Die ultimative Packliste fürs Studium

Was brauchst du eigentlich alles fürs Studium? Von Unterlagen über Elektronik, Schreibzeug und Kleidung bis hin zu Haushaltsgeräten – mit unserer Checkliste bist du bestens vorbereitet!

Lesezeit: 7 Min.

Endlich! Du hast einen Studienplatz bekommen und kannst den Umzug wahrscheinlich kaum erwarten. Die Vorbereitungen auf dein neues Leben bedeuten aber auch eine Menge Stress – da solltest du dir nicht auch noch den Kopf darüber zerbrechen, was du alles packen musst. 

Wir haben für dich eine umfangreiche Uni-Packliste zusammengestellt, die wirklich nichts auslässt: die absoluten Must-haves, ein paar zusätzliche Ideen, um dir das Leben leichter zu machen, und Dinge, die du eher nicht benötigst. Geh die Liste durch, pack deine Koffer und los geht’s.

Studentenleben – ein endloser Kompromiss zwischen Lernstress und Party

Vom Vorlesungssaal zum Wohnheim oder der WG, anschließend nochmal zur Hochschulverwaltung und dann Richtung Kneipe – als StudentIn ist es praktisch, wenn du möglichst unkompliziert auf wichtige Unterlagen, Ladekabel, Hoodie, Snacks und Studienmaterialien zugreifen kannst. Doch davor musst du erst einmal entscheiden, was du eigentlich alles mitnimmst. Schließlich ist der Platz begrenzt und du kannst und willst wahrscheinlich nicht all deine Habseligkeiten mitnehmen.

In Anbetracht der langen Liste an Dingen, an die du denken musst, fühlst du dich jetzt vielleicht erst einmal überfordert. Um es dir leichter zu machen, haben wir jeden Abschnitt dieser Uni-Packliste noch einmal in die wichtigsten Kategorien unterteilt: die “Must-haves”, also alles, was absolut unverzichtbar ist und die “Nice-to-haves”, die dir das Leben ein wenig leichter machen. Auf diese Weise weißt du ganz genau, was zuerst in den Koffer muss und was du später noch einpacken kannst, wenn es der Platz erlaubt.

Wichtige Unterlagen – ohne sie geht nichts

Deine wichtigsten Dokumente stehen ganz oben auf der Liste. Auch wenn du die meisten Dinge des täglichen Gebrauchs höchstwahrscheinlich nach deinem Einzug auch kaufen könntest, findest du im Supermarkt ganz sicher kein Regal mit Kursplänen und Personalausweisen (und wenn ja, solltest du einen großen Bogen drum machen).

Tipp: Trage deinen Personalausweis, deine Bankkarten und deinen Führerschein immer direkt bei dir und bewahre Versicherungspolicen, BAföG-Unterlagen und alles andere nicht einsehbar in einem Ordner in deinem Zimmer auf.

Must-haves:

  • Personalausweis und gegebenenfalls Reisepass

  • Studentenausweis und Immatrikulationsbescheinigungen für Studentenrabatte (Semesterticket, Eintrittskarten, Freizeitaktivitäten)

  • Führerschein (falls vorhanden)

  • Hochschulkorrespondenz: Zulassungsbescheid, Broschüre, Lektüreliste, Informationen zu deiner Unterkunft, Lage- und Raumplan der Uni

  • Unterlagen zu BAföG, Stipendien oder Darlehen

  • Kontoinformationen, Bankkarte und aktuelle Korrespondenz mit deiner Bank

  • Arbeits-/Studentenvisum (falls zutreffend) 

  • Krankenversicherungskarte

  • ein Rezept für deine Medikamente, falls du welche nimmst

Nice-to-haves:

  • ein paar biometrische Passbilder zur Reserve

  • eine Liste der Telefonnummern deiner Kontakte, für den Fall, dass du dein Handy verlierst

  • Unterlagen deiner Versicherungen (das Abschließen einiger nützlicher Versicherungen vor Beginn deines Studiums ist eine Überlegung wert)

Girokonto für Studenten

Entdecke das kostenlose Girokonto für Studenten – 100 % mobil und in 8 Minuten eröffnet.
Eröffne dein Studenten-Girokonto (neuen Tab)
Eine Hand hält eine rhabarberfarbene N26-Karte.

