Das IBAN-System wurde zur Vereinfachung des internationalen Zahlungsverkehrs entwickelt, aber es wird in manchen Ländern auch für Inlandsüberweisungen verwendet. Die IBAN-Nummer unterscheidet sich von der Kontonummer und sie enthält Informationen über die Bank des Kontoinhabers, das Land, in dem sich die Bank befindet, sowie weitere Kontodaten. Durch diese zusätzliche Verschlüsselung werden Überweisungsfehler, Zahlungsablehnungen und Verzögerungen bei internationalen Überweisungen minimiert. Eine IBAN kann nur zum Senden oder Empfangen von Geld verwendet werden, jedoch nicht für andere Transaktionen wie Bargeldabhebungen.Jeder Abschnitt der IBAN-Nummer beinhaltet bestimmte Informationen. IBAN-Nummern fangen mit einem zweistelligen Ländercode an – z. B. “FR” für Frankreich oder “DE” für Deutschland. Die nächsten beiden Zahlen sind Prüfziffern, die nur deine Bank benutzt. Bei den restlichen Nummern handelt es sich um Informationen zum inländischen Bankverkehr, auch Basic Bank Account Numbers (BBAN) genannt. In den BBAN-Informationen sind üblicherweise eine Bankleitzahl und ein Filialkürzel sowie die Kontonummer enthalten – diese Informationen können je nach IBAN-Region variieren.