5 Adventskalender, die du schnell und günstig selbst machen kannst

Wenn du Adventskalender mit Schokolade langweilig findest, kaum Zeit oder wenig Geld hast, findest du hier genau die richtigen Ideen.

Lesezeit: 5 Min.

Adventskalender gehören für viele zur Weihnachtszeit wie “Last Christmas”, Glühwein und Spekulatius. Dabei gibt es sie noch gar nicht so lange – zumindest im Vergleich zu Weihnachten, dessen Ursprünge in der Antike liegen. Die Idee geht auf den Leiter einer evangelischen Einrichtung für Jungen in Hamburg zurück. 1838 bastelte Johann Heinrich Wichern eine Art Adventskranz mit 24 Kerzen, 20 roten und vier weißen. Bei der täglichen Andacht durften die Jungs eine rote Kerze anzünden, und am Advent jeweils eine weiße.

Kurze Zeit später begannen auch Eltern, ihren Kindern die Wartezeit aufs Christkind zu versüßen. Sie malten zum Beispiel 24 Kreidestriche an die Tür, und die Kinder wischten jeden Tag einen weg. In katholischen Familien gab es einen anderen Brauch, der sich im Rheinland bis heute hält: Beim Strohhalmlegen oder Krippefüllen erhalten Kinder jeden Tag einen Strohhalm, den sie in eine leere Krippe legen können – allerdings nur, wenn sie artig waren. Je mehr Halme sie sammeln, desto weicher das Strohbett fürs Christkind.  

Du siehst: Adventskalender können ganz unterschiedlich aussehen. Es braucht weder Türchen noch Schokolade. Hier ein paar Ideen, wie du die 24 Tage bis Weihnachten füllen kannst! 

1. DIY-Adventskalender mit liebevollen Botschaften

Der perfekte Adventskalender für einen Menschen, der dir sehr nahe steht – zum Beispiel deinen Freund, die beste Mitbewohnerin aller Zeiten oder deine Patentante. Alles, was du brauchst, sind Stifte, Papier, Briefumschläge und 24 Botschaften. Das können sein:

  • motivierende Sprüche (“Du schaffst das!” usw.)
  • Zitate und Aphorismen
  • Gedichte (vielleicht sogar ein selbstgeschriebenes)
  • positive Glaubenssätze (“Ich bin genug”, “Ich bin liebenswert” usw.)
  • Worte der Wertschätzung (z. B. “Danke, dass du dich immer so toll um den Haushalt kümmerst!”)
  • Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse (à la “Weißt du noch, als wir damals …”)
  • Witze
  • Rätsel
  • Horoskope (Inspiration findest du in unserer Sternzeichen Serie)   
  • Gutscheine (z. B. für gemeinsame Zeit, eine extra lange Umarmung, eine Woche Müll runterbringen usw.)

Du kannst die Umschläge nach Lust und Laune gestalten und zum Beispiel mit Wäscheklammern an einer Schnur aufhängen oder in eine Schale legen. Wenn du keine Briefumschläge zur Hand hast, kannst du die Zettel einfach falten. Statt Druckerpapier eignen sich auch Schmierzettel oder Geschenkpapier. Lass deiner Kreativität freien Lauf! 

  • Kosten: 0-5 €
  • Zeitaufwand: hoch
  • Kreativität: hoch

2. Adventskalender mit praktischen Dingen

Schreiben ist nicht deine Stärke? Oder lebst du mit einem Menschen zusammen, der eher praktisch veranlagt oder minimalistisch ist? Dann fülle deinen Adventskalender nur mit Dingen, die nützlich sind, zum Beispiel:

  • Büroklammern
  • Post-its
  • Pflaster
  • Kondome
  • Batterien
  • Teelichter
  • Feuerzeug / Streichhölzer
  • Backpulver
  • Vanillezucker
  • Gemüsebrühwürfel
  • Kaugummis
  • Teebeutel
  • Hustenbonbons

Vieles davon hast du wahrscheinlich vorrätig. Du musst also nicht mal einkaufen gehen und sparst Zeit und Geld. Der ideale Last-Minute-Adventskalender! Tipp: Falls du keine bestickten Stoffsäckchen zum Aufhängen hast, kannst du Butterbrottüten nehmen oder Schachteln aus Zeitungspapier basteln.