Elektronikgeräte – weniger ist mehr

Möglicherweise glaubst du, dass dein Laptop wichtiger als alles andere ist. Studien zufolge kann uns ein Laptop oder Tablet im Unterricht aber sogar am Lernen hindern. Wenn man sich Dinge auf dem Laptop notiert, hat das Gehirn nicht genügend Zeit, um die Informationen in Tippgeschwindigkeit zu verarbeiten. Das kann dazu führen, dass du den Faden verlierst. Wir schlagen stattdessen vor, im Hörsaal oder Seminar einfach auf das altbewährte Prinzip von Block und Stift zu setzen und alles andere für die Zeit nach deinem Kurs in deinem Zimmer bzw. deiner Wohnung zu lassen. Ach ja, und vergiss nicht, dein Handy vor der Vorlesung auf lautlos zu schalten!

Must-haves:

  • Laptop und Netzteil

  • Handy und Ladegerät

  • Kopfhörer (für leise, konzentrierte Lernphasen)

  • Verlängerungskabel (falls die Steckdosen im Seminarraum zu weit entfernt sind)

  • USB-Stick (falls du in der Uni einmal nicht auf deine Dateien in der Cloud zugreifen kannst)

Nice-to-haves:

  • Computermaus, Monitor und Tastatur (wirken wahre Wunder für Nacken, Schultern und Rücken)

  • Powerbank für dein Smartphone, wenn du unterwegs bist

  • LAN-Kabel

  • Batterien (AA und AAA)

Studienmaterialien – damit du nicht immer was borgen musst

Zu wissen, was bei Seminaren und Vorlesungen auf keinen Fall fehlen sollte, hat zwei Vorteile: Du bist für sämtliche Überraschungen in den ersten Wochen an der Uni gewappnet und kannst dich voll und ganz auf die Kurse fokussieren. Ganz egal, ob du Vorlesungen und Seminare vor Ort oder online besuchst – wenn du alle notwendigen Utensilien immer griffbereit hast, kannst du dich gleich viel besser auf die Lerninhalte konzentrieren. 

Nicht vergessen: Hierbei handelt es sich nur um die Basics. Wenn du Mathematik, Grafikdesign usw. studierst, wird die Liste deiner Must-haves natürlich noch sehr viel umfangreicher.

Must-haves:

  • Schreibblöcke (A4, A5)

  • Taschenkalender (damit du nicht alle Termine im Kopf behalten musst)

  • Kulis, Bleistifte und Textmarker (am besten in verschiedenen Farben)

  • Ordner, um deine Notizen und Handouts abzuheften und zu sortieren

Nice-to-haves:

  • Klebezettel

  • Tacker und Locher

  • Radiergummi

  • Lineal

  • Klarsichtfolien (zusätzlicher Schutz für deine Notizen)

Haushaltsutensilien – Schlafzimmer, Bad und Küche

Auch hier solltest du ein gewisses Maß nicht überschreiten. Keine Frage, eigenes Geschirr und praktische Küchenmaschinen sind ein schöner Gedanke, aber für ein Leben in der WG oder im Wohnheim nicht nur überflüssig, sondern auch lästig. Denk daran, dass du dann auch allein für die Ausstattung verantwortlich bist – und Dinge wie Töpfe und Tupperdosen gehen in der Studienzeit gern mal verloren.

Schlauer ist es, sich größere Anschaffungen mit Kommilitonen oder Mitbewohnern zu teilen. Womöglich kannst du auch einfach auf den WG-Bestand zurückgreifen. So reduzierst du deine Ausgaben und es gibt mehrere Leute, die ein Auge auf die Dinge haben. Immerhin haben auch sie Geld dafür ausgegeben. Falls du dennoch eine eigene Küchenausrüstung vorziehst, solltest du die einzelnen Teile unbedingt kennzeichnen, damit es hinterher keinen Streit gibt.

