So sparst du Geld für deine Kinder – von Babysachen bis Studium

Kinder gehen ganz schön ins Geld. Mit diesen Tipps kannst du schon heute für deine Kinder sparen.

Lesezeit: 7 Min.

Eltern wollen vor allem eins: ihren Kindern eine gute Zukunft ermöglichen. Neben Liebe und Sicherheit spielt auch der Umgang mit Geld eine große Rolle. Ob du nun Geld fürs Studium anlegen oder dein Kind zu finanzieller Unabhängigkeit erziehen willst – je früher du anfängst, desto besser.

Aller Anfang ist schwer? Mit unseren Tipps fällt es dir garantiert leichter, für deine Kinder zu sparen.

Fürs Studium oder die Ausbildung sparen

Nach einer Studie des Statistischen Bundesamts geben Eltern pro Kind 130.000 € bis zum 18. Lebensjahr aus. Fürs Studium fallen noch einmal zusätzliche Kosten an – je nachdem, ob dein Kind noch zuhause wohnt, eine eigene Unterkunft braucht oder im Ausland studiert.

Studiengebühren werden in Deutschland glücklicherweise kaum erhoben – im Gegensatz zu einigen europäischen Nachbarn wie den Niederlanden oder der Schweiz. Für ein WG-Zimmer oder eine eigene Wohnung, Essen und Lernmaterialien braucht dein Kind dennoch Geld – monatlich rund 861 € laut einer Schätzung für das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Außerhalb Deutschlands und Europas fallen weitaus höhere Kosten an. Zieht es dein Kind zum Studium nach Kanada oder in die USA, kannst du für Studiengebühren und Unterkunftskosten mit rund 185.000 € rechnen. Wenn dein Kind in der EU bleibt, kannst du solche hohen Summen umgehen. Für die Unterkunft solltest du dennoch etwa 48.000 € einkalkulieren.

Kurzum: Du solltest einen soliden Sparplan aufstellen, um Geld fürs Studium oder die Ausbildung deines Kindes zu sparen. Mit diesen Tipps geht das ganz einfach.

Eröffne ein eigenes Sparkonto mit Zinsvorteil

Untersuchungen zeigen: Wer seinem Sparkonto einen bestimmten Namen gibt, erreicht seine finanziellen Ziele eher. Du stellst dadurch eine emotionale Verbindung zu deinen Sparzielen her – und das macht sie weniger abstrakt. Nennst du dein neu eröffnetes Konto zum Beispiel "Studium", wirst du auch eher jeden Monat Geld einzahlen und deine Sparziele mit größerer Wahrscheinlichkeit erreichen. Und wenn du einen Dauerauftrag einrichtest, machst du es dir noch leichter!

Möchtest du ein eigenes Sparkonto für das Studium deines Kindes eröffnen, solltest du dich für das Konto mit dem höchsten Zinssatz entscheiden. Erhältst du beispielsweise 1 % Zinsen pro Jahr, macht das bei einer Spareinlage von 7.000 € immerhin 70 € obendrauf. Das mag nach wenig klingen – nach 18 Jahren hast du mit Zins und Zinseszins jedoch eine beachtliche Summe gespart.

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So schnell kannst du Geld für deine Kinder sparen

Du hast eine Immobilie und brauchst deshalb kein Sparbuch? Weit gefehlt! Aufgrund der Volatilität des Wohnungsmarktes und der Wirtschaft kann es passieren, dass der Verkauf deiner Immobilie die Ausgaben deines Kindes nicht decken wird.

Diese Ungewissheit bringt viele Eltern dazu, nach Wegen zu suchen, um schnell an Geld zu kommen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch im langfristigen Denken und Planen – für dich selbst und dein Kind. Wir verraten dir den Grund:

Kümmere dich zuerst um dich selbst

Es klingt paradox: Doch um die finanzielle Zukunft deines Kindes zu sichern, solltest du dich zuallererst um deine eigenen Finanzen (und die deines Partners/ deiner Partnerin) kümmern. Folgendes kannst du tun:

  • Erstelle ein Testament. Im Falle deines vorzeitigen Todes kannst du deinem Kind und/ oder deinem Partner die Kontrolle über dein Vermögen geben.

  • Schließe eine Lebensversicherung ab. Mit einer Lebensversicherung sorgst du im Falle deines Todes für finanzielle Absicherung deines Kindes und/ oder Partners.

  • Gib deiner Altersvorsorge Priorität. Für das Studium deines Kindes kannst du ein Darlehen aufnehmen, für deine Rente nicht. Natürlich solltest du nach Möglichkeit für die Ausbildung deines Kindes sparen. Aber: Wenn du deine eigene Zukunft nicht langfristig absicherst, muss im Alter eventuell dein Kind einspringen – eine erhebliche finanzielle Belastung.

