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N26 gibt Finanzergebnisse für 2020 bekannt: Umsatz und operative Gewinnmarge gesteigert

2020 Finanzkennzahlen im Überblick:

  • Nettogewinnmarge im Vergleich zu 2019 um 96 Prozentpunkte verbessert
  • Bruttoerträge stiegen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 um 22% auf 112 Millionen Euro.
  • Nettoverluste verringerten sich im Vergleich zu 2019 um 30,5% auf 150,7 Millionen Euro. Dabei sanken die Nettoverluste für das europäische Kerngeschäft um 33,3% auf 110 Millionen Euro.
  • Anteil der Erträge aus Premiumkonten machte durch verbesserte Monetarisierungsstrategie 45% der Provisionserträge aus.
  • Steigerung der Bilanzsumme um 79% auf 4,3 Milliarden Euro durch gestiegene Kundeneinlagen und Steigerung des Share-of-Wallet.
  • Transaktionsvolumen durch deutlich gestiegene Kundenaktivität um 57% auf 50,3 Milliarden Euro angewachsen.

Jan Kemper, Geschäftsführer und Chief Financial Officer von N26: “Das Jahr 2020 stellt einen Wendepunkt für N26 dar. In einem außergewöhnlichen, durch die Pandemie geprägten Jahr, konnte das Unternehmen die Robustheit des Geschäftsmodells unter Beweis stellen. N26 steigerte die Umsätze ausgewogen über Kontoführungsgebühren, Zahlungsverkehr und Bankdienstleistungen. Gleichzeitig verbesserte sich die die operative Effizienz und damit die Nettomarge deutlich. N26 hat trotz unsicherer Konjunkturlage mehr KundInnen von sich überzeugen können, die kontinuierlich mehr Leistungen von N26 in Anspruch nehmen. Damit konnte auch die Basis für ein noch stärkeres Geschäftsjahr 2021 gelegt werden.”

Valentin Stalf, Mitgründer und CEO von N26: “Unser gesamter Geschäftserfolg basiert auf zufriedenen KundInnen. In der Pandemie haben wir verstärkt gemerkt, wie sehr unsere KundInnen digitale Bankgeschäfte getätigt haben. Das hat sich in einem deutlich höheren Einlagevolumen und höheren Transaktionsvolumina bestätigt. Darüber hinaus sind wir heute Marktführer im digitalen Banking in Kerneuropa und werden diese Position in den nächsten Jahren auch verstärkt ausbauen.”

DE Final

Berlin – Die mobile Bank N26 hat die Erwartungen für das Finanzjahr 2020 trotz der großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie erfüllt.

Zusätzlich zur pandemischen Lage trugen die langfristig niedrigen Zinssätze der Zentralbanken zu einem schwierigen Umfeld bei, in dessen Kontext die Finanzergebnisse zu betrachten sind. Darüber hinaus entschied sich N26 zu einen stärkeren Fokus auf die europäischen Kernmärkte, wo man heute Marktführer ist, und dem Verlassen des britischen Marktes.

Trotz der Pandemie und der anfangs angespannten Stimmung unter Investoren gelang es N26 im Jahr 2020, erneut Kapital aufzunehmen und die bisherige Finanzierung so auf über 800 Millionen EUR zu erhöhen. Die Mittel flossen in Marketingaktivitäten und die effizientere Gestaltung von operativen Abläufen, um die operative Gewinnmarge und Profitabilität langfristig zu steigern.

Dank überarbeiteter Prioritäten und effizienterer Betriebsaufläufe konnte N26 seine Nettogewinnmarge gegenüber 2019 um 96% steigern. Ihr dynamisches Geschäftsmodell erlaubte es der Bank zudem, ihre Plattform-Services zu verstärken, auf diesem Weg die Aktivität der NutzerInnen zu erhöhen sowie die besten Voraussetzungen für eine signifikante Umsatzsteigerung in 2020 und darüber hinaus zu schaffen. Auch wenn die Umsätze in den ersten Monaten des Jahres von der Corona-Pandemie nicht unbeeinflusst blieben, erreichte N26 über das gesamte Geschäftsjahr hinweg einen Anstieg des Bruttoerträge um 22%.

KUNDENBASIS

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2020 gelang es N26 durch Anpassungen in der Kundeninteraktion, die Aktivität der KundInnen nachweislich zu erhöhen, sie länger zu binden und insgesamt mehr KundInnen zu akquirieren. N26 ergriff darüber hinaus gezielt Marketing-Maßnahmen, um dem gestiegenen Kundeninteresse an digitalem Banking während der Lockdowns zu begegnen. Dank dieser Bemühungen wurden 2 Millionen weitere KundInnen gewonnen, sodass die Gesamtkundenzahl mit 7 Millionen einen neuen Höchstwert erreichte. Das Transaktionsvolumen wuchs währenddessen auf 50,3 Milliarden EUR an (Vorjahr: 32 Milliarden EUR), während die Bilanzsumme auf 4,3 Milliarden EUR (Vorjahr: 2,4 Milliarden EUR) gesteigert wurde und damit sogar über Erwartung lag. Ausgangspunkt hierfür waren vor allem die bereits erwähnte gestiegene Kundenaktivität sowie ein Ausbau des Share-of-Wallet.

FINANZKENNZAHLEN

Die Bruttoerträge stiegen im Geschäftsjahr 2020 um 22% auf 112,4 Millionen EUR (Vorjahr: 92,3 Millionen EUR).

Provisionsüberschuss durch Kreditkartengeschäft geprägt

Der Provisionsüberschuss belief sich auf 57,3 Millionen EUR (Vorjahr: 47,5 Millionen EUR) und machte 79,5% des Zins- und Provisionsergebnis aus. Dies ging primär auf Kontoführungsgebühren für Premiumkonten, Zahlungsverkehrsdienstleistungen und Abwicklungsgebühren zurück.

