zu starker Fokus auf das Ziel
  • fehlende Relevanz für deinen Alltag

Lass uns diese Hürden einmal genauer betrachten, damit du sie in Zukunft besser umgehen und deine Ziele erreichen kannst.

Alles-oder-Nichts-Denken

Vorsätze für das neue Jahr verleiten viele von uns zum Alles-oder-Nichts-Denken. Erfolg gibt es entweder ganz oder gar nicht. 

Das Problem: Selbst kleinste Ausrutscher werden nicht mit einkalkuliert. Sobald du einmal vom Sattel fällst, verlässt dich dein Mut und du gibst frustriert auf. Das ist einer der Hauptgründe, warum so viele gute Vorsätze nach wenigen Monaten scheitern.

Doch wusstest du, dass eine Alles-oder-Nichts-Mentalität ein Akt von Selbstsabotage ist? Viele von uns denken unterbewusst, dass uns Erfolg einfach nicht zusteht. Die Folge: Wir kämpfen ständig gegen uns selbst an und machen uns mit unbewussten Verhaltensmustern das Erreichen unserer Ziele schwer. Dieses Verhalten könnte zum Beispiel so aussehen:

  • du wartest bis zur letzten Minute, um ein langfristiges Ziel anzugehen – Stichwort Prokrastination
  • du leidest unter Selbstzweifeln und hast negative Gedanken über dich selbst
  • du hast Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen oder diese beizubehalten

Eine zu hohe Erwartungshaltung

Neues Jahr, neues Glück: Das denken viele und setzen sich extrem hohe Ziele, die mit der Realität nicht viel gemeinsam haben. Es mag verlockend klingen, in nur einem Jahr genug für die neue Küche oder deinen eigenen Campingbus sparen zu können – doch

Wenn unsere Zielsetzung das Mögliche bei weitem überschreitet, können wir – früher oder später – nur verlieren. Um am Ball zu bleiben, musst du dein Ziel kontinuierlich und nachhaltig verfolgen – und das geht am besten über Gewohnheiten. Kurzfristig gesehen mögen kleine Schritte wenig inspirierend erscheinen. Auf lange Sicht bringen sie dir aber viel eher den gewünschten Erfolg. Der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier.

Schwammige Vorstellungen

Manchmal scheitern Vorsätze für das neue Jahr einfach daran, dass sie nicht konkret genug sind. “Mehr lesen”, “gesünder essen” oder “” sind typische Beispiele für unspezifische Ziele. Das kann aus drei Gründen zum Problem für deine guten Vorsätze werden: 

  1. Das Ziel ist nicht umsetzbar. Wie kannst du wissen, wie du deine Ziele erreichen kannst, wenn du nicht weißt, was genau deine Ziele sind?
  2. Der Erfolg lässt sich schwer messen. Ohne ein klares Ziel vor Augen wird es schwierig, Meilensteine auf dem Weg dorthin festzulegen und zu bewerten.
  3. Du fühlst dich nicht verantwortlich. Ein vage definiertes Ziel ist eher ein “kann, aber muss nicht”. Ohne ein greifbares, praktisches Ziel brauchst du schließlich keine Rechenschaft ablegen, wenn es nicht klappt.

Zu starker Fokus auf das Ziel

Viele Vorsätze scheitern, weil wir uns auf die Zielsetzung fokussieren anstatt auf den Prozess. Während du bei Ersterem mit einer Art Tunnelblick auf dein Ziel starrst, hilft dir der prozessorientierte Ansatz, deine Gewohnheiten zu ändern. So kannst du deine Ziele nicht nur erreichen, sondern vielleicht sogar übertreffen! 

Für manche mag Zielorientiertheit motivierend sein, bei anderen stellt sich so jedoch eher das Alles-oder-Nichts-Denken ein. Denn selbst wenn du viele Fortschritte machst, hast du dein Ziel genau genommen nicht zu 100 % erreicht. Wenn du aber Gewohnheiten etablierst, lernst du den Weg als Ziel zu verstehen. 

Fehlende Relevanz in deinem Alltag

Es gibt noch einen Grund, warum Vorsätze für das neue Jahr scheitern: Wir orientieren uns zu sehr an dem, was wir gerne hätten, und weniger an dem, wer wir wirklich sind

Angenommen, du willst im neuen Jahr befördert werden. Auf deinem Lebenslauf sieht das sicher gut aus. Aber fühlt es sich auch gut an, wenn du in deinem Job oder der Branche eigentlich total unzufrieden bist? Vielleicht glaubst du, deinen aktuellen Job durch die Beförderung besser ertragen zu können. Schlauer wäre es aber, wenn du nach einer Stelle oder Branche suchst, die besser zu deinen Interessen passt.

