Was kann man von der Steuer absetzen? Dein Leitfaden für das Jahr 2020

Erfahre, ob die neue Steuerermäßigung auch für dich gilt und was du alles absetzen kannst. Außerdem stellen wir dir ein praktisches Tool vor, mit dem die Steuererklärung noch einfacher geht!

Lesezeit: 4 Min.

Zoom-Meetings in Jogginghose, Powernaps zur Mittagszeit und vor allem kein langer Arbeitsweg mehr: Für viele von uns hat das Homeoffice eine Menge Vorteile gebracht. Und dank einiger Änderungen kannst du nun auch von einer Steuerermäßigung profitieren. Welche Regelungen für 2020 gelten, was du alles von der Steuer absetzen kannst und welche Tools dir bei der Steuererklärung helfen, erfährst du hier.

Warum sollte ich eine Steuerklärung machen und bis wann?

Hand aufs Herz: Wer macht schon gern die Einkommensteuererklärung? Kein Wunder, dass die meisten von uns das Thema auf die lange Bank schieben – oder es sogar sein lassen. Dabei kannst du als ArbeitnehmerIn viele Ausgaben absetzen und auf eine ordentliche Rückerstattung hoffen: Laut Statistischem Bundesamt haben 87,59 % der unbeschränkt Steuerpflichtigen, die eine Steuererklärung eingereicht haben, Geld zurück bekommen. Und zwar durchschnittlich 1.027 €!

Dank der neuen Steuerermäßigung könnten es dieses Jahr sogar noch mehr werden. Ein guter Grund, die Ärmel hochzukrempeln und deine Ausgaben zu addieren. Bis zum 2. August 2021 hast du noch Zeit.

Was kann ich alles von der Steuer absetzen? Checkliste

Von Büroklammern bis Kontoführungsgebühren – was genau du alles von der Steuer absetzen kannst, siehst du in unserer Checkliste: 

  • Werbungskosten: Beruflich veranlasste Ausgaben kannst du bei der Steuererklärung angeben, sofern sie dein Arbeitgeber nicht ersetzt hat. Zu den Werbungskosten gehören Arbeitsmittel wie Büromaterial und Fachliteratur, Aufwendungen für Bewerbungen wie Porto und Kopien, aber auch Fortbildungen, Sprachkurse, Fahrt- und Reisekosten oder ein berufsbedingter Umzug. Auch Kontoführungsgebühren kannst du von der Steuer absetzen, pauschal werden 16 € pro Jahr anerkannt – egal, in welchem Monat des Jahres du dein Konto eröffnet hast.

  • Häusliches Arbeitszimmer: Zu den Werbungskosten zählen auch Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer, zum Beispiel anteilige Miet- und Betriebskosten sowie Ausgaben für Telefon und Internet. Hier gibt es für 2020 einige Änderungen, die wir im nächsten Abschnitt näher erläutern.

  • Haushaltsnahe Dienstleistungen: Du hattest Handwerker im Haus oder beschäftigst eine Putzkraft? Die Kosten dafür kannst du von der Steuer absetzen – vorausgesetzt, du zahlst auf Rechnung. 

  • Versicherungen: Bei der Steuererklärung gibst du den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil für die Vorsorgeaufwendungen – also Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung – an. Darüber hinaus kannst du auch deine private Haftpflichtversicherung anteilig absetzen.

  • Sonderausgaben: Du hast Kinder? Dann kannst du Betreuungskosten bis zu 4.000 € pro Kind geltend machen.

Häusliches Arbeitszimmer oder Homeoffice-Pauschale – Was gilt wann?

Für Werbungskosten galt bisher ein Pauschbetrag von 1.000 €. Das heißt, du kannst beruflich veranlasste Ausgaben bis 1.000 € ohne Nachweis steuerlich geltend machen. Für 2020 wurde der Pauschbetrag auf 1.250 € aufgestockt, da heutzutage viele ArbeitnehmerInnen in den eigenen vier Wänden arbeiten mussten. Von dieser Steuerermäßigung profitierst du jedoch nur, wenn du ein häusliches Arbeitszimmer hast und die Heimarbeit vom Arbeitgeber ausdrücklich angeordnet wurde. Ein Schreibtisch in Wohn-, Schlaf- oder Gästezimmer zählt nicht als häusliches Arbeitszimmer. Dein Arbeitsraum muss separat begehbar und die private Nutzung so gut wie möglich ausgeschlossen sein. 

Erfüllt dein Arbeitsplatz zuhause diese Anforderungen nicht, hast du trotzdem die Möglichkeit, Steuern zu sparen. Mit der neuen Homeoffice-Pauschale kannst du dir für jeden Tag im Homeoffice 5 € von der Steuer zurückholen – für maximal 120 Tage im Jahr 2020. Das gilt auch, wenn du freiwillig von zu Hause – also ohne Anordnung deines Arbeitgebers – gearbeitet hast. Doch auch die Homeoffice-Pauschale hat ihre Tücken: Wenn du bei deinen Werbungskosten nicht über den Pauschbetrag von 1.000 € kommst, wird die Homeoffice-Pauschale mit deinen Werbungskosten verrechnet. Umso wichtiger ist es, dass du unsere Checkliste genau durchgehst, um wirklich alle relevanten Ausgaben zu berücksichtigen – dabei helfen dir Apps wie Taxfix!

Steuererklärung mit Taxfix und N26

Papier war gestern: Seit 2013 kannst du deine Einkommensteuererklärung elektronisch mit Elster übermitteln. Das Steuerverwaltungsprogramm des Bundes macht die Steuererklärung zwar einfacher – es ist aber nicht dafür ausgelegt, dir beim Steuern sparen zu helfen. Ganz anders Taxfix: Die App führt dich Schritt für Schritt durch die Steuererklärung und stellt gezielte Fragen, damit du so viel Geld wie möglich sparst. 

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Ob bei der Steuererklärung oder im Alltag: Mit N26 hast du die Kontrolle über deine Finanzen. Mit dem Statistik-Feature behältst du deine monatlichen Ausgaben immer im Blick. Nutze Hashtags wie #fahrtkosten, #büromittel oder #versicherung, um deine beruflichen Ausgaben spielend leicht zu kategorisieren. So findest du in Sekundenschnelle, was du bei der Steuer absetzen kannst – und siehst auch, an welcher Stelle du noch etwas sparen könntest.

Du planst eine größere Anschaffung oder die nächste Reise? Mit Spaces (Unterkonten) kannst du Sparziele festlegen und dein Geld kinderleicht verwalten. Erstelle Regeln und überweise deine Sparsumme jeden Monat automatisch auf deinen Space. Und wenn deine Rückerstattung vom Finanzamt kommt, kannst du sie gleich per Drag-and-Drop auf deinen Space verschieben – so einfach war Sparen noch nie! Finde heraus, welches Konto am besten zu dir passt

Von N26

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