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Mobile Banking in Europa: Wer geht voran?

geposted von helena • FinTech • September 9, 2015

Oh dear, wie wir alle Mal im Englisch-Unterricht gelernt haben, gibt es ein paar schöne Worte, die die Angelsachsen gerne aus dem Deutschen ausleihen. Zeitgeist, Wunderkind oder Gesamtkunstwerk sind ein paar Beispiele, die uns auch in der Startup-Welt begegnen.Aber es gibt auch ein paar Exemplare, die nicht so gut zu uns passen. Die German Angst zum Beispiel.

Sie lässt sich beim Mobile Banking gut beobachten. Wenn wir uns das Nutzerverhalten der Kunden in der Bundesrepublik anschauen, sind wir Deutschen sogar auf europäischer Ebene immer noch im grauen Mittelfeld angesiedelt – wie die Wirtschaftswoche unter Berufung auf eine Studie von App Annie berichtete, wurden die 10 wichtigsten Banking-Apps in Großbritannien im ersten Quartal des Jahres 3x so häufig heruntergeladen wie vergleichbare Apps in Deutschland.


Der Durchbruch von Mobile Banking in Großbritannien

Seit diesem Jahr ist bei den Briten Mobile Banking der wichtigste Kanal für die täglichen Bankgeschäfte, wie der Telegraph berichtete. Im Vereinigten Königreich waren die Filialen schon seit Langem vom Online-Banking überholt worden, aber zum ersten Mal nutzen nun noch mehr User das Smartphone.

Vor allem die Überweisungen per App spielen in Großbritannien eine gewichtige Rolle: mit Banking-Apps wurden in diesem Jahr 2,9 Milliarden Pfund pro Woche überwiesen.


Türkei und die Niederlande auf dem Vormarsch

Andere Studien zeigen – je nach Auswahl der Kennzahl – mal unsere Nachbarn aus den Niederlanden an vorderster Front der mobilen Banking-
Bohème und mal die Türkei. Vor allem die besondere Aufgeschlossenheit in der Türkei für  FinTech Themen, die über Mobile Banking hinausgehen – wie Bitcoin zum Beispiel – hat uns auf den ersten Blick überrascht (denken wir doch bei FinTech Epizentren in der Regel an London, Berlin, die Niederlande oder die innovativen Staaten aus dem Baltikum). In einer Umfrage der ING DIBA gaben aber zum Beispiel 45% aller befragten Türken – und nur 9 Prozent aller Niederländer – an, dass Bitcoin für sie die Währung der Zukunft sind. Wir werden recherchieren und euch hier dazu aufklären, woher diese Enthusiasmus kommt!

Eines bleibt aber in jeder Studie konstant: die Deutschen kommen nicht über das Mittelfeld hinaus.

Woran liegt das? Was denkt ihr? Was sind die großen Herausforderungen von Innovatoren wie NUMBER26, um das zurückhaltende Volk hierzulande noch von der smarten und mobile Revolution zu begeistern?