Spartipps für Studenten

Egal, ob du deine Lebenshaltungskosten oder deine täglichen Ausgaben reduzieren willst – wir zeigen dir, wie du als Student Geld sparen und weniger ausgeben kannst.

Lesezeit: 7 Min.

Ob Seminare, Prüfungen oder nervige Mitbewohner: Das Studentenleben ist kein Ponyhof. Eine der größten Herausforderungen ist jedoch, im Budget zu bleiben. Schließlich musst du Miete, Internet, Lebensmittel, Bücher und vieles mehr zahlen und hast keine Zeit für einen Vollzeitjob. Es gibt aber ein paar einfache Tricks, mit denen du im Studium Geld sparen kannst. So reduzierst du nicht nur deine Ausgaben, sondern kannst auch etwas zur Seite legen – zum Beispiel für deine BAföG-Rückzahlung. Hier sind unsere besten Spartipps für Studenten. Und keine Sorge: Du musst nicht jeden Tag Nudeln ohne Soße essen.  

Spartipp 1: Lebenshaltungskosten reduzieren

Geld lässt sich besonders effizient sparen, wenn du deine Lebenshaltungskosten drastisch reduzierst. Vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen Luxus, auf den du während der Studienzeit verzichten solltest, um Geld zu sparen. Essen ist dafür ein gutes Beispiel: Natürlich sollst du dich vernünftig ernähren, aber das geht auch ohne tägliche Restaurantbesuche oder Bestellungen beim Lieferdienst. Die lassen deinen Kontostand nämlich ganz schnell schrumpfen – und wirklich nachhaltig ist das auch nicht.

Kaufe stattdessen clever ein und koche selbst, um deine wöchentlichen Ausgaben zu reduzieren. Wenn du mit dem Geld, das du zum Leben brauchst, sorgfältig haushaltest, eignest du dir ganz automatisch einen an – und davon wirst du auch im Berufsleben profitieren. Hier findest du eine ganze Reihe von Tipps:

Große Lebensmittelmengen billig einkaufen

Große Supermärkte, Discounter und Unverpackt-Läden bieten oft Mengenrabatte an. Wenn du in einer Großstadt lebst, solltest du diese Angebote nutzen, denn so kannst du gleich für mehrere Tage kochen.

Günstige Rezepte recherchieren und große Portionen kochen

Eine selbst gekochte Mahlzeit ist in der Regel halb so teuer wie ein Gericht im Restaurant. Außerdem kannst du gleich etwas mehr kochen und dein Mittagessen in Frischhaltedosen aufbewahren. Darin ist es mehrere Tage haltbar – und eingefroren sogar noch länger. So hast du immer schon etwas zu essen parat, wenn du hungrig nach Hause kommst, und kannst der Verlockung des Restaurants um die Ecke widerstehen. In den meisten EU-Ländern kannst du für nur 2,50 € ein einfaches, aber leckeres Chili kochen, das für fünf Portionen reicht. Dafür benötigst du folgende Zutaten, die du günstig einkaufen kannst:

  • 500 g Kidneybohnen

  • 1 kg Karotten

  • 1 kg Zwiebeln

  • 500 g passierte Tomaten

  • 500 g Reis

Günstigere Eigenmarken kaufen

Die Qualitätsstandards von Eigenmarken der Supermärkte sind heutzutage ebenso hoch wie die bekannter Marken. Tatsächlich erzielen deutsche Supermärkte 36 % ihres Umsatzes mit Eigenmarken. In Großbritannien sind es 41 %, in Spanien sogar 42 % und in anderen EU-Ländern zwischen 27 % und 32 %.

Studentenrabatte in Restaurants nutzen

Die gute Nachricht: Ganz auf Restaurantbesuche verzichten musst du nicht! Viele Restaurants und beliebte Ketten bieten an bestimmten Wochentagen Rabatte an. Der internationale ISIC-Studentenausweis ist daher eine gute Investition. Am besten recherchierst du, wo du damit Vergünstigungen bekommst. Wusstest du zum Beispiel, dass das Hard Rock Café in den meisten großen europäischen Städten 20 % Studentenrabatt auf alle Speisen gewährt? 

Kleine Gewohnheitsausgaben vermeiden

Kleinvieh macht auch Mist. Ein Kaffee von Starbucks kostet im Durchschnitt 3,75 €. Wenn du meinst, dass ein Americano am Tag nicht weiter ins Gewicht fällt, schau dir mal diese Rechnung an: Wenn du dir Kaffee zu Hause selbst aufbrühst, sparst du 26,25 € pro Woche, 105 € pro Monat und sogar 1.260 € pro Jahr! Dieses Geld könntest du wunderbar für die Rückzahlung deines Studienkredits nutzen.

Wenn du die Einsparmöglichkeiten bei Essen und Getränken im Blick hast, ist das schon ein guter Anfang. Aber damit nicht genug – auch bei anderen Lebenshaltungskosten kannst du noch in vielen weiteren Bereichen sparen:

Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel senken

Wenn du regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel nutzt, solltest du auf Vergünstigungen für Studenten achten. Für Studenten an einer Uni in diesen europäischen Großstädten gelten folgende Tarife:

  • Berlin: 63,42 € pro Monat oder 180 € für das Semesterticket

  • Amsterdam: 97,50 € pro Monat

  • Madrid: 20 € pro Monat für bis zu 25-jährige

  • Paris: 75,20 € pro Monat

  • Rom: 53 € pro Monat

  • London: 199 € pro Monat

Den Weg zur Uni kannst du natürlich auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen und Fahrtkosten ganz einsparen. So holst du dir auch gleich noch Bewegung in den Alltag und brauchst für Sport nichts auszugeben.