  • Kosten: 0 bis 25 €
  • Zeitaufwand: gering bis mittel
  • Kreativität: mittel

3. Adventskalender mit gebrauchten Dingen

Dir ist Nachhaltigkeit wichtig? Wenn du etwas mehr Zeit zur Verfügung hast, kannst du deinen selbstgemachten Adventskalender mit Dingen aus zweiter Hand befüllen. Bei Oxfam, in Trödelläden und auf Flohmärkten findest du alles: von Schmuck über Deko bis hin zu Kuriositäten. Oder du entdeckst beim Entrümpeln deines Zuhauses Dinge, über die sich jemand anderes freuen würde. Das kann ein Buch sein, das du schon gelesen hast, ein Schal, den du nie trägst, oder einen der zehn Schraubenzieher aus deiner Werkzeugkiste. Und was ist eigentlich mit der Pflanze, die ständig neue Triebe bildet? Oder dem Sauerteig, der viel zu groß für dein Schraubglas geworden ist? Sharing is caring – vor allem in der Weihnachtszeit! Wichtig ist, dass die beschenkte Person wirklich etwas mit den Dingen anfangen kann.

  • Kosten: 0 bis 30 €
  • Zeitaufwand: relativ hoch
  • Kreativität: mittel

4. Last Minute Adventskalender mit gekauften Dingen

Wenn du nur noch wenige Tage bis zum 1. Dezember hast und nicht lange grübeln kannst, findest du im Supermarkt, in der Drogerie oder im 1 € Shop schnell 24 Kleinigkeiten. Hier etwas Inspiration:

  • Müsliriegel
  • Mandarinen
  • Nüsse zum Knacken
  • Süßigkeiten
  • Snacks
  • Stifte
  • Textmarker
  • Washi Tape
  • Sticker
  • Gesichtsmaske
  • Handcreme
  • Nagellack
  • Badebombe
  • Duftöl

Tipp: In der Drogerie gibt es viele Produkte in Reisegrößen und an der Supermarktkasse sogenannte Impulsartikel (zum Beispiel Batterien oder beliebte Süßigkeiten in To-Go-Größe). Da brauchst du nicht lange suchen. Oder du kaufst Großpackungen mit vielen kleinen Tütchen darin. Dann musst du dir nicht 24 mal den Kopf zerbrechen. Und wer freut sich nicht, wenn’s den Lieblingsriegel dreimal gibt? 

  • Kosten: je nach Produkt 20 bis 40 €
  • Zeitaufwand: gering 
  • Kreativität: gering

5. Selbstgemachter Adventskalender für kleine (und große) Kinder

Wie du oben gelesen hast, wurde der Adventskalender ursprünglich für Kinder entwickelt. Deshalb gehören in diese Liste natürlich Ideen für Kinder. Je nach Budget kannst du ein Spiel kaufen und den Inhalt – zum Beispiel Puzzleteile, Karten, Spielfiguren und Würfel – auf die 24 Säckchen verteilen. An Heiligabend gibt es dann die Verpackung inklusive Spielbrett und Anleitung. So sorgst du für einen spannenden Dezember!

Oder du nutzt die Weihnachtszeit, um deinen Kindern den Umgang mit Geld beizubringen. Mit den Münzen üben sie spielerisch Zählen, Rechnen, Bezahlen und Sparen. Schenke 24 mal kleine Geldbeträge, die dein Kind ausgeben oder ins Sparschwein stecken kann. Am 1., 2., 3. und 4. Advent sowie an Nikolaus und Heiligabend kann der Betrag etwas höher ausfallen. Wie viel du gibst, hängt genau wie beim Taschengeld vom Alter des Kindes und von deinem Budget ab. 

  • Kosten: 10 bis 30 €
  • Zeitaufwand: gering bis mittel
  • Kreativität: mittel


Dein Geld bei N26

Du siehst: Ein selbstgemachter Adventskalender ist nicht schwer – egal wie wenig Zeit, Geld oder Kreativität du hast. Jetzt fehlen nur noch die Weihnachtsgeschenke für deine Liebsten! Lies dazu auch unsere Tipps rund ums Weihnachtsshopping, damit du die Nerven behältst und im Budget bleibst. Denn in der Adventszeit geben wir schnell mehr Geld aus als geplant. Mit den praktischen Sparfeatures von N26 kann dir das nicht passieren: Setze dir tägliche Ausgabe- und Abhebelimits oder verschiebe dein Geld auf einen deiner zehn Spaces Unterkonten. So läufst du keine Gefahr, mehr auszugeben, als du auf deinem Hauptkonto hast. Oder du erstellst einen Space mit eigener IBAN, legst ein Budget für Weihnachtsgeschenke fest und tätigst Überweisungen direkt von deinem Unterkonto. Deine Ausgaben behältst du mit der monatlichen Auswertung genau im Blick.

Das Geld wird wegen ungeahnter Ausgaben doch mal etwas knapp? Teile bereits getätigte Einkäufe in Raten auf, um schnell wieder flüssig zu werden, oder richte innerhalb weniger Minuten einen Dispokredit ein – direkt am Smartphone und ohne Papierkram. Noch nicht bei N26? Vergleiche alle Features unserer Girokonten und finde das Konto, das genau zu deinen Bedürfnissen passt. 

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Von N26

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