Studenten gehen aufgrund der Pandemie cleverer mit Geld um

Europäische Studierende müssen wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage neue Wege finden, ihr Studium zu finanzieren. Wir sprechen über digitale Tools, mit denen sie ihre Finanzen im Blick haben.

Lesezeit: 3 Min.

Bestimmt kennst du das Sprichwort “Not macht erfinderisch” – Menschen finden meist dann besonders kreative Lösungen, wenn die Lage besonders schwierig ist.

Unsere neueste Umfrage zeigt genau das. Wir befragten 5.000 Studenten und Studentinnen in ganz Europa, wie die COVID-19-Pandemie ihre Finanzen und ihr Geldmanagement beeinflusst hat.

Studenten und Studentinnen übernehmen die Kontrolle

Studenten und Studentinnen wurden durch die Pandemie finanziell schwer getroffen, doch unsere Studie zeigt, dass sich viele von ihnen nicht unterkriegen lassen. Es gibt einen klaren Trend, dass Studenten und Studentinnen ihre Ressourcen teilen, um mit den knapperen Geldmitteln auch zukünftig ihr Uni-Leben finanzieren zu können. Mehr als die Hälfte (51 %) teilen Wasser- und Energiekosten, 46 % Internetkosten und 51 % Kosten für Lebensmittel.

Sie nutzen zudem verschiedene Technologien, um ihre Ausgaben zu verfolgen und unangenehme “Wer-schuldet-was”-Gespräche zu vermeiden. Etwas weniger als die Hälfte (43 %) nutzt eine App zum Aufteilen von Kosten unter Freunden – am beliebtesten sind dabei N26, PayPal und Bizum.

Studenten und Studentinnen wird oft nachgesagt, dass sie nicht gut mit Geld umgehen können. Unseren Forschungen zufolge trifft aber eher das Gegenteil zu. Mehr als ein Drittel (34 %) überwacht die eigenen Finanzen genau und hält sich an ein monatliches Budget. Ein noch größerer Anteil (57 %) gibt an, vorsichtig mit Geld umzugehen – und 43 % bezeichnen sich selbst als überzeugte Sparer. Trotz der schwierigen Umstände rechnen Studenten und Studentinnen damit, im kommenden Jahr durchschnittlich 164,22 € pro Monat zu sparen.

Finanzielle Schwierigkeiten bleiben bestehen

Unsere Studien zeigen zwar deutlich, dass europäische Studenten und Studentinnen einfallsreich und belastbar sind. Doch sie zeigen auch, wie schwerwiegend die finanziellen Schwierigkeiten für viele weiterhin sein werden. Im letzten Studienjahr haben 43 % aufgrund einer Änderung ihrer Lebenssituation Geld verloren. Für 13 % waren die damit verbundenen Kosten höher als 500 €.

Gleichzeitig fielen zahlreiche Verdienstmöglichkeiten der Studenten und Studentinnen weg. 30 % verloren im Zuge der Pandemie ihren Job. Durchschnittlich verdienen Studenten und Studentinnen 371,07 € pro Monat durch einen Nebenjob – daher trifft es sie finanziell besonders hart, diesen zu verlieren.

Für das kommende Studienjahr gaben 26 % der Studenten und Studentinnen an, besorgt über ihre Finanzsituation zu sein. Knapp ein Fünftel (19 %) hat Schwierigkeiten, einen Job zu finden, und keine Ersparnisse zur Überbrückung.

Finanzinstitute bieten Unterstützung

Ersparnisse sind ein wichtiger Faktor für die finanzielle Sicherheit von Studenten und Studentinnen. Junge Menschen sollten am besten schon früh ermutigt werden, Geld beiseitezulegen. Sie benötigen allerdings auch Unterstützung bei der Verwaltung ihrer Ersparnisse.

Hier spielen Finanzinstitute eine wichtige Rolle. Bei N26 bieten wir digitale Lösungen, die die nächste Generation von Studenten und Studentinnen im Umgang mit Geld unterstützen sollen. Features wie Shared Spaces (Unterkonten) wurden speziell entwickelt, um gemeinsame Finanzen und Ausgaben mit der WG zu teilen. Nach dem Abendessen mit Kommilitonen und Kommilitoninnen können sie mit N26 ganz bequem mit wenigen Klicks die Rechnung teilen – auch wenn nicht jeder N26 Nutzer ist. Und mit MoneyBeam können Studenten und Studentinnen Geld in Sekundenschnelle senden und empfangen. 

Durch Apps wird der Umgang mit Geld einfach und unkompliziert. Außerdem verschaffen sie einen besseren Überblick über die eigenen Finanzen – und dazu sorgen sie für ein entspannteres Studentenleben.

Von N26

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