Must-haves:

  • Bettzeug: Laken, Kissen, Decke, Bezüge, Matratzenschoner und gegebenenfalls Matratze (wenn nicht bereits vorhanden)

  • Rucksack, kleine Reisetasche

  • Wäscheständer oder Wäscheleine

  • Kleiderbügel

  • Handtücher, Bademantel und Badelatschen (falls du dir die Dusche teilen musst)

  • Zahnbürste, Zahncreme, Duschgel, Seife, Shampoo

  • Ohrstöpsel (sehr wichtig), Nagelschere, Rasierer, Haarbürste/Kamm, Make-up-Entferner

  • ein Erste-Hilfe-Set mit: Pflastern, Schmerztabletten, Mullbinden, Sicherheitsnadeln, Pinzette, alkoholfreien Reinigungstüchern, antiseptischer Salbe, Insektenspray, Thermometer, Antihistaminsalbe

  • Klopapier (ganz besonders, wenn du ein Gemeinschaftsbad nutzt)

  • Medikamente und persönliche Hygieneartikel

  • Kontaktlinsen und Kontaktlinsenflüssigkeit, Brille

  • Wasserflasche

  • einfache Küchenausstattung (Müslischale, Teller, Tassen, Messer, Gabel und Löffel)

Nice-to-haves:

  • Lautsprecherboxen 

  • Zimmerpflanzen (Studien zufolge ist die magische Zahl für Pflanzen wohl 10, wofür du jedoch auch genügend Platz brauchst)

  • ein kleiner Ventilator für den Sommer

  • Taschenlampe

  • Vorhängeschloss

  • Feuerzeug

  • Reißzwecken oder Klebeknete

  • Nachttischlampe

  • Frischhaltefolie/Alufolie, verschließbare Plastikbeutel

  • Tupperdosen

  • Schere

  • Thermoskanne

  • Föhn/Glätteisen

Kleidung – für Vorlesungen, WG-Partys und alles dazwischen

Beim Thema Kleidung gehen die Geschmäcker bekanntlich auseinander. Daher findest du in diesem Abschnitt auch nur allgemeine Empfehlungen. Wenn es ans Klamottenpacken für die Uni geht, achte am besten darauf, für jede Jahreszeit gerüstet zu sein und einfach das mitzunehmen, worin du dich am wohlsten fühlst.

Must-haves:

  • Unterwäsche und Socken

  • Freizeitkleidung (T-Shirts, Pullis, Jogginghosen, Jeans etc.)

  • Wintermantel/-jacke, Handschuhe, Schals und Mützen 

  • elegantes Outfit für formelle Anlässe

  • Sportkleidung/Badesachen

  • Turnschuhe, Stiefel und Halbschuhe

  • Schlafanzug

Nice-to-haves:

  • Hausschuhe

  • Schmuck/Accessoires für Abendkleidung

  • Regenjacke

  • Armbanduhr

Besser nicht – das brauchst du fürs Studium nun wirklich nicht

Diese Liste wäre einfach nicht vollständig, wenn wir nicht auch auf ein paar Dinge eingehen würden, die du besser neben dem Koffer liegen lässt. Klar, es gibt immer Ausnahmen, also benutze einfach deinen gesunden Menschenverstand (wer weiß – vielleicht musst du ja tatsächlich unbedingt einen Standmixer mit in die neue WG schleppen).

Besser nicht:

  • Drucker: Einer der schönen Aspekte des Studentenlebens sind Bib, PC-Räume und Copyshops so weit das Auge reicht. Dank Kopierkarten und Studentenrabatten lohnt es sich also wirklich nicht, ein Multifunktionsgerät in dein ohnehin kleines Zimmer zu stellen.