Auch die umfassenden Zusatzleistungen, die N26 seinen KundInnen anbietet, wurden 2020 intensiver genutzt: Unter anderem verzeichnete die Bank eine größere Nachfrage gegenüber Premiumkonten, Services zur Guthabenverwaltung und Zahlungsmöglichkeiten. Dank der Fähigkeit, Nutzerverhalten in Echtzeit zu beobachten, konnte N26 zudem auf sich ständig verändernde Nutzerbedürfnisse eingehen und so regelmäßig maßgeschneiderte Vorteile, Produkte und Funktionen einführen. Drei neue Premium-Kontenmodelle wurden im Zuge dessen etabliert (N26 Smart, N26 Business Smart und N26 Business Metal), sowie mehr als ein Dutzend neue Funktionen, wie etwa EasyFlex Savings, Aufrundungsregeln, eine Spenden-Funktion und digitale Karten. Infolgedessen präsentierten sich Kontoführungsgebühren für Premiumkonten mit einem Anteil von 45% am Provisionsgeschäft (43,9 Millionen EUR) als stärkste Einnahmequelle im Finanzjahr 2020.

Nettozinsertrag von Ausweitung des Kreditgeschäfts angetrieben

Der von der Europäischen Zentralbank erhobene Negativzins und die während der Lockdowns gestiegener Kundeneinlagen haben zu einer Ausweitung der Treasury Aktivitäten geführt. Damit konnte die Liquidität gesichert und gesteuert und Einlagenüberschüsse zinstragend und zugleich risikoarm angelegt werden.

N26 erwirtschaftete 2020 einen Zinsüberschuss in Höhe von 14,8 Millionen Euro, gegenüber 9,3 Millionen EUR im Vorjahr. Hiervon fielen 6,7 Millionen EUR auf das Kreditgeschäft und 8 Millionen EUR auf das Wertpapiergeschäft. Der Zinsüberschuss wurde aufgrund des Negativzins auf 2,5 Millionen EUR geschmälert. Im Jahr 2019 hatte sich dies auf 2,3 Millionen EUR belaufen.

Optimiertes Marketing und operative Verbesserung der Betriebsabläufe verringern Nettoverluste deutlich

Verwaltungskosten, die sowohl Marketingkosten als auch Personalkosten sowie andere Verwaltungsaufwendungen beinhalten, konnten um 15% auf 206,3 Millionen Euro verringert werden (Vorjahr: 244,7 Millionen Euro). Die Kostensenkung war das Ergebnis von gezielten Marketingmaßnahmen, um Ziele in der Kundenakquise zu erreichen, den Kundenservice zu optimieren, die Kartenproduktion zu verringern, sowie Versandkosten und zusätzliche Verwaltungsausgaben zu senken. Die gestiegenen Personalkosten spiegeln höhere Investitionen bei der Suche nach Talenten und dem personellen Aufbau von verschiedenen Teams und Funktionen im Geschäftsjahr 2020 wider.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Nettoverluste für das europäische Kerngeschäft von N26 um 33,3% auf 110 Millionen Euro gefallen sind. Die Verluste außerhalb der Kernmärkte, inklusive Brasilien, USA, und Großbritannien beziffern sich auf 40,7 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020. Damit sanken die Nettoverluste für die N26 Gruppe um 30,5% auf insgesamt 150,7 Millionen Euro (Vorjahr: 216,9 Millionen Euro) und lagen im Rahmen der Erwartungen.

Ausblick

Der Trend zu digitalem Banking hat sich auch 2020 durch COVID-19 weiter verstärkt. Das Umsatzwachstum von N26 im Geschäftsjahr 2020 zeigt, dass das Produktangebot in Kombination mit strategischen Maßnahmen und Investments, die Basis für das Geschäftsjahr 2021 waren. N26 hat sich auch im Jahr 2021 auf eine Steigerung der Produktnutzung und Kundenaktivität konzentriert. Damit konnten die Loyalität der KundInnen und die Transaktionsvolumina weiter gesteigert werden.

Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2021 werden in der ersten Hälfte des Jahres 2022 bekannt gegeben.


Über N26

N26 ist die erste Bank, die du lieben wirst. Sie bietet ein mobiles Bankkonto ohne versteckte Gebühren an. Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gründeten N26 im Jahr 2013 und starteten ihr Produkt 2015 in Deutschland und Österreich. N26 hat über 7 Millionen KundInnen in 24 Ländern. Bei N26 arbeiten derzeit mehr als 1.500 Mitarbeiter an 10 Standorten: Amsterdam, Berlin, Barcelona, Belgrade, Madrid, Mailand, Paris, Wien, New York und São Paulo. Mit der europäischen Banklizenz, einer Technologie die Maßstäbe setzt und ohne teures Filialnetz, verändert N26 das Banking des 21. Jahrhunderts maßgeblich und ist für Android, iOS und über die Webanwendung verfügbar. Bis heute hat N26 fast 1,8 Milliarden US-Dollar von renommierten Investoren eingesammelt, darunter Third Point Ventures, Coatue Management LLC, Dragoneer Investment Group, Insight Venture Partners, GIC, Tencent, Allianz X, Peter Thiels Valar Ventures, Li Ka-Shings Horizons Ventures, Earlybird Venture Capital, Greyhound Capital, Battery Ventures, sowie Mitglieder des Zalando Vorstands und Redalpine Ventures. Derzeit ist N26 in folgenden Ländern aktiv: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowenien, der Slowakei und Spanien.

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