### Secondhand-Klamotten kaufen

Mit einem Studentenausweis profitierst du zwar von vielen Ermäßigungen. Wenn du wirklich Geld sparen möchtest, solltest du aber

  • nach günstigeren Marken Ausschau halten,

  • Secondhand-Klamotten in Vintage-Läden kaufen,

  • nicht mehr genutzte Kleidung verkaufen und in neue Outfits investieren oder zurücklegen. 

Aufs Fitnessstudio verzichten und draußen trainieren

Körperlicher Ausgleich ist gerade im Studium wichtig. Bevor du aber Mitglied im Fitnessstudio wirst, solltest du die Preise vergleichen und dich über das – meist günstigere – Sportangebot deiner Uni informieren.

Oder noch besser: Verzichte auf teure Mitgliedschaften und gehe im Park trainieren. Es gibt viele kostenlose Sportgruppen, denen du dich anschließen kannst. Vielleicht haben deine Freunde ja auch Lust! 

Spartipp 2: Bei Mietausgaben und Nebenkosten sparen

Am einfachsten kannst du als Student Geld sparen, wenn du nicht alleine wohnst. In einer WG wirst du dir vielleicht manchmal etwas mehr Privatsphäre wünschen oder musst Ohrstöpsel für laute Nächte kaufen. Aber du findest schnell Anschluss in einer neuen Stadt und kannst mit deinen Mitbewohnern gemeinsam kochen, Sport treiben und vieles mehr. Außerdem teilt ihr euch die Nebenkosten für Internet, Strom, Heizung und vielleicht sogar Lebensmittel.

Auch die Stadt, in der du studierst, spielt bei der Budgetplanung eine große Rolle. Im Durchschnitt beträgt der Mietanteil für eine WG in großen europäischen Städten etwa ein Drittel der Mietkosten für eine eigene Wohnung. Die Preise schwanken jedoch stark. Mit diesen durchschnittlichen WG-Mieten musst du in folgenden Städten rechnen: 

  • Berlin: 463 € pro Monat

  • Amsterdam: 522 € pro Monat

  • Barcelona: 405 € pro Monat

  • Madrid: 428 € pro Monat

  • Lissabon: 306 € pro Monat

  • Paris: 607 € pro Monat

  • Rom: 475 € pro Monat

  • London: 680 € pro Monat 

Spartipp 3: Telefonkosten senken 

Im Digitalzeitalter ist ein Smartphone unverzichtbar: Du brauchst es, um mit Freunden und Familie zu Hause in Kontakt zu bleiben, Verabredungen zu treffen, deine Finanzen zu verwalten und soziale Medien zu nutzen. Ein Leben ohne Smartphone kommt für keinen Millennial mehr infrage. Doch wenn du als Student Geld sparen möchtest, ist dein Handyvertrag ein guter Ansatzpunkt.

Handyverträge sind nicht gerade günstig. Die weltweit teuersten Abos gibt es in Kanada (50 € pro Monat). Doch auch einige europäische Länder liegen nur knapp dahinter, beispielsweise die Schweiz (42 €), Frankreich (40 €), die Niederlande (35 €) und Spanien (30 €). Wähle das günstigste Abo und halte deinen Datenverbrauch gering. Hier einige Tipps dazu: 

  • Verwende WLAN-basierte Apps wie WhatsApp für Videoanrufe und Nachrichten.

  • Vermeide Anrufe oder Textnachrichten an ausländische Nummern.

  • Lade Podcasts, Musik oder Videos nur im WLAN herunter.

  • Vermeide Streaming und YouTube Videos, wenn du unterwegs bist.

  • Informiere dich bei den größten Anbietern über Studententarife.

  • Kaufe ein gebrauchtes Smartphone und suche dir einen günstigen Vertrag oder kaufe eine Prepaid-Karte.

Spartipp 4: Besser haushalten mit festem Budget

Eine schlechte Note oder Stress bei der Hausarbeit – und schon lassen wir uns zu Spontankäufen verleiten, um schnell Frust abzubauen. Die Zahlen sprechen jedoch eine klare Sprache: Es schlägt ins Gewicht. Mit einem behältst du deine Einnahmen und Ausgaben im Blick und kannst Miete, Lebenshaltungskosten und andere regelmäßige Ausgaben direkt einkalkulieren. So bekommst du eine klare Vorstellung davon, wie viel Geld du wöchentlich zur Verfügung hast, auf welche Dinge du verzichten kannst, welche Aktivitäten sich wirklich für dich lohnen – und ob Comfort Food diesen Monat noch drin ist.

Du hast weder Zeit noch Lust auf Excel-Tabellen, umständliche Rechnungen und Kassenbons? Dann kannst du mit dem dein Budget ganz einfach per App verwalten. Und mit hast du Zugriff auf bis zu 10 (Unterkonten), die neben deinem Hauptkonto existieren. So kannst du individuelle Sparziele festlegen und mühelos Geld sparen.


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Von N26

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