Vielleicht nimmst du dir auch vor, jeden Abend um 21 Uhr ins Bett zu gehen und um 6 Uhr morgens aufzustehen. Dein Partner bzw. deine Partnerin muss jedoch öfters Nachtschichten schieben. Mit deinem Ziel würdet ihr euch wahrscheinlich die Hälfte des Jahres kaum zu Gesicht bekommen. Keine gute Zutat für eine harmonische Beziehung – und für deinen Erfolg.

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Wie du im neuen Jahr wirklich deine Gewohnheiten ändern kannst

Warum viele gute Vorsätze scheitern, weißt du jetzt. Zeit, dein neues Wissen und deine Vorsätze für das neue Jahr in die Tat umzusetzen! Wenn du in 2022 einige deiner Ziele erreichen und langfristig beibehalten willst, helfen dir die folgenden Tipps.

1. Setze dir konkrete und messbare Ziele

Kaum etwas ist so demotivierend wie ein ehrgeiziges, ambitioniertes Ziel ohne messbare Erfolgsparameter. Du hältst dich nicht nur selbst davon ab, kleine Erfolge zu feiern. Du kannst die einzelnen Schritte auf deinem Weg auch nur schwer erkennen.  

Umlaufe diese Hürde, indem du deine Vorsätze mit den folgenden Tipps konkret und messbar machst:

  • Setze dir ein klar definiertes Ziel. Zum Beispiel: “Ich will diesen Sommer am Halbmarathon in meiner Stadt teilnehmen” anstatt “Ich will öfter laufen gehen”. 
  • Lege eindeutige Parameter fest, um deinen Fortschritt zu messen. Zum Beispiel, “Bis April möchte ich zweimal pro Woche 5 km laufen” anstatt “Ich möchte zweimal pro Woche laufen gehen”

2. Fokussiere dich auf Dinge, die du bereits tust

Was ist letztes Jahr gut gelaufen? Das kannst du sicher noch weiter optimieren, anstatt dir ein komplett neues Ziel zu überlegen. 

Wenn du deine Vorsätze auf deinen Erfahrungen aufbaust, verstehst du auch deine Erfolgsparameter und deine Ziele besser. So kannst du deine hohe Erwartungshaltung ablegen und konkrete, messbare Lösungen erarbeiten, die zu dir passen. Apropos… 

3. Setze dir Ziele, die wirklich zu dir passen

Am Ende des Tages (oder Jahres) wirst du deine guten Vorsätze nur in die Tat umsetzen, wenn sie dir wirklich Freude bringen und zu dir passen. Ist doch klar? Weit gefehlt! Viele Menschen entscheiden sich für Ziele, die objektiv richtig klingen, ohne zu bedenken, dass diese Vorsätze möglicherweise falsch für sie sind. 

Um das zu vermeiden, nimm dir etwas Zeit und denke über die folgenden Fragen nach:

  • Woraus ziehst du wirklich Motivation?
  • Was bringt dir im Leben am meisten Freude?
  • Hast du in der Vergangenheit Schwierigkeiten gehabt, am Ball zu bleiben? Woran lag das?
  • Was war letztes Jahr dein größter Erfolg und warum?

Sobald du die Antworten auf diese Fragen kennst, kannst du leichter Pläne schmieden und konkrete, messbare Ziele definieren, die wirklich zu dir passen.

4. Feiere kleine Erfolge

Es gibt immer einen Grund zu feiern – vor allem kleine Erfolge! So fällt es dir gleich viel leichter, auch langfristig einzuhalten.

Unser Gehirn ist darauf trainiert, positiv auf Belohnungen zu reagieren. Jedes Mal wenn wir für ein bestimmtes Verhalten belohnt werden, gerät das Gehirn in eine Art Dopamin-Feedbackschleife. Sobald dieser Prozess in Gang kommt, setzt das Gehirn “Gute-Laune-Drops” in Form von Dopamin frei – und wir assoziieren ein bestimmtes Verhalten mit positiven Gefühlen. 

Wenn du dich selbst für kleine Erfolge feierst, wirst du nicht nur deine Gewohnheiten ändern, sondern hast auch noch Spaß dabei! Also: Bevor du dir etwas fürs neue Jahr fest vornimmst, überlege dir, wie du dich belohnen kannst, wenn du einen Meilenstein erreicht hast.  


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Von N26

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