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Der automatische Bankangestellte

geposted von N26 • Banking • Oktober 16, 2015

John Shepherd Barron hatte vor 50 Jahren die Vision, die Abhängigkeit der Menschen von (den Öffnungszeiten der) Banken zu verringern. Wir glauben, er wäre stolz auf uns gewesen.

Als er an einem Samstagmorgen mitten in den Sechzigern vor den verschlossenen Türen seiner Bank stand, beschloss er die Regeln der Bargeldbeschaffung zu ändern. Die Entwicklung des Bankautomaten begann. Zunächst orientierte er sich an den Schokoriegel-Automaten, die er von Bahnhöfen kannte. Warum sollte eine Maschine nicht auch Bargeld ausspucken können?

Es dauerte noch bis 1967 bis die Barclays Bank den ersten Automaten aufstellte – in Enfield, einer Kleinstadt nördlich von London. Der erste Automat konnte genau 10 Pfund auszahlen, was aber laut dem Erfinder damals für ein wildes Wochenende reichte.

Damit konnten die Kunden endlich zu jeder Zeit abheben – wenn auch nur bei einer einzigen Filiale. Schlagartig zogen weitere Banken nach und der Automat verbreitete sich über den ganzen Globus (heute gibt es weltweit 1,64 Millionen) – 1968 wurde der erste deutsche Automat in einer Kreissparkasse in Tübingen in Betrieb genommen.

Aber alle Automaten blieben umständlich und unsicher, da die Verbindung zu einem zentralen Computer fehlte. Zu allem Überfluss standen die Automaten in Deutschland stets in der Filiale – und waren somit außerhalb der Öffnungszeiten nicht zugänglich.

Erst seit den Achtzigern gibt es in Deutschland jederzeit zugängliche Automaten. Trotz unserer Einwohnerzahl sind wir damit nicht Spitzenreiter in Europa, sondern nur dritter.

30 Jahre später soll es ihm an den Kragen gehen. Mit unseren Verbesserungen der Kartenzahlung (mehr Sicherheit, mehr Kontrolle, mehr Überblick) arbeiten wir bereits daran, euch von den Bankfilialen, Automaten und Bargeld unabhängig zu machen. In den kommenden Monaten werden wir viele weitere große Schritte machen, die eure Routine mit Bankgeschäften verändern werden. Bleibt gespannt!

Wir sind uns sicher, wenn er könnte, wäre John Shepherd Barron heute NUMBER26 Kunde.

Was denkt ihr – ist die Bargeldversorgung in Deutschland noch verbesserungswürdig? Kommt ihr immer an Bargeld, wenn ihr es braucht? Was ist eure Alternative zum Automaten?