  • Dein Auto: Erstens musst du entweder Parkgebühren zahlen oder jedes Mal neu die Straße absuchen, wenn du von der Vorlesung zurückkommst. Zweitens musst du Geld für Benzin ausgeben. Drittens wirst du wohl oder übel zum Taxidienst für deine Kommilitonen. Für den Zeitraum deines Studiums sind die Öffis oder das Fahrrad dein bester Freund.

  • Mehrere Jacken, Mäntel und unnötig viele Paar Schuhe: Jacken sind sperrig und nehmen in deinem Gepäck sehr viel Platz ein. Daher solltest du dir genau überlegen, ob du wirklich für jeden Wochentag eine andere Jacke brauchst. Dasselbe gilt auch für Schuhe. Richtig, wir meinen deine tollen Designer-Schuhe, die in einer Schachtel ganz hinten im Schrank stehen! Lass sie besser genau dort.

  • Kleingeräte: Du hast vor, auch deine Saftpresse, Mikrowelle oder den Toaster in einen Umzugskarton zu quetschen? Lass es bleiben! Das gilt ganz besonders, wenn du in eine WG oder ein Studentenwohnheim ziehst, wo viele Dinge geteilt werden. Du hast deine eigene kleine Mietwohnung? Auch dann empfiehlt es sich, dir genau zu überlegen, welche Geräte du mitschleifen willst und ob der Sandwichmaker nicht ohnehin nach zwei Wochen im Schrank landet.

  • Alte Schulbücher: Schau nach vorn und nicht zurück.

  • Alles, was zu sperrig ist (Standventilatoren und Fitnessgeräte zum Beispiel)

  • Bücher: Geh lieber in die Bib! Abgesehen davon wirst du dir im Laufe des Studiums ohnehin mehr als genug neue Bücher zulegen.


Dein Geld bei N26

Bei N26 genießt du 100 % mobiles Banking, ganz ohne Papierkram. So musst du fürs Studium keinerlei Bankunterlagen oder Kontoauszüge mitnehmen und kannst alles bequem am Smartphone oder Laptop verwalten. Außerdem hast du Zugriff auf viele praktische Features, mit denen du deine Finanzen immer im Blick behältst. Push-Nachrichten informieren dich in Echtzeit über eingehende und ausgehende Zahlungen. Und falls du Mitbewohner hast, kannst du gemeinsame Rechnungen einfach in der N26 App teilen und gemeinsame Finanzen spielend leicht in geteilten Unterkonten verwalten.  

Bei uns bist du auch richtig, wenn du eine Versicherung für Elektronikgeräte suchst – damit dein Handy, Laptop und Tablet für den Fall der Fälle geschützt sind. Finde heraus, was du mit N26 alles tun kannst und welches Konto am besten zu dir passt, um dir die Zeit an der Uni so angenehm wie möglich zu gestalten.

Von N26

Die mobile Bank

Ähnliche Artikel

Entdecke ähnliche Artikel aus unserem Blog, die dich vielleicht interessieren könnten
Frau liegt auf einem Sofa und schaut auf ihr Handy und ein Mann arbeitet an seinem Computer.

Die besten Spartipps für Studenten

Hol das Beste aus deinem Studentenbudget! Mit diesen 12 Tipps kannst du schon heute ein Finanzpolster für die Zukunft aufbauen.

how to save money in university image with a mirror ball and pink background.

Spartipps für Studenten

Egal, ob du deine Lebenshaltungskosten oder deine täglichen Ausgaben reduzieren willst – wir zeigen dir, wie du als Student Geld sparen und weniger ausgeben kannst.

N26 paid internship abroad image with a yellow skateboard.

So bekommst du ein bezahltes Auslandspraktikum

Du willst ein bezahltes Auslandspraktikum machen? Wir geben dir praktische Tipps, wie du ein bezahltes Auslandspraktikum bekommst, was du dabei beachten solltest und wie du dich optimal vorbereitest!