Erstelle einen Sparplan

Um erfolgreich für dich und deine Kinder zu sparen, brauchst du einen klaren Überblick über deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Mit einem Sparplan weißt du, wohin dein Geld jeden Monat fließt. Das ist in wenigen Schritten getan:

  • Formuliere dein Sparziel. Warum willst du Geld sparen? Wenn du dir über deine Motivation im Klaren bist, wirst du deine finanziellen Ziele besser erreichen.

  • Behalte deine Einnahmen und Ausgaben im Blick. Buch führen heißt nichts anderes, als dass du deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellst. 

  • Unterscheide zwischen fixen und variablen Kosten. Fixe Kosten sind jeden Monat gleich – zum Beispiel deine Miete oder Versicherungen. Zu den variablen Kosten gehören Ausgaben für Unterhaltung, Abos und Lebensmittel. Schlüssel deine Ausgaben danach auf und schaue, welche nötig sind und wo du sparen kannst. 

  • Lege dein Sparziel fest. Wie viel kannst bzw. möchtest du jeden Monat sparen? Du kannst dich dafür zum Beispiel an die 50/30/20-Regel halten und deine variablen Kosten ggf. anpassen.

Überprüfe deinen Fortschritt. Hältst du dich an dein Sparvorhaben? Oder musst du deine Ziele anpassen? Mach es dir zur Gewohnheit, deine Ziele und Erfolge jeden Monat zu überprüfen.

Verkaufe die gebrauchten Sachen deiner Kinder

Kinder wachsen schnell – und aus ihrer Kleidung heraus. Eine gute Gelegenheit, aus Klamotten Geld zu machen! Allein, was du schon in den ersten Lebensjahr für deine Kinder anschaffen musst, macht einen großen Teil der Gesamtausgaben aus.

Mach es dir zur Gewohnheit, alte Kleidung, Bücher, Kinderbetten, Autositze, Spielzeug usw. zu verkaufen. So holst du dir wenigstens einen Teil des Geldes zurück. Nutze dazu am besten Online-Marktplätze wie eBay oder Amazon, da diese benutzerfreundlich und sicher sind.

Kinderleicht sparen lernen

Ermutige deine Kinder schon in jungen Jahren dazu, finanziell unabhängig zu werden. Damit zeigst du ihnen nicht nur, dass du an sie glaubst und ihnen vertraust. Wenn du ihnen schon früh den Wert von Geld und die Vorteile des Sparens vermittelst, lernen sie Verantwortung für ihre Finanzen zu übernehmen. Vielleicht werden sie sich ihr Studium sogar selbst finanzieren und auch langfristig finanziellen Erfolg haben. Das spart auch dir eine Menge Geld und Stress!

Führe dein Kind in die Welt des Sparens ein

Egal, wie groß oder klein der Betrag ist: Mit einem wöchentlichen Taschengeld wird dein Kind die Vorteile des Sparens selbst erleben. Du kannst ihm vier verschiedene Sparschweine für vier unterschiedliche Ziele geben:

  • Langfristige Sparziele: In zwei Jahren soll dein Kind ein Fahrrad bekommen? In diesem Sparschwein kann es schon jetzt Geld dafür sparen und sich am Kauf beteiligen.

  • Kurzfristige Sparziele: Egal, ob ein teures Spielzeug oder ein Ausflug: Hier kann dein Kind für Ausgaben in der nahen Zukunft sparen.

  • Alltägliche Ausgaben: Dieses Sparschwein erfüllt kleine Wünsche wie eine Tüte Gummibärchen oder ein Leseheft.

  • Spenden: Hier kann dein Kind Geld für Hilfsorganisationen in der Umgebung zurücklegen.

Lege ein Sparkonto für dein Kind an

Ist dein Kind schon etwas älter, kannst du ihm ein eigenes, kinderfreundliches Sparkonto schenken. Viele Banken bieten spezielle Sparkonten für Kinder an, die du in deinem Namen für sie eröffnest. Die meisten dieser Konten haben ein tägliches Ausgabenlimit, das verhindert, dass dein Kind über die Stränge schlägt.

Mit einem Kindersparkonto kannst du das Ausgabeverhalten deines Kindes einfacher verfolgen. Ihr könnt nicht nur gemeinsam die monatlichen Ausgaben durchgehen. Dein Kind lernt auch die Vorteile der Budgetplanung kennen.

Geh mit gutem Beispiel voran

Du willst, dass dein Kind finanziell unabhängig wird? Dann solltest du mit gutem Beispiel vorangehen! Wenn du die Kontrolle über deine Finanzen hast und dein Kind in die Haushaltsplanung einweihst, zeigst du ihm, was verantwortungsbewusstes Handeln bedeutet. So werden Kinder schon früh mit dem Finanzjargon vertraut, der für sie bald kein Buch mit sieben Siegeln mehr ist. Das gibt ihnen das Selbstvertrauen, später solide finanzielle Entscheidungen für sich selbst treffen zu können.


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