Freelance Fotografin mit einer Kamera und einem Laptop.

4 Plattformen für Freelancer zur Förderung und Erweiterung deines Geschäfts

Lesezeit: 4 Min.

Projektbörsen fungieren als Marktplätze, auf denen jeder sein Talent, seine Fähigkeiten oder sein Hobby zu Geld machen kann. Du willst nebenher dazuverdienen oder dein Freelance-Portfolio mit interessanten neuen Projekten erweitern? Dann bist du auf Freelance-Plattformen gerade richtig, denn sie sind ein direkter Weg zu mehr Umsatz.

Was ist eine Freelance-Plattform?

Plattformen für Freelancer sind Online-Marktplätze, die Unternehmen mit Freiberuflern verbinden.

Dein Profil auf diesen Projektbörsen nimmt einen hohen Stellenwert ein. Deine Kompetenzen, Berufserfahrung und andere für den Anbieter relevante Eigenschaften (z. B. dein Standort oder deine Muttersprache) sollten klar und deutlich aus deinem Profil hervorgehen. Die meisten Plattformen geben Freiberuflern die Möglichkeit, Arbeitsmuster hochzuladen und Portfolios zu erstellen, die für die Profilbesucher zugänglich sind.

Die integrierten Feedback- und Bewertungssysteme machen solche Websites zu lukrativen Einnahmequellen für Selbstständige. Wenn du auf einer solchen Plattform ein Projekt annimmst, erhältst du eine (hoffentlich positive) Rezension. Und je mehr Arbeit, desto mehr Feedback. Die am besten bewerteten Freiberufler profitieren in der Regel auch von der besten Positionierung auf der Auftragsseite. Ihre Profile werden deshalb oft aufgerufen, was mit der Zeit wiederum zu vielen neuen Projekten führt.

Jede Plattform verfügt über eigene Arbeitsabläufe, Ranking-Algorithmen und Zahlungssysteme. Du solltest dir alle verfügbaren Optionen ansehen und eine Freelance-Plattform auswählen, die deinen Schlüsselkriterien entspricht.

Laptop auf Schreibtisch inzwischen Pflanzen und einer Tasse mit Kaffee.

1. Fiverr

Fiverr ist eine der weltweit beliebtesten Plattformen für Freiberufler. Sie hebt sich mit dem Gigs-Angebot von Mitbewerbern ab. Freiberufler können ihre Fähigkeiten oder Dienstleistungen in „Gigs“ bündeln und sie potenziellen Arbeitgebern anbieten, anstatt Angebote für einzelne Projekte zu erstellen. Was zählt zu so einem „Gig“? Ein detaillierter Plan zur Erstellung von Inhalten für einen Blog oder ein Angebot für ein Logo- oder T-Shirt-Design würden dazu zählen. Das Tolle an Gigs ist, dass sowohl der Freiberufler als auch das Unternehmen genau wissen, um wie viel Geld es geht – bevor die Arbeit überhaupt beginnt.

2. Upwork

Mit über fünf Millionen Geschäftskonten und drei Millionen Freiberuflerjobs, die pro Jahr ausgeschrieben werden, ist Upwork derzeit zweifellos eine der beliebtesten Plattformen für Freelancer. Der Nachteil von Upwork liegt in seinem gestaffelten Preissystem. Die Plattform behält 20% deiner Einnahmen von einem Kunden für sich, bis der gesamte Rechnungsbetrag mit diesem Kunden einen festgelegten Betrag überschreitet. Wenn du bereit bist, am Angang für einen geringeren Preis zu arbeiten, um einen guten Ruf aufzubauen, und Zeit in die Erstellung von Angeboten zu investieren, kann sich Upwork als wichtigster Marktplatz für deine freiberufliche Arbeit erweisen.

IPad einer Freelancerin auf einem Schreibtisch, neben einer Pflanze und einer Tasse.

3. PeoplePerHour

PeoplePerHour ist ein führender Marktplatz für Freiberufler in Europa und kombiniert das Konzept der „Gigs“ von Fiverr mit den Projektangeboten von Upwork, um Freiberuflern eine breite Palette an Optionen zu bieten. Freiberufler können jeden Monat kostenlos eine feste Anzahl von Angeboten einreichen. Sobald diese Zahl überschritten wird, müssen sie Credits kaufen, um weiterhin Angebote abgeben zu können. In Bezug auf Gigs, die bei PeoplePerHour als „Hourlies“ bezeichnet werden, haben Freiberufler die Freiheit, ihr Festpreisangebot und ihre Lieferbedingungen selbst zu definieren.

4. Freelancer.com

Freelancer.com ist ein weiterer wichtiger Anbieter auf dem Freiberuflermarkt und bekannt für seine relativ niedrigen Provisionsgebühren und die große Auswahl an Freelance-Jobs. Einige Projekte werden pro Stunde abgerechnet, andere als Auktion und wieder andere als Jobs mit festem Budget. Das Einrichten eines Profils auf Freelancer.com funktioniert genau wie bei allen anderen Projektbörsen für Freiberufler auch. Es geht also nur darum, eine Plattform auszuwählen und bei dieser zu bleiben.

Laptop auf Schreibtisch, neben Lampe und einer Pflanze.

Abschließende Gedanken

Du solltest die Wahl der Freelance-Plattform nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vergewissere dich, dass sie auch wirklich deinen Anforderungen entspricht. Es gibt eine Vielzahl von Websites, die sich auf eine bestimmte Nische spezialisiert haben, z. B. „Dribbble“ für Designer oder „Writer Access“ für Autoren. Wähle also nicht einfach die erstbeste Plattform aus. Die wichtigsten Faktoren bei der Wahl einer Freelance-Plattform sind: Gebührenstruktur, das durchschnittliche Projektbudget und die am häufigsten angebotenen Jobarten. Da die Profilerstellung und der Aufbau deines Rufs auf den einzelnen Freelance-Plattformen viel Zeit und Mühe erfordern, solltest du dich nicht zu breit aufstellen.


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Von N26

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